Unter der sprudelnden Oberfläche
# Whirlpool-Wahrheit Das letzte Stück Sushi war längst gegessen, das letzte Glas kühler Weißwein geleert. Ein wohliges, sattes Schweigen breitete sich in der kleinen, von Kerzen erhellten Spa-Kabine aus. Nur das sanfte Blubbern des eingela
Kapitel 1
Das letzte Stück Sushi war längst gegessen, das letzte Glas kühler Weißwein geleert. Ein wohliges, sattes Schweigen breitete sich in der kleinen, von Kerzen erhellten Spa-Kabine aus. Nur das sanfte Blubbern des eingelassenen Whirlpools durchbrach die Stille. Sabine lehnte mit geschlossenen Augen gegen die warme, massierende Muschel, ihr blonder, nasser Pagenkopf klebte an ihren Schläfen. Unter der sprudelnden Oberfläche des Wassers war ihr kurviger Körper nur schemenhaft zu erkennen – ein verspielter Versprechen.
Finn beobachtete sie vom anderen Beckenrand aus, seine grünen Augen halb zu Schlitzen verengt. Die Muskeln seiner Arme spannten sich, als er sich lässig zurücklehnte. „Zufrieden?“, fragte seine tiefe Stimme.
Ein schelmisches Lächeln huschte über Sabines Lippen. Sie öffnete die Augen, ihr blauer Blick traf seins. „Fast“, hauchte sie. Eine leichte Röte stieg ihr in die Wangen, nicht nur von der Hitze des Wassers. „Mir ist was eingefallen… ein Spiel. Um… die Verdauung anzuregen.“
Er hob eine Augenbraue, sein Ausdruck eine Mischung aus Amüsiertheit und wachsender Neugier. „Oh?“
Sie griff nach ihrem Handy, das auf einem trockenen Handtuch lag. Mit ein paar flinken Wischbewegungen öffnete sie eine App. „Wahrheit oder Pflicht. Aber die App entscheidet, welche Frage oder welche Aufgabe.“
Sein Lachen war ein warmes, grollendes Geräusch. „Du bist heute aber mutig, Mäuschen.“ Das Spitzwort ließ sie erröten, doch es war ein angenehmes Brennen. Dominant, aber nicht bedrohlich. Spielerisch. Genau so mochte sie es.
„Dann fang ich an“, sagte sie, die Stimme ein bisschen zittrig vor Aufregung. Sie tippte und hielt ihm das Display hin. Ein zufällig generierter Text erschien. „Pflicht: Berühre deinen Partner an der Stelle, die du heute Abend am verführerischsten findest. Mit den Lippen.“
Sabines Herz machte einen Satz. Sie biss sich auf die Unterlippe, ein nervöses, kindliches Gesten, das in krassem Kontrast zu dem stand, was sie tun sollte. Ihre schüchterne Unsicherheit – die Frage, ob sie das *richtig* machen konnte, ob sie ihn so erregen konnte, wie er es tat – verwandelte sich in einen prickelnden Nervenkitzel. Langsam, fast schwerelos, glitt sie durch das warme Wasser auf ihn zu.
Ihre Hände fanden seine muskulösen Oberschenkel unter der Oberfläche. Sie hielt seinen Blick fest, während sie sich zwischen seine gespreizten Beine schob. Das sprudelnde Wasser umspielte ihre Brüste. Dann beugte sie sich vor und presste einen sanften, aber bestimmten Kuss auf die Stelle, wo sein kräftiger Hals in die Schulter überging. Ihre Lippen blieben dort, fühlten den schneller werdenden Puls unter seiner Haut.
Ein tiefes Stöhnen entrang sich Finn. Seine Hand griff in ihr nasses Haar, nicht ziehend, sondern haltend. „Gute Wahl“, brummte er heiser. „Sehr gute Wahl. Aber jetzt bin ich dran.“
Er nahm ihr das Telefon aus der Hand, sein Finger strich über den Bildschirm. Seine Augen blitzten auf, als er das Ergebnis las. „Wahrheit“, sagte er. Die nächste Frage erschien. Er sah sie an, und sein Blick war plötzlich intensiv, fordernd. „Erzähl mir. Was ist die schmutzigste Fantasie, die du in diesem Moment hast?“
Das Wasser fühlte sich plötzlich viel heißer an. Sabine atmete tief ein, spürte, wie ihre Brustwarzen sich unter dem Nass hart zusammen zogen. Ihre Schüchternheit kämpfte mit einer aufsteigenden, frechen Lust. Sie lehnte sich wieder zurück, ließ ihre Hände unter Wasser über ihre eigenen Hüften gleiten.
„Dass du… dass du mich hier, auf dem Rand, mit deinem Mund verwöhnst“, flüsterte sie, ihre Stimme wurde rauer. „Und dass du dabei nicht aufhörst zu reden. Dass du mir genau sagst, was du mit mir machen willst. Jedes schmutzige Detail.“
Kapitel 2
Sabines Atem stockte, als sie den Text auf dem Handydisplay las. Eine Welle heißer Scham – und noch heißerer Erregung – schoss durch sie. Ihre Schüchternheit flackerte auf, ein letztes Aufbäumen gegen die aufdringliche, feuchte Lust, die in ihr brodelte. Doch dann sah sie Kais Blick. Es war kein lächelndes, geduldiges Abwarten mehr. Es war ein glühendes, erwartungsvolles Fordern. Er lehnte sich zurück, die Arme auf dem Beckenrand ausgebreitet, ein König, der seine Opfergabe erwartete. Das Spiel war nicht mehr nur Spiel. Es war ein Vertrag.
„Na los, Mäuschen“, sagte er leise, seine Stimme ein raues Knistern über dem Blubbern des Wassers. „Pflicht ist Pflicht.“
Sie atmete tief durch, das Geräusch fast ein Keuchen. Mit unsicheren Bewegungen, die jede Kurve ihres Körpers betonten, schob sie sich durch das Wasser zur Kante. Die kühle Luft traf ihre Schultern, als sie sich hochschob. Das Wasser tropfte von ihr herab, perlte über die kleinen Tattoos an ihrer Hüfte und ihrem Unterbauch. Sie drehte sich zu ihm um, setzte sich auf den glatten Steinrand. Die Kühle des Materials unter ihren nassen Pobacken ließ sie erschauern.
Dann, mit zitternden Händen, die sich neben ihren Schenkeln auf die Kante stützten, öffnete sie langsam die Beine. Der Raum zwischen ihnen wurde zu einer angebotenen Gasse. Sie sah nicht hinunter, hielt stattdessen seinen Blick fest. Ihre blauen Augen waren weit geöffnet, eine Mischung aus Scham und trotziger Herausforderung. Das sprudelnde Wasser des Whirlpools verdeckte nichts mehr. Das glatt rasierte Dreieck ihrer Muschi, bereits geschwollen und feucht von mehr als nur dem Beckenwasser, lag völlig offen vor ihm. Die inneren Lippen, rosa und glänzend, waren sichtbar gespreizt von ihrer Haltung.
Finn stieß ein langgezogenes, tiefes Geräusch aus, das zwischen Seufzen und Knurren lag. Seine grünen Augen wanderten langsam, genussvoll, den Pfad hinab, den sie ihm eröffnet hatte. Er trank jeden Zentimeter in sich hinein. „Mein Gott, Sandra“, hauchte er. „So schön. Und so nass. Das ist alles für mich, hm?“
Sie konnte nicht antworten, konnte nur schwach nicken. Die Luft schien zu vibrieren. Seine Anerkennung, sein direkter, schmutziger Kommentar trafen sie wie ein physischer Schlag und ließen eine neue Welle von Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln hervorquellen. Sie spürte, wie sich ihr Kitzler unter seinem unverhohlenen Blick pulsierend zusammenkrampfte.
„Die Pflicht ist erfüllt“, sagte er nach einem endlosen Moment, seine Stimme war belegt. „Aber das Spiel geht weiter. Mein Zug.“ Doch er rührte sich nicht, um das Telefon zu nehmen. Seine Augen blieben auf dem festgesetzten Punkt zwischen ihren Beinen geheftet, als würde er sich das Bild für immer einbrennen. Die Spannung war kein angenehmes Vorspiel mehr; sie war eine schmerzhaft süße Belastung, ein Versprechen, das er bewusst noch nicht einlöste. Er wollte sie brennen sehen. Er wollte, dass sie darum bat.
Kapitel 3
Finn nahm das Telefon mit einem entschlossenen Griff. Sein Daumen strich über den Bildschirm, sein Gesicht zeigte ein stoisches Pokerface. Dann verzog sich seine Mundwinkel zu einem spöttischen, aber auch erregten Lächeln.
"Pflicht", sagte er trocken und warf Sabine einen Blick zu, der bedeutete: *Das wird dir gefallen*. Er las die Aufgabe laut vor: "Stelle eine Nachbestellung beim Kellnerinnen-Service – nackt."
Sabines Hand flog vor ihren Mund. Ein unterdrücktes, glucksendes Kichern entwich ihr. "Oh nein", hauchte sie zwischen den Fingern hindurch, ihre Augen funkelten vor schadenfroher Belustigung und voyeuristischem Nervenkitzel. "Das ist fies! Aber du musst."
"Oh, ich muss", bestätigte er mit ruhiger Stimme. Langsam, ohne jede Hast, erhob er sich aus dem Wasser. Perlen fielen in Kaskaden von seiner muskulösen Brust und seinen breiten Schultern. Er stieg aus dem Becken und stand einen Moment lang da, wie eine Statue aus nassem Granit in dem gedämpften Kerzenlicht – völlig nackt, selbstbewusst, unverschämt. Sabines Blick wurde automatisch angezogen, bevor sie ihn mit einem neuen Schwall von schamhaftem Vergnügen wieder abwandte.
Er ging zur Tür der Kabine und öffnete sie einen Spaltbreit. Seine tiefe Stimme hallte ruhig durch den Flur. "Entschuldigung? Könnten wir bitte noch eine Flasche stilles Wasser und zwei Gläser haben?"
Ein leises, überrascht gekichertes "Oh!" war von draußen zu hören, dann eine professionellere weibliche Stimme: "Natürlich, sofort."
Kai schloss die Tür wieder und drehte sich zu Sabine um. Sein Ausdruck war unschuldig triumphierend. "Erledigt."
Sie kicherte unkontrolliert ins Wasser hinein. "Du... du Unverschämter! Die armen Mädchen!"
"Ach was", grinste er und glitt wieder zu ihr ins Becken. Das Wasser schlug hohe Wellen um ihn herum. "Die haben Schlimmeres gesehen. Und jetzt..." Er nahm ihr das Telefon aus der Hand, seine Finger streiften absichtlich über ihre Brustwarze unter der Wasseroberfläche, was sie zusammenzucken ließ. "...Jetzt bist du wieder dran. Wahrheit." Er tippte und sein Augenbraue zog sich hoch. "Das ist gut." Er sah sie an. "Was war dein letzter Sextraum? Beschreibe ihn."
Das Kichern erstarb in ihrer Kehle. Die Luft schien plötzlich dicker zu werden. Sie biss sich auf die Lippe, suchte in seinem Blick nach einer Spur von Spott, fand aber nur ehrliches Interesse und eine glimmende Hitze.
"Er... er spielte auch hier", begann sie leise, ihre Hände bewegten sich nervös im Wasser. "Wir waren allein im Spa-Bereich nachts. Du hattest mich über den Rand dieses Whirlpools gelegt." Ihre Stimme wurde rauer, träumerischer. "Und dann... dann kam nicht nur eine Kellnerin herein." Sie atmete tief durch. "Sondern zwei oder drei. Sie stellten das Wasser ab... aber sie gingen nicht weg."
Finn sagte nichts, nur sein Atem ging ein wenig schneller.
"Sie standen einfach da", flüsterte Sabine und wagte es endlich wieder, ihn anzusehen. Ihre Wangen brannten wie Feuer. "Sie beobachteten uns dabei... wie du mich genommen hast von hinten." Sie spürte eine fast schmerzhafte Pulsation zwischen ihren Beinen bei dem Gedanken und den Worten gleichzeitig zurückzurufen.
"Ihre Uniformen... sie waren feucht vom Dampf", fuhr sie fort, getrieben von einer plötzlichen Frechheit die aus ihrem Geständnis erwuchs.
Ein leises Knurren kam aus Kais Kehle.
"Und was haben sie getan?", fragte er mit einer belegten Stimme.
"Nichts", sagte Sabine fast unhörbar.
"Sie haben nur zugesehen."
Genau in diesem Moment klopfte es diskret an der Tür.
Ihre Blicke trafen sich – voller elektrisierender Komplizenschaft.
Die Welt außerhalb ihrer kleinen Kabine meldete sich zurück.
Und sie beide wussten,
dass die Vorstellung jetzt lebendig geworden war
Kapitel 4
Das Klopfen verstummte. Ein Rascheln, dann Schritte, die sich entfernten. Die Tür blieb geschlossen. Die Kellnerin hatte das Wasser abgestellt und war gegangen, ohne einzutreten. Die Realität blitzte auf – aber die Fantasie in Sabines Kopf brannte nun mit der Intensität eines Waldbrandes.
„Dein Zug“, flüsterte sie heiser, ihre Augen waren glasig vor Erregung.
Kai nahm das Telefon. Er tippte, sein Gesicht zeigte keine Regung. Dann legte er das Gerät lautlos auf den Beckenrand. „Wahrheit“, sagte er, seine Stimme war ein raues Kratzen. Die Frage schien in der dampfschweren Luft zu hängen, bevor er sie aussprach. „Habe ich mich schon mal selbst probiert?“
Sabines Mund wurde trocken. Ihr Herzschlag hämmerte gegen ihre Rippen. Sie wollte die Antwort, sie wollte jedes verdrehte, schmutzige Detail. Ihre Schüchternheit war zu Asche verbrannt, nur noch eine gierige, voyeuristische Lust blieb.
Kai sagte nichts. Stattdessen glitt seine Hand unter die sprudelnde Wasseroberfläche. Seine Muskeln spannten sich, als er seinen bereits steinharten Schwanz umfasste. Er strich mit dem Daumen über die pralle, glänzende Eichel, sammelte einen klaren, fadenziehenden Tropfen ein. Langsam, mit einer fast wissenschaftlichen Präzision, zog er die Hand wieder aus dem Wasser.
Sein Finger schwebte vor ihren Lippen. Ihr Blick war darauf fixiert, auf diesem schimmernden Tröpfchen *seiner* Lust. Ohne einen Befehl abzuwarten, streckte sie ihre Zunge heraus und leckte ihn ab. Der Geschmack war salzig, metallisch, unverkennbar *er*. Ein tiefes, befriedigendes Stöhnen entrang sich ihr.
Doch er war noch nicht fertig. Er tauchte die gleiche Fingerspitze wieder ins Wasser, holte sie erneut hervor, jetzt vermischt mit der Feuchtigkeit des Beckens. Dann strich er ihr den nassen Finger langsam, fordernd über ihre Unterlippe, beschmierte sie mit dieser intimen Mischung. Ihre Lippen brannten unter seiner Berührung.
„Ja“, sagte er endlich, sein Atem ging schwer. „Ich habe. Und jetzt schmeckt er noch besser. Weil ich weiß, was dich daran geil macht.“
Dann packte er sie am Nacken, zog sie zu sich heran und küsste sie. Es war kein sanfter Kuss. Es war eine Besitzergreifung, eine raue, leidenschaftliche Vereinigung, bei der sie den Geschmack von sich selbst und ihm auf seinen Lippen schmeckte. Ihre Zungen kämpften, ihre Zähne klackten aneinander. Ihre Hände krallten sich in seine nassen Haare, während seine Hand zwischen ihre Beine glitt, seine Finger fanden ihre bereits triefend nasse Muschi und drangen ohne Vorwarnung tief in sie ein.
Sie schrie in seinen Mund, ein ersticktes, hohes Geräusch, das im Wasser unterging. Ihr ganzer Körper bäumte sich auf. Er war ein Sadist, und er kannte sein Handwerk. Er hielt sie am Rande, ließ sie zucken und zittern, ohne sie über die Klippe zu stoßen. Er brach den Kuss ab, presste seine Stirn gegen ihre.
„Die Wahrheit ist“, keuchte er, seine Finger bewegten sich in einem brutalen, perfekten Rhythmus in ihr, „dass ich mir vorgestellt habe, es wäre dein Mund. Dass deine Zunge es wäre, die mich so hart macht. Und jetzt werde ich dir zeigen, was ich mit dieser Fantasie mache.“
Kapitel 5
Das Telefon vibrierte in Sabines Hand. Sie blickte auf den Bildschirm, ihre Kehle war trocken. „Wahrheit“, flüsterte sie und sah Kai an. „Was erregt dich am meisten?“
Ein langsam sich ausbreitendes, gefährliches Lächeln glitt über sein Gesicht. „Die Vorstellung, dass jemand zusieht“, sagte er ohne zu zögern, seine Stimme war ein dunkles Versprechen. „Dass jemand sieht, wie du mir gehörst. Jetzt bin ich dran.“ Er nahm das Gerät, tippte, und sein Lächeln wurde triumphierend. „Pflicht. Überrasche deinen Partner!“
Ohne ein weiteres Wort drehte er sich um und stieg aus dem Becken. Nackt und selbstsicher ging er zur Kabinentür, öffnete sie einen Spalt und sprach mit gedämpfter, aber bestimmter Stimme in den Flur. „Entschuldigung? Könnte ich bitte mit Anastasia sprechen?“
Sabines Herz hämmerte. *Anastasia? Die Chefin?* Verwirrung und eine wilde, aufsteigende Panik vermischten sich mit der Glut in ihrem Bauch.
Kai glitt zurück ins Wasser, zog sie an sich. „Gleich, Mäuschen“, raunte er ihr ins Ohr, während seine Hände ihren Rücken hinabglitten. „Gleich.“
Es klopfte. Leise, aber bestimmt. Bevor Sabine protestieren konnte, rief Kai: „Herein!“
Die Tür öffnete sich. Eine schwarzhaarige Frau, Mitte dreißig, mit einem professionellen Lächeln und einem eleganten, türkisfarbenen Bikini stand im Eingang. Ihr Blick wanderte von Kai zu der nackten, in seinen Armen zitternden Sabine. Das Lächeln wurde neugierig, aber nicht schockiert. „Sie haben nach mir verlangt, Herr Meier?“
„Anastasia“, sagte Kai, seine Stimme war geschmeidig und voller Autorität. „Kommen Sie rein. Machen Sie es sich bequem. Steigen Sie ins Becken. Sie sind eingeladen, sich die Show anzusehen.“
Ein Moment der Stille. Anastasias Augenbrauen hoben sich einen Millimeter. Dann, mit einer fast unhörbaren Anerkennung in ihrem Blick, nickte sie. „Wie Sie wünschen.“ Sie löste die Sandale von ihrem Fuß und stieg die Stufen hinab ins sprudelnde Wasser, lehnte sich gegenüber von ihnen an den Rand, die Arme entspannt auf der Kante abgelegt. Ihr Ausdruck war erwartungsvoll, aufmerksam.
Kai drehte Sabines Gesicht zu sich. Ihre Augen waren riesig, fragend. „Liebste“, sagte er, laut genug, dass Anastasia es hören konnte, „der hier ist für dich.“ Dann küsste er sie. Es war ein raubtierhafter, besitzergreifender Kuss, der ihr den Atem raubte. Seine Zunge drang in ihren Mund ein, während seine Hände ihren Körper umklammerten.
Plötzlich brach er den Kuss ab, drehte sie mit einer brutalen Anmut um und drückte sie nach vorne über den schmalen Beckenrand. Der kühle Stein traf ihre Brüste. Ein kurzer, scharfer Riss – er hatte den Knoten ihres Bikinislips durchgerissen und das durchnässte Stück Stoff beiseite gerissen. Ihre nackte, feuchte Muschi presste sich gegen die raue Kante.
„Kai…“, keuchte sie, ihr Blick suchte hilflos Anastasia, die reglos dasaß und zusah.
„Still“, befahl er heiser. Ohne jedes weitere Vorspiel führte er sich mit einer Hand, drückte mit der anderen ihre Hüfte nach unten und drang mit einem einzigen, tiefen Stoß in sie ein.
Sabine schrie auf. Es war ein Schrei der völligen Überwältigung, der sich in den Blasen des Whirlpools verfing. Er war so groß, so hart, füllte sie so vollständig aus, dass sie dachte, sie würde zerspringen. Sein Griff war eisern.
„Siehst du das, Anastasia?“, knurrte Kai, während er anfing, sich in einem langsamen, qualvollen Rhythmus in ihr zu bewegen. Seine freie Hand glitt nach vorne, umspielte eine ihrer steinharten Brustwarzen, zupfte und rieb sie genau so, wie er wusste, dass sie es liebte. „Siehst du, wie sie mich nimmt? Wie sehr sie es braucht?“
Anastasia antwortete nicht. Aber Sabine sah aus dem Augenwinkel, wie die Frau leicht die Beine anwinkelte, wie ihre Brust sich unter dem Bikini-Oberteil hob und senkte.
„Ja… genau so“, stöhnte Kai, sein Tempo beschleunigte sich, jedes tiefe Eindringen war ein dumpfer, nasser Schlag. „Dein enger, kleiner Körper… für mich. Und für unser Publikum.“ Seine Finger kneteten ihre Brust, während sein Schwanz sie unerbittlich auseinander trieb. Die Spannung, die Scham, die pure, unverhohlene Exhibition stiegen in ihr an, ein Sog, der sie unaufhaltsam in den Abgrund zog.
Kapitel 6
Jeder Stoß schob sie fester gegen den kalten Steinrand. Ihr Atem ging in schnellen, feuchten Stößen, vermischt mit Kais grunzenden Lauten direkt an ihrem Ohr. Doch ihre Augen, trübe vor Lust, suchten nicht ihn. Sie suchten Anastasia.
Die Chefin lehnte noch immer regungslos da, aber ihre dunklen Augen waren weit geöffnet, ihr Mund ein wenig geöffnet. Sie starrte unverhohlen auf die Stelle, an der Kais praller, nasser Schwanz immer wieder in Sabines weiche, geöffnete Feuchtigkeit verschwand und wieder auftauchte.
„Siehst du das?“, flüsterte Sabine heiser zu der anderen Frau, während Kais Hüften gegen ihren prallten. Ihr Blick war ein direkter, fordernder Faden zwischen ihnen. „Siehst du, wie er mich ausfüllt?“
Anastasia schluckte sichtbar. Ein leises „Ja“ kam über ihre Lippen.
„Und du…“, Sabine keuchte, als Kai besonders tief eindrang, „…du darfst nur zuschauen. Verstehst du? Nur gucken.“
Ein seltsames, mächtiges Gefühl durchflutete sie. Es war keine Bosheit, sondern eine tiefe, klare Kontrolle. Sie, hier in dieser demütigenden Position, bestimmte die Regeln. Sie teilte ihre Erregung, aber nicht ihren Mann. Mit einer geschmeidigen Bewegung, die unglaublich viel Konzentration erforderte, während ihr Körper von Kai gerammt wurde, hob sie einen nassen Fuß aus dem Wasser. Langsam, fast zärtlich, legte sie ihre Fußsohle an Anastasias Oberschenkel, direkt unter dem Saum ihres Bikinis, und strich sanft auf und ab.
Anastasia erstarrte, dann schloss sie für einen Moment die Augen, ein leises Stöhnen entwich ihr.
„Gefällt es dir?“, fragte Sabine, ihre Stimme zitterte vor Anstrengung und Triumph.
„Es ist… intensiv“, gab Anastasia zu, ihre Stimme belegt.
Kai, der das stumme Spiel bemerkt hatte, verlangsamte seine Stöße zu einem qualvollen, reibenden Tempo. „Meine kleine Dirigentin“, brummte er bewundernd in ihr Ohr. „Du bestimmst das Orchester.“ Seine Hand glitt von ihrer Brust nach unten, über ihren flachen Bauch, bis seine Finger in ihrem nassen, geschwollenen Fleisch spielten, genau auf dem empfindlichen Punkt, den jeder seiner Stöße traf.
„O Gott, Kai… genau dort!“, schrie Sabine auf, ihre Kontrolle für einen Moment schwindend. Ihr Fuß drückte fester gegen Anastasias warme Haut.
„Sag es ihr“, befahl Kai, seine Stimme war rau. „Sag der netten Dame, was mit dir passiert.“
„Ich… ich spüre dich überall“, stöhnte Sabine, ihre Augen wieder auf Anastasia gerichtet, die jetzt atemlos zusah, wie sich Sabines Gesicht vor Ekstase verzog. „Er macht mich so heiß… so voll… und du siehst alles.“
Anastasias Hand griff instinktiv nach dem Beckenrand, ihre Finger knöchelten weiß. „Ja“, hauchte sie erneut, ein eingestandenes Geständnis.
Kai begann wieder schneller zu werden, sein Griff um ihre Hüfte wurde eisern. „Sie will wissen, wie es sich anfühlt, Mäuschen“, knurrte er. „Soll sie näher kommen? Soll sie… anfassen?“
Die Frage hing in der heißen, dampfenden Luft. Sabine spürte den wilden Sog der Erlaubnis, die verrückte Steigerung, die das bedeuten würde. Doch sie schüttelte den Kopf, ihr nasses Haar klebte an ihrer Wange. „Nein“, sagte sie mit überraschender Festigkeit. „Noch nicht. Du… du bist nur für mich. Sie darf nur… schmachten.“
Und mit dieser letzten, klaren Grenze, die sie zog, gab sie sich ganz der Welle hin, die Kai in ihr aufbaute. Sein Finger rieb unerbittlich, sein Schwanz hämmerte in sie hinein, und die wissenden, begehrenden Augen der anderen Frau auf sich gerichtet zu wissen, war der letzte Funke.