Toms Befehl im dunklen Forst

Sensual line-art illustration of an intimate couple in tender embrace

# Das Licht im Dunkel Die Fahrt durch den nächtlichen Forst war ein endloses Band aus schwarzem Asphalt und dem gespenstischen Tanz von Tannen, die im Scheinwerferlicht auf und ab sprangen. Kein anderes Auto war weit und breit zu sehen. Nu

Kapitel 1

Die Fahrt durch den nächtlichen Forst war ein endloses Band aus schwarzem Asphalt und dem gespenstischen Tanz von Tannen, die im Scheinwerferlicht auf und ab sprangen. Kein anderes Auto war weit und breit zu sehen. Nur sie, Tom am Steuer, die Hände locker ums Lenkrad gelegt, und Lilli auf dem Beifahrersitz, die Finger unruhig in den Stoff ihres schwarzen Rocks gekrallt. Ihre Haut kribbelte unter dem Seidenkleidchen, das sie sich für ihn ausgesucht und dann wieder beinahe zurück in den Schrank gelegt hatte. *Mit einundfünfzig*, hatte sie gedacht, als sie die knappe Länge im Spiegel sah. *Passt das noch?*

„Gleich da vorne“, sagte Tom, seine Stimme ein ruhiger Kontrast zu dem Stakkato ihres Herzens. Er bog von der Bundesstraße auf einen schmalen, unbefestigten Weg ab, der sich in den Wald frass. Das Auto holperte über die Wurzeln, bis sie auf einer kleinen, von hohen Bäumen umschlossenen Lichtung hielten. Ein Parkplatz. Nein, *der* Parkplatz. Sie hatte die Geschichten gehört, zwischen vorgehaltener Hand und schamhaftem Kichern. Hier sollen sich Leute treffen, um zuzusehen. Und gesehen zu werden.

Tom schaltete den Motor ab. Die Stille, die hereinbrach, war fast ohrenbetäubend – nur das leise Knacken der abkühlenden Motorteile und das ferne Rausschen des Windes in den Wipfeln. Er lehnte sich im Sitz zurück, sein Profil gegen das schwache Mondlicht draußen scharf geschnitten.

„Weißt du, warum wir hier sind, Lilli?“, fragte er, ohne sie anzusehen. Sein Ton war kein böser, nur bestimmend. Ein Fakt.

Sie schluckte. Ihre Zunge fühlte sich wie Watte an. „Ich… ich glaube schon.“

„Sag es mir.“

Sie biss sich auf die Unterlippe, spürte, wie ihr Gesicht brannte. „Um… uns zeigen zu lassen.“

„Genau.“ Endlich wandte er den Kopf. Seine Augen, dunkel in der Dämmerung des Wagens, hielten sie fest. „Und ich will, dass du dich zeigst. Für mich.“

Seine Hände bewegten sich langsam, mit einer trägen, selbstverständlichen Ruhe. Er öffnete seinen Jeansknopf, zog den Reißverschluss herab. Lilli erstarrte, ihr Blick wurde magnetisch zu dieser Bewegung gezogen. Sie sah das Weiß seiner Boxershorts, dann die dunklere Haut, die sich darunter abzeichnete. Er schob den Stoff beiseite und holte seinen Schwanz heraus. Er war schon halb steif, schwer und eindrucksvoll in seiner Nacktheit, ein lebendiger Kontrast zu der sterilen, kalten Atmosphäre des Autos.

Ohne ein Wort nahm er ihre rechte Hand von ihrem Oberschenkel. Ihre Finger waren kalt. Er drückte ihre Handfläche auf seine Länge, umschloss ihre Hand mit seiner eigenen und hielt sie dort fest. Die Hitze, die von ihm ausging, war erschreckend und unwiderstehlich zugleich. Die Haut war seidig-weich über der darunter pulsierenden Härte. Sie wagte einen Atemzug.

„So ist es gut“, murmelte er. „Jetzt die Bluse.“

Ihr Herz machte einen Satz. „Tom, ich…“

„Öffne sie.“ Es war keine Bitte. Seine andere Hand legte sich auf ihren Nacken, nicht hart, aber unnachgiebig. „Zeig mir, was meins ist.“

Mit zittrigen Fingern griff sie zum obersten Knopf des tief ausgeschnittenen Seidentops. Ein kleiner Perlmuttknopf. Sie kämpfte, bis er durch das Loch glitt. Die Kühle der Nachtluft, die durch einen Spalt im Fenster drang, traf auf ihre Haut. Sie öffnete einen weiteren Knopf, dann einen dritten. Das Material fiel auseinander und gab die sanften Kurven ihrer Brüste frei, die von einem Spitzentangahalter gehalten wurden. Ihre Sommersprossen, ein Sternbild über ihrem Dekolleté, schienen im schwachen Licht zu schimmern.

„Weiter“, drängte er, während seine Hand ihre eigene immer noch fest um seinen Schaft geführt hielt, langsam auf und ab gleitend. Ein erstes, leises Stöhnen entwich ihm.

Sie öffnete das Top ganz, schob es von ihren Schultern, bis es auf ihre Arme herabfiel. Der Tanga ließ nichts zur Fantasie übrig. Sie fühlte sich unendlich nackt, unendlich bloßgestellt. Und doch, unter seinem obsessiven Blick, begann sich etwas in ihr zu regen. Nicht Scham. Stolz. Ein sündiges, aufrührerisches Prickeln.

„Berühre dich“, befahl er, seine Stimme jetzt rau. „Zeig mir, wie feucht du für mich schon bist.“

Lilli zögerte. Ihre Hand zuckte.

Tom lehnte sich näher zu ihr, sein Atem warm an ihrem Ohr. „Du bist hier drin sicher, solange die Fenster geschlossen sind. Aber sie sind nicht getönt. Jeder, der vorbeikommt, sieht eine schöne blonde Frau, die sich für ihren Mann herrichtet. Schieb deinen Rock hoch. Zeig mir, was ich sehen will.“

Seine Worte durchbrachen einen letzten Widerstand. Ihre Unsicherheit, dieses ständige Gefühl, nicht mehr am richtigen Ort, nicht mehr die richtige für solche Dinge zu sein, schmolz unter der Hitze seiner Dominanz dahin. Hier, im Dunkeln, war sie nicht die Einundfünfzigjährige. Sie war nur Lilli. Seine Lilli.

Mit einer plötzlichen Entschlossenheit griff sie mit der linken Hand nach ihrem Rocksaum und schob das schwarze Stoffband langsam, Zentimeter für Zentimeter, an ihren Oberschenkeln hoch. Die kühle Ledersitzbank kitzelte ihre nackte Haut. Sie fuhr fort, bis der Saum auf ihrer Hüfte ruhte und die komplette Länge ihrer Beine, der schmale Streifen des Tangas und das glatt rasierte Dreieck darunter freilagen.

Dann, ohne seinen Blick zu verlieren, führte sie ihre freie Hand zwischen ihre Beine. Die Berührung ihrer eigenen Finger auf dem feuchten Spitzenstoff ließ sie aufstöhnen. Ihre Augen flackerten zu.

„Genau so“, grollte Tom befriedigt. Seine Hüften bewegten sich leicht, schoben seinen Schaft tiefer in ihren Griff. „Du siehst verdammt perfekt aus. Jetzt mach weiter. Für mich. Und für alle, die vielleicht zuschauen.“

Draußen raschelte ein Blatt. Ein Auto? Ein Tier? Es war egal. In diesem Moment, gefangen in der heißen, engen Höhle des Wagens mit dem Geruch von Leder, ihrem eigenen Duft und seiner eindringlichen Präsenz, fühlte Lilli sich lebendiger als je zuvor. Die Elektrizität der verbotenen Exhibition, die demütigende Würze des Cuckold-Spiels – es war kein Spott. Es war eine Weihe. Er präsentierte sie. Und sie empfing es. Ihre Finger begannen, schneller und bestimmter zu kreisen, während ihre andere Hand ihm seinen Rhythmus vorgab, eine synkopierte Symphonie der Schamlosigkeit, die nur für sie bestimmt war – und für die unsichtbaren Augen der Nacht.


Kapitel 2

Das Klopfen war hart, knöchern und so plötzlich, dass Lilli zusammenzuckte und ihre Hand wie verbrannt von sich selbst riss. Ihr Blick schoss zur Beifahrerseite.

Draußen, vom schwachen Innenlicht des Wagens beleuchtet, stand ein Mann. Mitte dreißig, dunkle Jacke, kurzgeschorenes Haar. Sein Gesicht war ein einziges anzügliches Grinsen, das sich in den Falten um seine Augen grub. Er hatte die Hände zu Schalen geformt, die er an die Scheibe presste, um besser sehen zu können. Seine Augen – dunkle, gierige Punkte – glitten über ihren halb entblößten Oberkörper, den hochgeschobenen Rock, die Hand, die noch immer feucht zwischen ihren Beinen zitterte.

Ein Schrei erstarb in Lillis Kehle. Pure Scham überflutete sie, ein eiskalter Schwall, der ihren Atem raubte. Sie wollte sich wegducken, den Rock herunterzerren, das Top zusammenzupacken.

Doch Toms Hand schloss sich wie ein Schraubstock um ihren Nacken. „Rühr dich nicht“, zischte er, seine Stimme war ein ruhiger, gefährlicher Befehl unter dem lauten Pochen ihres Herzens. Er hatte seinen Schwanz nicht einmal bedeckt; er lag schwer und offen in seinem Schoß, ein unmissverständliches Zeugnis der Szene. „Er sieht nur, was ich ihm zu sehen erlaube.“

Sein Griff zwang sie, den Blick auf den Fremden draußen zu halten. Der Mann grinste breiter, als er Toms ruhige Dominanz und Lillis erstarrte Hingabe sah. Er machte eine obszöne Handbewegung, eine Kreisbewegung mit der Faust, und nickte anerkennend.

„Siehst du?“, flüsterte Tom, seine Lippen berührten ihr Ohr. „Er findet dich unwiderstehlich. Eine Frau wie du, in deinen Jahren, so heiß und willig… das ist etwas Besonderes für so einen Kerl. Jetzt zeig es ihm richtig. Führe deine Finger zurück. Zeig ihm, wie feucht du von dem ganzen Zuschauen wirst.“

Die Mischung aus Scham und Erregung war ein Wirbelsturm in Lillis Bauch. Die Scham war scharf wie Glassplitter: Sie wurde begafft, wie eine billige Attraktion. Doch unter Toms Befehlen, unter seinem besitzergreifenden Griff, verwandelte sich die Erniedrigung. Sie wurde zu Würze, zu einem sengenden Beweis ihrer Verderbtheit. Er war stolz auf sie. Er *zeigte* sie.

Mit zittrigen, aber nun entschlossenen Fingern gehorchte sie. Sie schob die Spitze ihres Mittelfingers unter den feuchten Spitzenrand ihres Tangas und berührte direkt ihr nacktes Fleisch. Ein leises, kehliges Stöhnen entwich ihr. Draußen lehnte sich der Mann näher an die Scheibe, sein Atem beschlug das Glas.

„Lauter“, kommandierte Tom. Seine freie Hand legte sich über ihre, die noch immer seinen Schaft umklammerte, und führte sie in einem festen, langsamen Rhythmus. „Lass ihn hören, was du für mich tust. Lass ihn sehen, wie deine Brüste sich heben.“

Lilli ließ den Kopf gegen die Kopfstütze fallen, ihre Augen schlossen sich halb. Sie konzentrierte sich auf die Empfindungen: die raue Zunge ihrer eigenen Finger, die heiße, seidige Härte in ihrer Hand, die kühle Scheibe, die nur Zentimeter von ihrer nackten Haut entfernt war. Sie stöhnte wieder, deutlicher diesmal, ein surrendes Geräusch voller Hingabe.

Der Fremde draußen schlug mit der flachen Hand einmal kurz gegen das Dach des Wagens – ein Beifallssignal. Dann drehte er sich um und verschwand langsam im Dunkel des Waldrandes, warf einen letzten lüsternen Blick über die Schulter.

Er war weg, aber seine Präsenz hing im Wagen wie ein Duft. Die Erregung in Lilli kochte über, befreit von der unmittelbaren Beobachtung, aber genährt von ihrer Erinnerung. Sie war gesehen worden. Und sie hatte es genossen.

„Gut gemacht“, brummte Tom, und sein Ton war erfüllt von dunkler Zufriedenheit. „Meine kleine Exhibitionistin.“ Er lockerte seinen Griff an ihrem Nacken und strich stattdessen mit den Knöcheln über ihre glühende Wange. „Jetzt konzentrieren wir uns wieder auf uns. Aber denk daran… da draußen könnte jederzeit jemand anderes stehen.“


Kapitel 3

Das Klopfen kam nicht von der Beifahrerseite. Es war ein kurzes, scharfes Trommeln direkt an Toms Fenster. Lilli erstarrte mitten in der Bewegung, ihr Finger stockte auf ihrem eigenen nassen Fleisch. Ihre Augen flogen zu Tom.

Draußen, jetzt auf der Fahrerseite, stand er wieder. Der Fremde mit der dunklen Jacke. Sein Grinsen war breiter, verschmitzter geworden im Schein der Innenleuchte. Er beugte sich vor, sein Mund bewegte sich hinter der Scheibe.

Tom rollte das Fenster einen winzigen Spalt herunter. Ein Schwall kalter Nachtluft strömte herein und ließ Lillis nackte Brustwarzen hart werden.

„Alles klar bei euch?“, rief der Mann, seine Stimme klang rau und amüsiert. Seine Augen glitten unverhohlen über Lillis zur Schau gestellten Körper. „Die Show da drin ist erste Sahne. Darf man… näher kommen? Vielleicht auf die Motorhaube? Bessere Sicht.“

Lillis Atem blieb stehen. Näher kommen. Auf die Motorhaube. Das bedeutete… direkt vor der Windschutzscheibe. Ein klarer, ungehinderter Blick auf alles.

Toms Antwort war ein einziges, langsames Nicken. Seine Hand, die ihre um seinen Schaft geschlossen hielt, presste fester zu, bis ihre Knöchel weiß wurden. „Solange du störst nicht“, sagte Tom mit einer Stimme, die ruhig und vollkommen kontrolliert war. Es war keine Erlaubnis, es war ein Dekret.

Der Fremde grinste triumphierend und klopfte zweimal gegen die Karosserie. Dann verschwand er aus dem Blickfeld des Seitenfensters.

Lilli hörte seine Schritte auf dem Kies, sah dann seine Silhouette vor das milchige Licht des Mondes treten, der durch die Frontscheibe fiel. Er stützte sich mit den Händen auf die Motorhaube, sein Oberkörper beugte sich vor, bis sein Gesicht nur noch durch Glas von ihnen getrennt war. Ein Voyeur in einem goldenen Bilderrahmen.

„Sieh ihn an“, befahl Tom leise. Seine Hüften begannen sich zu bewegen, schoben seinen Schwanz in dem festen Tunnel aus Lillis Fingern langsam vor und zurück. „Sieh zu, wie er dich anstarrt. Wie er dich begehrt.“

Gezwungen durch Toms Griff an ihrem Nacken, richtete Lilli ihren Blick auf den Mann draußen. Seine Augen waren zwei dunkle Löcher der Gier, fixiert auf die Stelle zwischen ihren Beinen, wo ihre Hand arbeitete, auf ihren nackten Oberkörper, der sich mit jedem Atemzug hob und senkte. Die völlige Bloßstellung war jetzt absolut. Sie war kein zufälliger Fund mehr; sie war eine einvernehmliche Ausstellung.

Und etwas in ihr brach endgültig.

Ein heißer Schauer jagte durch sie hindurch. Die letzten Reste schamhaften Widerstands verdampften unter der Doppelbelastung von Toms kommandierender Berührung und dem unverblümten Appetit des Zuschauers. Ihre eigene Hand zwischen ihren Beinen wurde mutiger, fordernder. Sie kreiste über ihrer klit, drang mit zwei Fingern knapp in sich ein und zog sie wieder heraus, glänzend und deutlich sichtbar im Licht.

„Ja… so“, stöhnte Tom rau und beschleunigte seinen Rhythmus in ihrer Hand.

Draußen schlug der Mann lüstern die Zunge heraus und leckte langsam über seine Lippen. Dann hob er eine Hand und deutete mit zwei Fingern erst auf seine Augen, dann direkt auf Lilli – *Ich sehe dich*. Sein anderes Hand landete auf seinem eigenen Schritt und begann dort einen langsamen Druck auszuüben.

Das war zu viel. Die Überladung von Sinnlichkeit zündete einen Brand tief in Lillis Unterleib.
„Tom…“, keuchte sie verzweifelt und klammerte sich fester an ihn.
„Ich weiß“, murmelte er gegen ihre Schläfe.
Seine Bewegungen wurden ruckartig.
Die Hitze ballte sich zusammen,
pulste,
und brach dann aus ihm heraus – kein stiller Genuss,
sondern ein raues,
besitzergreifendes Stöhnen,
das den kleinen Raum füllte
und sicher auch durch das Glas drang.
Seine Finger krallten sich in ihren Nacken,
als würde er sie für immer festhalten wollen.
Er zitterte gegen sie,
sein Atem heiß und feucht an ihrer Haut,
während draußen der Fremde eine geballte Faust triumphierend in die Nacht hob.

Tom sackte gegen das Lenkrad zurück.
Die Stille danach war dicht,
nur unterbrochen von seinem schweren Atem
und dem leisen Rascheln vom Waldrand.
Er löste sanft ihre Hand von seinem jetzt erschlafften Schwanz
und legte sie stattdessen auf ihren eigenen flatternden Bauch.
„Dein Zug jetzt“, flüsterte er heiser.
„Lass ihn sehen,
wie du für uns beide kommst.“


Kapitel 4

Der Fremde verschwand nicht. Stattdessen tauchte er eine Sekunde später an Lillis Tür auf, seine Silhouette gegen das schwache Mondlicht eine drohende Kontur. Er beugte sich vor, klopfte nicht mehr. Er deutete mit einem kräftigen Finger zuerst auf Lilli, dann auf den Fenstergriff an ihrer Seite. Seine Lippen bewegten sich lautlos hinter der Scheibe: *Mach auf.*

Lillis Herz klopfte bis zum Hals. Sie sah Tom an, ihre Augen weit vor Angst und Erregung. Er erwiderte ihren Blick, sein Gesicht eine Maske konzentrierter Ruhe. Dann nickte er, einmal, langsam und bestimmt. Die Erlaubnis. Die Anweisung.

„Tu es“, sagte er, seine Stimme ein ruhiger Fels in ihrem strudelnden Inneren. „Öffne es für ihn.“

Ihre Hand zitterte, als sie zum elektrischen Fensterheber griff. Ein sanftes surrendes Geräusch durchschnitt die Stille. Die Scheibe glitt nach unten, Zentimeter um Zentimeter, und öffnete einen Spalt zur Nacht. Die kühle, harzige Luft des Waldes strömte herein, vermischt mit dem Geruch des Fremden – Rauch, kaltes Metall, Schweiß.

Bevor das Fenster ganz unten war, schoss eine Hand herein. Grob, mit schmutzigen Fingernägeln. Sie umfasste nicht zärtlich, sie griff zu. Seine Handfläche presste sich gegen Lillis nackte Brust, seine Finger krallten sich um ihre eine Brustwarze, die durch die Kälte und die Angst steinhart geworden war. Ein ersticktes Keuchen entwich ihr. Es war kein sanftes Streicheln; es war ein Besitzergreifen. Er drückte und knetete das weiche Fleisch, als wäre es sein Eigentum.

Tom beobachtete es regungslos. Sein Atem ging ruhig. „Siehst du?“, murmelte er zu ihr. „Er will mehr als nur gucken. Gib es ihm.“

Der Fremde grinste draußen, sein Atem traf jetzt ungefiltert Lillis Gesicht. Seine andere Hand folgte durch den Spalt. Diese ging tiefer, schneller, ohne zu zögern. Sie glitt über ihren flachen Bauch, die zarten Hüftknochen, und landete mit der ganzen Handfläche zwischen ihren gespreizten Beinen, direkt auf dem durchfeuchteten Spitzenstoff des Tangas.

„Heiß und feucht, verdammt“, grunzte der Fremde mit rauer Stimme, die erste, die sie von ihm hörte. Es klang begehrlich und verächtlich zugleich.

Dann schob er den Stoff beiseite. Sein Mittelfinger fand ohne Umschweife die geschwollene, pulsierende Öffnung, die für ihn triefend nass war. Er stieß ein. Nicht ein, nicht zwei Finger. Drei, rau und ohne Vorbereitung, fuhren tief in sie hinein.

Lilli schrie auf, ein kurzer, gepresster Laut, der sich sofort in einem langen, zitternden Stöhnen verlor. Der Eindringling war nicht Tom. Es war fremde Haut, fremder Druck, ein fremder Rhythmus. Und doch, unter Toms laserhaftem Blick, der jede Regung ihres Gesichts studierte, war es die ultimative Hingabe. Sie gab ihren Körper für Toms Vergnügen hin. Zum Beobachten. Zum Zeigen.

Der Fremde fing an, sie zu ficken. Mit den Fingern. Schnell und hart, seine Knöchel schlugen bei jedem Vorstoß gegen ihre Schamlippen. Das nasse, schmatzende Geräusch seiner Handarbeit füllte den Wagen, ein obszönes Geräuschkonzert für Toms Ohren. Draußen stützte er sich mit der anderen Hand am Fensterrahmen ab, sein Gesicht war vor Anstrengung und Lust verzerrt.

„So ist es richtig“, sagte Tom mit einer Stimme, die vor dunkler Befriedigung rau war. Seine Hand wanderte zu seinem eigenen Schoß, begann dort wieder zu arbeiten, während er zusah, wie ein anderer Mann seine Frau benutzte. „Meine brave kleine Hure. Nimm es. Nimm es für uns beide.“

Lilli krümmte sich, ihre Hände griffen nach irgendetwas und fanden nur den Ledersitz. Ihre Hüften hoben sich unwillkürlich, um dem brutalen Rhythmus des Fremden zu begegnen. Die Scham war weggebrannt, übrig blieb nur ein sengendes, schmutziges Verlangen. Sie war das Objekt. Das ausgestellte Stück. Und es machte sie verrückt vor Lust.

Der Fremde keuchte, sein Finger-Tempo wurde unregelmäßig, wilder. „Gleich da…“, knurrte er, mehr zu sich selbst als zu ihnen. Seine Blicke waren auf den Punkt gerichtet, wo sein Arm in ihrem Körper verschwand.


Kapitel 5

Der Fremde zog seine feuchten Finger aus Lilli heraus und verschwand mit einem letzten, grinsenden Blick aus dem Fensterrahmen. Die plötzliche Leere ließ sie zittern. Sie hörte seine Schritte, die sich entfernten, dann das Geräusch eines weiteren Autotürenschlags in der Nähe.

Tom atmete tief ein und aus. Seine Hand, die noch immer ihren Nacken umschloss, strich jetzt sanft über ihre Schulter. „Siehst du?“, sagte er, und seine Stimme war tief vor Befriedigung. „Du hast es geschafft. Und du warst perfekt.“

Bevor sie antworten konnte, tauchten zwei Silhouetten vor der Windschutzscheibe auf. Der erste Mann, den sie jetzt deutlich im Licht einer Taschenlampe sah, die der andere trug. Er war größer, breiter gebaut, mit einer Wollmütze und einem ungeduldigen Blick. Der zweite war der Mann von vorhin, sein Grinsen jetzt zu einem triumphierenden Beifall verzerrt.

Sie kamen nicht zur Fahrerseite. Sie gingen direkt auf Lillis Tür zu. Der mit der Taschenlampe klopfte mit den Knöcheln hart gegen das Glas – nicht bittend, sondern fordernd.

Tom lehnte sich über sie hinweg. Sein Blick war fest auf die beiden draußen gerichtet. Dann wandte er sich ihr zu. In seinen Augen brannte ein dunkles, unerbittliches Feuer. „Öffne die Tür, Lilli“, sagte er leise. „Sie wollen dich.“

Eine eiskalte Panik überflutete sie. Beide? Gleichzeitig? Ihre Gedanken rasten, Bilder von Erniedrigung und Gefahr blendeten sie. „Tom, bitte… ich kann nicht…“

„Doch, das kannst du.“ Seine Hand wanderte zu ihrer Hüfte, drückte sie in den Sitz. „Du hast eben gelernt, wie es sich anfühlt, benutzt zu werden. Jetzt lernst du, dass du mehr als nur einer Hand voll genügen kannst. Für mich.“ Seine Finger schoben sich wieder unter den Rand ihres Tangas, fanden ihre noch immer schwelende Hitze. „Siehst du? Du bist schon wieder bereit. Dein Körper weiß, was er will, auch wenn dein Kopf es nicht begreift.“

Das Klopfen an der Tür wurde dringlicher.

„Öffne die Tür. Zeig ihnen, wer hier die Attraktion ist.“ Seine Stimme ließ keinen Widerspruch zu.

Mit zitternden Fingern griff sie nach dem Türgriff. Ein Klicken, laut in der Stille. Sie schob die Tür auf, nur einen Spalt. Die Nachtluft schlug ihr ins Gesicht.

Sofort wurde die Tür weiter aufgedrückt. Zwei Paar Hände waren da, grob, und zogen sie aus dem schützenden Kokon des Wagens. Sie stand jetzt auf dem Kies, die kühle Luft an ihren nackten Beinen, ihr Oberkörper nur vom seidenen Top bedeckt, das offen über ihre Arme hing. Die Taschenlampe tastete sie ab, blieb auf ihrem Gesicht, ihrem entblößten Schoß haften.

Tom war aus seinem Sitz geklettert und stand jetzt hinter ihr, eine feste, warme Präsenz im Rücken. Seine Arme schlossen sich um sie, seine Hände landeten wieder auf ihren Brüsten, kneteten sie durch das Spitzentop, während seine Hüften sich gegen ihren nackten Po pressten. „So ist es gut“, murmelte er gegen ihr Ohr. „Jetzt runter mit dir. Auf die Knie. Zeig ihnen dein Talent.“

Die Panik kochte noch immer in ihr, aber sie vermischte sich nun mit etwas Neuem, Sauerem und Aufregendem. Sie war die Attraktion. Die Hauptdarstellerin. Diese beiden Männer, diese Fremden, waren wegen *ihr* hier. Wegen dem, was *sie* ihnen bieten konnte.

Gehorsam, ihre Knie fühlten sich wie Gummi an, ließ sie sich auf den harten, kieseligen Boden sinken. Vor ihr standen sie jetzt, der Grinser und der Neue. Beide hatten bereits ihre Hosen geöffnet, zwei dunkle Schatten, die in der schwachen Beleuchtung bereits erigiert und bereit aussahen.

„Los, Blondie“, sagte der Neue, seine Stimme rau. „Zeig uns, was du draufhast.“

Tom kniete sich hinter sie, sein Körper wärmte ihren Rücken. Seine Hände glitten von ihren Brüsten nach vorne, über ihren Bauch, und wieder zwischen ihre Beine. Seine Finger tauchten ein, erneut, vertraut und doch jetzt ein Werkzeug der Vorführung. „Nimm ihn zuerst“, flüsterte Tom und deutete mit dem Kinn auf den Grinser. „Und dann den anderen. Immer abwechselnd. Ich sorge dafür, dass du feucht bleibst.“

Lilli holte tief Luft. Der Geruch von Männern, Wald und ihrer eigenen Erregung stieg ihr in die Nase. Dann beugte sie sich vor. Ihre Hände umfassten den ersten, heißen, prallen Schaft. Sie führte ihn an ihre Lippen, öffnete den Mund und nahm ihn auf, während gleichzeitig Toms Finger in sie eindrangen und einen tiefen, gutturalen Seufzer aus ihr herausholten. Die anfängliche Panik war weggeblasen, ersetzt durch eine schmutzige, überwältigende Erregung. Sie war keine Zuschauerin mehr. Sie war die Show.