Unter der Tischplatte ein heimlicher Test
# Verborgene Wünsche Katrins Finger trommelten nervös auf der kühlen Oberfläche der Bar. Der Lärm des Clubs schien mit ihrem Herzschlag zu verschmelzen, ein dumpfes Pochen in ihren Schläfen. Ihre Freundinnen tanzten inmitten der Menge, ein
Kapitel 1
Katrins Finger trommelten nervös auf der kühlen Oberfläche der Bar. Der Lärm des Clubs schien mit ihrem Herzschlag zu verschmelzen, ein dumpfes Pochen in ihren Schläfen. Ihre Freundinnen tanzten inmitten der Menge, ein Wirbel aus Lachen und schimmernden Stoffen, während sie zurückblieb, zur Statue erstarrt, das Glas mit warm gewordener Limonade umklammernd. *Schüchtern*, dachte sie und verfluchte dieses kleine, hartnäckige Wort in ihrem Inneren.
Dann sah sie ihn.
Finn.
Er war klein, fast zierlich, mit rasiertem Kopf und einer Energie, die den Raum zwischen ihnen zu vibrieren schien. Er lehnte an der Wand, sein Blick traf den ihren und hielt ihn fest – nicht fordernd, sondern wissend, als ob er das Chaos in ihr sehen könnte. Das Chaos, das Lars nie sah. Lars mit seinen großen Händen und seiner fürsorglichen Art, der jeden ihrer Wünsche erfüllte, bevor sie sie aussprechen konnte. Lars, der perfekt war. Und doch… fehlte das Knistern. Die nackte, elektrische Gefahr, die die Luft säuert.
Finn lächelte. Ein einfaches, verspieltes Zucken seiner Lippen. In Katrins Brust erwiderte etwas dieses Lächeln, ein warmer, rebellischer Impuls. Ihre Hand glitt von ihrem Glas auf ihren eigenen Oberschenkel, versteckt unter dem Tisch. Die raue Spitze ihrer Jeans rieb gegen ihre zarte Haut durch den dünnen Stoff ihres Höschens. Ein heimlicher Test.
**Sie wollte etwas. Etwas Verbotenes.**
Ihr Verstand schrie alle Namen der Vernunft – ihre offene Ehe, Lars grenzenloses Vertrauen, die Logik ihres schönen Lebens. Aber ihr Körper, geschmeidig und bereit unter dem engen Kleid, der ihre großen Brüste zur Schau stellte und ihre Tattoos versteckte, antwortete mit einem eigenen Puls. Finn sah zu, wie sie sich selbst berührte, sein Blick ein stiller Komplize. Kein Wort wurde gesprochen, aber die Botschaft war klar: *Ich sehe deine Lust. Ich sehe deine Zurückhaltung. Ich möchte sie brechen.*
Katrins Atem stockte. Sie war ein Abenteuer, das in einem goldenen Käfig gefangen war. Und in diesem Moment, im grellen Dunkel des Clubs, begann der Käfig zu schmelzen.
Kapitel 2
„Du siehst aus, als würdest du einen Whiskey brauchen“, sagte Finn und schob das kleine Glas über die polierte Bar. Seine Finger streiften dabei ganz beiläufig ihre Hand. „Und ich sehe aus, als ob ich eins brauche. Also, zum Wohl.“
Katrin nahm das Glas. Ihre schüchterne Zurückhaltung wich einem warmen, neugierigen Kribbeln. „Worauf?“
„Auf das, was nicht gesagt wird.“ Er grinste, und in seinen Augen funkelte ein Schelm. „Dein Mann zum Beispiel. Der Lars. Er lässt dich hier alleine losziehen? Das ist entweder sehr dumm oder sehr klug.“
„Es ist… eine Vereinbarung“, sagte sie und spürte, wie ihre Wange heiß wurde. Der Alkohol brannte angenehm in ihrer Kehle. „Vertrauen.“
„Vertrauen ist schön. Aber Verlangen ist ehrlicher.“ Finn beugte sich vor, sein Mund war nur einen Hauch von ihrem Ohr entfernt. Seine Stimme war ein raues Flüstern, das den Lärm der Musik durchschnitt. „Du hast deine Finger unter dem Tisch bewegt, als ich herkam. Sag mir, was du dir vorgestellt hast.“
Katrin erstarrte. Die Direktheit traf sie wie ein Stromschlag. „Ich… das ist unverschämt.“
„Natürlich ist es das. Aber es ist auch die Wahrheit.“ Er zog sich zurück, sein Blick hing an ihrem Mund. „Lars fragt dich so etwas nie, oder? Er fragt dich, ob du glücklich bist. Nicht, ob du feucht bist.“
Ein Schauer lief ihr den Rücken hinunter. Sie konnte nicht lügen. Sie nickte kaum merklich.
„Siehst du“, murmelte er befriedigt. „Komm. Lass uns diese Vereinbarung ein bisschen beben lassen.“
Er nahm ihre Hand und zog sie sanft, aber bestimmt von der Bar. Sie folgte ihm, ihr Wille war in dem dumpfen Bass, der durch den Boden drang, aufgelöst. Auf der Tanzfläche verschmolzen die Körper zu einer einzigen, pulsierenden Masse. Finn drehte sich zu ihr, legte seine Hände auf ihre Hüften und zog sie nah an sich. Nicht nur nah – *dicht*. Ihr Körper presste sich gegen seinen, die ganze Länge entlang. Sie konnte die schlanke Härte seiner Muskulatur spüren, die schmale Taille unter ihrem Griff.
„Das ist es, was du willst“, flüsterte er in ihren Haaren, während sich seine Hüften im Rhythmus gegen ihre schoben. Eine unmissverständliche, langsame Reibung. „Das Knistern. Die Gefahr. Du willst wissen, wie es sich anfühlt, wenn jemand nimmt, was er will. Ohne zu fragen.“
Katrin stöhnte leise auf, ihr Kopf fiel gegen seine Schulter. Ihre Hände krallten sich in den Stoff seines Hemdes. Durch die dünnen Lagen ihrer Kleidung hindurch spürte sie ihn – hart und fordernd gegen ihren Bauch gedrückt. Die Vorstellung von seiner Größe, von der er gesprochen hatte, ließ ihre Knie weich werden.
„Sag es mir, Mona“, forderte er, sein Mund suchte die sensible Stelle unter ihrem Ohr. „Sag mir, dass du feucht für mich bist. Nur für mich in diesem Moment.“
Ihr Verstand war ein einziges weißes Rauschen der Erregung. „Ja“, hauchte sie, die Scham war weggeblasen von der puren Notwendigkeit. „Ja, ich bin es.“
Ein triumphierendes, tiefes Grummeln antwortete ihr aus seiner Brust. Eine seiner Hände glitt von ihrer Hüfte nach vorne, flach über ihren flachen Bauch, bis sich seine Finger gerade eben in den Bund ihrer Jeans hakten. Der Druck war verheißungsvoll, direkt über ihrem pulsierenden Kern. „Hier?“, fragte er, und seine Hüften stießen ein letztes, bestimmtes Mal gegen sie.
Ein ersticktes „Bitte“ entwich ihren Lippen. Sie war verloren, gefunden, elektrisiert. Die Sicherheit ihres goldenen Käfigs war nur noch ein fernes, bedeutungsloses Glitzern. Hier, in Finns Armen, im grellen Dunkel, brannte das echte Feuer.
Kapitel 3
Der Kuss war kein sanfter Anfang, sondern eine Entzündung. Ihre Lippen trafen auf seine mit der ganzen angestauten Verzweiflung und Begierde. Er erwiderte ihn sofort, fordernd, seine Zunge drang ein und beanspruchte ihren Mund, während seine Hände ihren Kopf umfassten, sie an Ort und Stelle hielten. Sie stöhnte in ihn hinein, ein klagender Laut, der in der Musik unterging.
Sie brach den Kuss ab, atmete heftig. Ihre Stirn berührte seine. „Lass uns hier verschwinden“, hauchte sie in sein Ohr, ihre Stimme war heiser vor Verlangen.
Ein triumphierendes Funkeln blitzte in seinen Augen auf. „Mein Platz ist zwei Blocks entfernt.“ Er nahm ihre Hand, sein Griff war fest und bestimmend, und führte sie durch die tanzende Menge hinaus in die kühle Nachtluft. Sie folgte ihm wie in Trance. Das Bild von Lars, wie er zu Hause mit den Kindern spielte, während sie Pizza aßen, schoss ihr durch den Kopf – ein Stich von Schuld, der sofort von der heißen Welle der Erregung weggewaschen wurde, die ihr durch die Adern jagte. Es war zu viel. Zu perfekt. Zu sicher. Sie brauchte dieses hier.
Seine Wohnung war ein schlichter Loft, aufgeräumt und männlich. Kaum hatten sich die Tür hinter ihnen geschlossen, drückte er sie dagegen. Sein Körper presste sich gegen ihren, ein harter, unnachgiebiger Kontrast zu ihrer Weichheit.
„Sag es noch einmal“, forderte er, seine Lippen glitten über ihren Hals hinunter zur Schulter, wo das dünne Trägerkleid sie freilegte.
„Was?“, keuchte sie.
„Dass du feucht bist. Dass du das willst.“
„Ich bin feucht“, gestand sie, ihr Kopf fiel gegen die Tür. „Ich will es. Ich will dich.“
Sein Lachen war ein tiefes, dunkles Grummeln. „Das ist mein Mädchen.“ Seine Hände fanden die Knöpfe ihrer Jeans, öffneten sie geschickt und schoben sie samt ihrem Höschen über ihre Hüften. Die kühle Luft traf ihre nackte Haut, gefolgt von der Hitze seiner Handfläche, die flach auf ihrem unteren Bauch lag. „Fühle dich an“, befahl er. „Zeig mir, was ich mit dir anstelle.“
Zitternd folgte sie seinem Befehl. Ihre Finger glitten durch ihre eigenen feuchten Falten, ein zuckendes Seufzen entwich ihren Lippen.
„Lass sehen“, sagte er rau und zog ihre Hand weg, ersetzte sie durch seine eigenen. Zwei Finger glitten mühelos in sie hinein, ein tiefer, erfüllender Eindruck, der sie aufstöhnen ließ. „Gott, du bist durchnässt. Und so eng.“ Er begann einen langsamen, tiefen Rhythmus, seine Augen hafteten an ihrem Gesicht, studierten jede Regung. „Das kriegst du von deinem Lars nicht, oder? Dass jemand dich einfach nimmt.“
„Nein“, stöhnte sie, ihre Hände krallten sich in seine Schultern. Ihre Hüften bewegten sich gegen seine Hand, suchten mehr von diesem brennenden Druck.
„Du brauchst es härter“, murmelte er und zog seine Finger heraus, brachte sie zu ihrem Mund. „Leck sie ab. Schmecke dich selbst.“
Mit glasigen Augen gehorchte sie, ihre Zunge strich über ihre eigene salzige Süße. Es war demütigend. Es war unglaublich erregend. Ihr Blick war auf ihn gerichtet, während sie es tat.
„Gut“, brummte er befriedigt. Dann drehte er sie mit einer entschlossenen Bewegung um, ihr Gesicht gegen die kühle Tür gedrückt. Seine Hände zogen ihre Jeans weiter nach unten, bis sie ihre Knie erreichten, und hoben ihr Kleid über ihre Hüften. „Jetzt bleib so. Und bettle nicht. Ich weiß, dass du es willst.“
Sie hörte, wie er sich öffnete, den Reißverschluss seiner Hose, das Rascheln von Stoff. Dann spürte sie ihn – die breite, harte Spitze seines Schwanzes, die sich gegen ihren Eingang drückte. Er war groß, wie er es angedeutet hatte, eine beängstigende, verheißungsvolle Präsenz.
„Bitte, Finn“, flüsterte sie, obwohl er es verboten hatte. Sie konnte nicht anders.
Als Antwort stieß er mit einem tiefen, gutturalen Laut zu. Ein einziger, vollständiger Stoß, der sie mit einem Mal ausfüllte, der die Luft aus ihren Lungen presste. Sie schrie leise auf, ein Laut reiner Überwältigung. Er hielt inne, eingebettet in ihrer Tiefe, ließ sie sich an seine Größe gewöhnen.
„Alles von mir“, knurrte er in ihr Ohr, sein Körper bedeckte ihren Rücken. „Das ist es, was du vermisst hast. Jetzt halten wir uns fest.“
Kapitel 4
Katrins scharfes Stöhnen hing in der Luft, ein volltönender Beweis ihrer Hingabe. Finn hielt sie fest an den Hüften gepresst, sein Atem war heiß an ihrem Nacken. *Genau das*, dachte sie, benommen. Jeder Stoß, jedes tiefe, zielstrebige Reiben traf den Punkt in ihr, den sie kaum kannte.
„So ist es richtig“, knurrte er, seine Hüften bewegten sich in einem gnadenlos effizienten Rhythmus. „Genau hier, ja? Sag es mir.“
„Ja! Genau da!“, keuchte sie, ihre Hände krallten sich gegen die Tür. Sie war gespreizt, gefesselt, komplett geöffnet für ihn. Die Größe von ihm, die sie gefüllt und gestreckt hatte, war nun nur noch eine perfekte Präsenz, ein Werkzeug reinen Vergnügens. „Bitte, nicht aufhören.“
„Wer sagt, dass ich aufhören will?“ Ein harter, tiefer Stoß ließ sie wieder aufschreien. „Du nimmst meinen Schwanz so gut, Mona. So verdammt eng und heiß. Lars weiß gar nicht, was er verpasst.“
Der Name war ein Stich, der sich sofort in weitere Erregung verwandelte. Es war die verbotene Wahrheit, ausgesprochen, während sie von einem anderen Mann genommen wurde. „Er… er fragt nie“, stammelte sie, ihre Worte zerbrochen von seinen Bewegungen.
„Ich frage auch nicht“, grinste Finn und griff mit einer Hand nach vorn. Seine Finger fanden ihren nassen, geschwollenen Kitzler und rieben in engen Kreisen. „Ich nehme. Und du liebst es.“
Ein gellender Laut brach aus ihr heraus, als die doppelte Stimulation sie überwältigte. Ihre Muskeln zogen sich krampfhaft um ihn zusammen. Sie war am Rande, jeder Nerv ein glühender Draht. „Finn, ich… ich kann nicht…“
„Doch, kannst du“, befahl er, sein Tempo beschleunigte sich, brutal und direkt. „Komm für mich. Jetzt. Lass mich fühlen, wie du kommst, während ich dich ficke.“
Die Anordnung war der letzte Schlüssel. Die Welle brach über sie herein, ein gewaltsamer, zuckender Orgasmus, der ihren ganzen Körper durchrüttelte. Sie schrie, ihr Kopf schlug gegen die Tür, während sie sich um ihn zusammenzog, pulsierend und hilflos.
Mit einem rauen, triumphierenden Laut erreichte auch er seinen Höhepunkt. Seine Hüften pressten sich fest gegen sie, ein letzter, zitternder Stoß, als er sich in ihr entlud. Sie spürte die warme Woge in ihrer Tiefe, ein intimes, fremdes Geschenk.
Für einen langen Moment blieben sie so stehen, atemlos, verbunden. Schließlich zog er sich sanft zurück und ließ sie zitternd nachlassen. Er drehte sie um, seine Augen suchten ihre. Sie waren dunkel, satt, wissend.
„Und?“, fragte er leise, ein Finger strich über ihre geschwollenen Lippen. „War es das, was dir gefehlt hat?“
Katrin konnte nur nicken, ihre Kräfte waren erschöpft. Die Antwort war in jedem noch zuckenden Muskel geschrieben. Das Knistern war kein Funke mehr. Es war ein Lauffeuer gewesen.
Kapitel 5
Die Wärme seines Spermas, das aus ihr herauslief, war eine intime, körperliche Erinnerung an das, was gerade passiert war. Katrin blieb für einen Moment gegen die Tür gelehnt, atmete schwer, dann drehte sie sich langsam um. Ihre Augen trafen Finns zufriedenen Blick. Ohne ein Wort zu sagen, schob sie sich von der Tür weg und kniete sich vor ihm auf den kühlen Holzboden.
„Du bist unglaublich“, murmelte sie, ihre Stimme war noch immer heiser. Ihre Hände glitten über seine muskulösen Oberschenkel, bevor eine davon seinen sich versteifenden Schwanz umfasste. Er war immer noch feucht von ihr und von ihm. Sie streichelte über die Länge, spürte, wie er unter ihrer Berührung erneut pulsierte. „So prächtig. So hart für mich.“
Finn stützte sich mit einer Hand gegen die Wand, ein tiefes, zustimmendes Grunzen entwich ihm. „Scheiße, Mona… direkt weiter?“
„Du hast mich nicht gefragt“, antwortete sie und blickte zu ihm auf, ein verschmitztes, noch immer verschleiertes Lächeln auf den Lippen. „Du hast genommen. Jetzt nehme ich.“ Sie beugte sich vor und leckte mit flacher Zunge über seine sensitive Spitze, schmeckte ihre eigene Mischung. Dann nahm sie ihn wieder fest in die Hand und begann, ihn mit bestimmtem Rhythmus zu wichsen, ihre Finger arbeiteten den Schaft entlang. „Du fühlst dich so gut an. So verdammt mächtig in meiner Hand.“
„Das liegt daran, dass du es genau richtig machst“, knurrte er, seine Hüften bewegten sich leicht, trieben sich in ihren Griff. „Fest, aber nicht zu fest. Genau da.“
„Zeig mir“, flüsterte sie und erhöhte das Tempo, ihre Augen hafteten an seinem Gesicht, beobachteten jede Veränderung. „Zeig mir, wie du es magst. Sag es mir.“
„Schneller“, befahl er, sein Atem ging schneller. „Und dreh deine Hand ein bisschen, wenn du nach oben gehst. Ja… genau so. Gott, ja.“
Katrin gehorchte, fasziniert von der Kontrolle, die sie in diesem Moment ausübte. Die Macht, die über ihn zu haben, der sie eben noch so beherrscht hatte, war ein neuer, berauschender Kick. „Du willst wieder in mir kommen, nicht wahr?“, fragte sie, ihre Stimme ein verführerisches Raunen. „Tief in mir, nachdem du mich so schön gedehnt hast?“
„Fick, ja“, stöhnte er, seine Finger gruben sich in ihr Haar, nicht ziehend, sondern haltend. „Ich will dich noch mal füllen. Dich ganz dreckig machen mit mir.“
Sie ließ ihn los, nur für einen Moment, und stand auf. Ihre Jeans rutschten ihr ganz von den Beinen. Sie trat aus ihnen heraus, völlig nackt bis auf ihr hochgekrempeltes Kleid. „Dann nimm mich. Aber nicht gegen die Tür.“ Sie ging rückwärts, führte ihn zum breiten, ledernen Sofa, und ließ sich darauf fallen. Sie breitete die Beine, bot sich ihm an, feucht und geöffnet, seine Spuren noch immer sichtbar. „Hier. Wo ich dich sehen kann.“
Finn folgte ihr, seine Augen brannten vor Gier. Er positionierte sich zwischen ihren Schenkeln, die Spitze seines Schwanzes fand mühelos ihren noch empfindlichen Eingang. „Du bist eine verdammte Überraschung, weißt du das?“, sagte er, bevor er mit einem langen, tiefen Stoß wieder in sie eindrang.
Katrin warf den Kopf zurück und stöhnte laut auf, die erneute Füllung war intensiver, vertrauter, und schmerzhaft süchtig machend. Sie umschlang ihn mit den Beinen, zog ihn tiefer in sich hinein. „Sag mir mehr“, forderte sie, während er einen langsamen, genüsslichen Rhythmus begann. „Sag mir, was du siehst.“
„Ich sehe eine brave kleine Ehefrau, die genau das bekommt, was sie braucht“, antwortete er, sein Blick wanderte von ihrem Gesicht hinunter zu der Stelle, wo sie vereint waren. „Ich sehe, wie mein Schwanz in dir verschwindet, in dieser engen, heißen Muschi, die jetzt mir gehört. Zumindest für heute Nacht.“
Kapitel 6
Finn erhöhte das Tempo und wurde härter. Sein Rhythmus war jetzt ein hämmernder, gnadenloser Stakkato, das sie gegen das weiche Leder des Sofas drückte. Katrin spürte, wie sein Druck stieg, wie seine Muskeln unter ihrer Berührung zitterten. Sie wusste, es war gleich soweit.
„Ich will es“, keuchte sie, ihre Stimme brach unter der Wucht seiner Stöße. Ihre Hände umklammerten seine schmalen Hüften, ihre Nägel gruben sich in seine Haut. „Ich will, dass du in mir kommst. Jetzt.“
„Wo?“, fauchte er, sein Gesicht war eine Maske konzentrierter Lust. „Sag mir genau, wo du meine Ladung willst, Mona.“
Die Direktheit seiner Frage ließ sie innerlich erschauern. Sie wollte es überall. Sie wollte gefüllt werden, besudelt werden, vollkommen. „In mir“, stieß sie hervor. „Tief in meiner Muschi. Füll mich bis oben hin.“
Ein raues, triumphierendes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. „Du bekommst, was du verdienst.“ Seine Hände schoben sich unter ihr Gesäß, hoben sie an, um noch tiefer einzudringen. Der Winkel veränderte sich, und mit einem heiseren Schrei traf sein Schambein genau den Punkt, nach dem sie sich gesehnt hatte. Ein elektrischer Schlag zuckte durch sie.
„Finn! Ich… ich kann nicht…“ Ihr Körper verkrampfte sich, jede Faser spannte sich an. Die Welle, die sich in ihrem Unterleib zusammenzog, war gewaltiger als alles zuvor.
„Doch, das kannst du“, befahl er, sein Rhythmus wurde unregelmäßig, wild. „Komm für mich. Lass es raus, du kleine, geile Schlampe. Komm mit meinem Schwanz in dir.“
Die Worte, so vulgär und besitzergreifend, waren der letzte Schlüssel. Mit einem durchdringenden Schrei brach der Orgasmus über sie herein, ein weißer, blendender Strudel, der jeden Gedanken an Lars, an Schuld, an alles andere fortspülte. Ihre Muskeln umklammerten ihn krampfhaft, zogen ihn noch tiefer in ihre zuckende Hitze hinein.
Das reichte für ihn. Ein tiefes, tierisches Stöhnen entrang sich seiner Brust. „Fick ja… nimm es. Nimm alles.“ Ein letzter, brutal tiefer Stoß, dann hielt er inne, presste sich in sie hinein. Sie spürte die pulsierenden Stöße von innen, das heiße Strömen seines Spermas, das sie füllte, wie sie es verlangt hatte. Es war ein überwältigendes Gefühl der Vollständigkeit, der absoluten, schmutzigen Erfüllung.
Er sackte über ihr zusammen, sein Gewicht ein wohltuender, realer Anker. Sie atmeten gemeinsam, ihre Schweiß-perlten Körper verschmolzen. Keiner von ihnen sprach. Das einzige Geräusch war das Hecheln ihrer Lungen und das ferne Summen der Stadt hinter den Fenstern.
Nach einer langen Minute rollte Finn zur Seite, blieb aber liegen, ein Arm über ihrer Taille. Seine Finger strichen über die zarte Haut ihres Bauches. „Scheiße“, murmelte er schließlich, seine Stimme war rau. „Das war…“
„Perfekt“, beendete Katrin den Satz leise. Sie drehte den Kopf und sah ihn an. In seinen Augen war keine Triumphhafte Überheblichkeit, nur eine tiefe, satte Zufriedenheit. Und in diesem Moment, in der Stille nach dem Sturm, war da etwas anderes. Eine unerwartete Zärtlichkeit, die zwischen ihnen lag, so real wie die Feuchtigkeit, die zwischen ihren Schenkeln auslief. Sie hatte das Knistern gesucht. Sie hatte einen Orkan gefunden. Und sie wusste mit erschreckender Klarheit, dass dies nicht das Ende war.
Kapitel 7
Katrin blieb noch einen Moment in Finns Umarmung liegen, während das Gefühl von ihm, das warme Prickeln auf ihrer Haut und die feuchte Erfüllung in ihr nachklangen. Dann, mit einem sanften Stoß, löste sie sich von ihm.
„Ich muss nach Hause“, sagte sie, ihre Stimme war belegt von der Anstrengung und tiefer Zufriedenheit.
Finn antwortete nicht, beobachtete sie nur, wie sie aufstand. Sein Blick war ein heißer Streich über ihren nackten Körper, während sie ihre Kleider vom Boden aufsammelte. Sie zog die Jeans und den engen Top an. Ihren Slip jedoch steckte sie, feucht und schwer von seiner Lust und ihrer eigenen, in die Tasche ihrer Jeans. Sie würde ihn nicht wieder anziehen.
Ein Taxi brachte sie durch die leeren Straßen. In ihrem Kopf war es still, ein friedliches, erschöpftes Nichts. Diese Stille zerbrach, als sie ihre Haustür aufschloss und den sanften Duft von Rosen roch. Auf dem Tisch im Flur stand eine Vase mit langstieligen, roten Rosen. Daneben lag ein handgeschnitztes Herz aus hellem Holz, auf das die Worte *Love you* eingraviert waren.
Ein Stich durchfuhr sie, scharf und tief. Nicht Schuld. Nein, etwas anderes. Eine Art schmerzliche Wehmut. Sie strich mit einem Finger über die glatte Holzoberfläche.
Leise schlich sie weiter, zum Kinderzimmer. Die Tür stand einen Spalt offen. Drinnen saß Lars, in den viel zu engen Schaukelstuhl gezwängt, eingeschlafen. Ihr kleines Mädchen schlummerte an seine breite Brust gekuschelt, eine kleine Faust in seinem Baumwollshirt vergraben. Sein Kopf war zur Seite geneigt, sein muskulöser Arm umschützend um das Kind gelegt. Selbst im Schlaf wirkte er wie ein Fels.
Sie stand da und sah sie an. Den Mann, der ihr Rosen und handgeschnitzte Herzen kaufte. Der ihre Tochter so beschützte, dass er lieber in einem unbequemen Stuhl einschlief, als sie zu wecken. Und sie erinnerte sich an Finns hämmernden Rhythmus, an die schmutzigen Worte und das wilde Gefühl, komplett ausgefüllt zu werden.
„Lars“, flüsterte sie und trat näher. Sie legte eine Hand auf seine Schulter. „Lars, wach auf. Komm ins Bett.“
Er schreckte sanft hoch, seine Augen öffneten sich verschlafen. „Mona? Bist du… alles gut?“
„Alles gut“, sagte sie, und es war nicht einmal eine Lüge. „Aber dein Rücken wird morgen böse sein. Das Bett ist besser für dich.“
Sorgsam, um das Kind nicht zu wecken, stand er auf und trug ihre Tochter zur Wiege. Er deckte sie zu, sein großer, behutsamer Finger strich über ihre Wange. Dann drehte er sich zu Katrin um, nahm ihr Gesicht in seine Hände. Sein Daumen strich über ihre Wange.
„Du siehst… glücklich aus“, sagte er leise, und in seinen Augen lag nur warme Neugier, kein Verdacht.
Sie lehnte sich in seine Berührung. Sein Geruch, vertraut und sicher, vermischte sich für einen Sekundenbruchteil mit dem Phantom von Finns Schweiß und Leder in ihrer Nase. Die Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln erinnerte sie an den Grund.
„Ich bin es“, hauchte sie und schloss die Augen. „Ich bin wirklich glücklich.“
Kapitel 8
Katrin lehnte im Türrahmen und sah ihnen zu. Lars hatte Malia auf einen Hocker gestellt, eine viel zu große Kochschürze um ihren kleinen Körper gebunden. Sie rührte konzentriert in einer Schüssel, während Lars ihr mit einer Hand über den Rücken strich und mit der anderen Pfannkuchen wendete. Die Küche roch nach Zimt, verbranntem Teig und Kaffee.
„Sie wollte dir eine Überraschung machen“, sagte Lars, ohne sich umzudrehen. Seine Stimme war rau vom Schlaf, aber warm. „Hat mich um fünf geweckt. ‚Papa, Mama braucht Pancakes‘.“
Malia drehte sich um, ihr Gesicht war mit Mehl verschmiert. „Guck mal, Mama! Ich rühre!“
„Das siehst du, Schatz“, sagte Katrin und trat näher. Sie drückte einen Kuss auf Lars Schulter, dann einen auf Malias Kopf. Der vertraute Geruch ihrer Familie füllte sie. Aber unter ihrer dünnen Morgenjacke klebte die Erinnerung der letzten Nacht noch an ihrer Haut, ein unsichtbarer Film.
Lars drehte sich zu ihr, nahm ihr Gesicht in seine noch warmen, leicht klebrigen Hände. „Du hast gut geschlafen“, stellte er fest, seine Augen suchten die ihren. Keine Untersuchung, nur Feststellung.
„Ja. Und du gar nicht, du Dummkopf“, sagte sie, ihre Stimme wurde weich.
Er zuckte mit den Schultern, ein leises Lachen. „Es lohnt sich. Für euch beide.“ Seine Daumen strichen über ihre Wangenknochen. „Du strahlst, Mona. Wirklich.“
Ein Kloß bildete sich in ihrer Kehle. *Ich bin mit einem anderen Mann im Treppenhaus gevögelt*, dachte sie, wild und klar. *Und mein Mann sagt, ich strahle.*
„Ich fühle mich… lebendig“, brachte sie hervor, und es war die Wahrheit.
Sein Blick weichte auf, etwas zutiefst Zufriedenes glitt hinein. „Das ist alles, was ich will.“ Er ließ sie los, drehte sich zu Malia um. „Okay, Chefköchin. Jetzt kommt der gefährliche Teil. Das Umfüllen.“
Katrin setzte sich auf einen Barhocker, beobachtete das sorgfältige Chaos. Ihre Gedanken wanderten zurück zu Finn, zu der brutalen Effizienz seiner Berührungen, der schmutzigen Direktheit seiner Worte. Es war das genaue Gegenteil von dieser behüteten, süßen Szene hier. Und doch existierten beide in ihr, brannten mit derselben Intensität.
Lars stellte einen Teller mit etwas verbrannten, aber liebevoll dekorierten Pfannkuchen vor sie hin. Malia kletterte auf ihren Schoß, klebrig und stolz.
„Ist er gut, Mama?“
Katrin nahm einen großen Bissen. „Der beste, den ich je hatte“, sagte sie und meinte jeden Zentimeter dieser verworrenen, vollkommenen Wirklichkeit. Lars lächelte sie an, und in diesem Lächeln war alles, was er war: Sicherheit, Hingabe, eine Liebe, die forderte, dass sie glücklich sei. Selbst wenn das Glück anders aussah, als er es sich vorgestellt hatte.
Sie umarmte Malia fester. Die Nacht war vorbei. Der Morgen war hier, voller Pfannkuchen und unausgesprochener Wahrheiten. Und der Hunger in ihr, der geweckt worden war, war noch lange nicht gestillt.
Kapitel 9
Die Worte hingegen ein eiskalter Schlag in den sonnigen Morgen. Katrins Lächeln erstarrte. Malia, noch auf ihrem Schoß, spürte die plötzliche Anspannung und blickte besorgt zwischen den Eltern hin und her.
Lars hielt den schwarzen Slip zwischen Daumen und Zeigefinger, als wäre es ein gefährliches Tier. Das zarte Gewebe hing schlaff herunter. Ein kleines, schmutziges Zeugnis.
„Papa?“, sagte Malia mit leiser Stimme.
„Kannst du mal dein Zimmer aufräumen, Mäuschen?“, sagte Lars, ohne seinen Blick von Katrin zu lösen. Seine Stimme war eine beherrschte, flache Linie. „Ich muss mit Mama reden.“
Katrins Herz hämmerte gegen ihre Rippen. Sie half Malia vom Schoß, tätschelte ihr sanft den Rücken, während ihr Verstand nach einer Ausrede raste. Nichts kam. Nur das brutale Bild von Finn, wie er ihr das Höschen an der Tür seines Flurs abstreifte.
Als Malia aus der Küche verschwand, verdichtete sich die Stille zu etwas Bedrohlichem.
„Lars, ich…“
„Spare es dir“, unterbrach er sie. Er ließ den Slip auf die Arbeitsplatte fallen. „Du strahlst, hast du gesagt. Fühlst dich lebendig. Jetzt verstehe ich, warum.“ Er trat einen Schritt auf sie zu, seine massige Gestalt nahm das Licht ein. „Wo? Wer?“
Die Direktheit traf sie unvorbereitet. Ihre offene Ehe war ein theoretisches Konstrukt aus respektvollen Gesprächen und hypothetischen Szenarien gewesen. Nicht diese knurrende Realität in Lars Augen.
„In einem Club“, presste sie heraus. „Er heißt Finn.“
Lars Augen weiteten sich einen Moment, dann verengten sie sich zu Schlitzen. „Finn.“ Er schien den Namen zu verkosten, zu zermalmen. „Und? Hat er dir gegeben, was ich dir nicht geben kann? Dieses… Knistern?“ Die Verachtung in seiner Stimme war messerscharf.
„Lars, bitte. Nicht so.“
„Wie denn?“ Seine Hand schoss vor und umklammerte ihr Handgelenz, nicht schmerzhaft, aber unausweichlich fest. Seine Nähe, der Geruch nach Pfannkuchenteig und seiner Haut, überschattete plötzlich alles. „Du kommst nach Hause, riechst fremd, und ich sitze hier und schnitze verdammte Rosen für dich, während unsere Tochter nach dir fragt. Und jetzt das.“ Er nickte zum Slip. „Also erzähl. Ich will es wissen. Jedes verdammte Detail.“
Katrins Atem ging stoßweise. Scham und eine perverse Erregung vermischten sich in ihr. Seine Wut war heiß, lebendig, ein Gefühl, das er ihr lange vorenthalten hatte. „Er… er war anders. Direkt. Er hat mich einfach… genommen.“
„Genommen“, wiederholte Lars tonlos. Seine andere Hand legte sich gegen ihre Wange, der Kontrast zwischen der rauen Berührung und der sanften Geste verwirrte sie. „Wo?“
„An seiner Wohnungstür.“
Ein grunzendes Geräusch entwich seiner Kehle. Seine Finger gruben sich fester in ihre Haut. „Und? Hat er dich gefickt? Gleich dort?“
Die Derbheit, aus seinem Mund, ließ sie zusammenzucken. „Ja.“
„Hart?“
„Ja.“
Sein Daumen strich über ihren Mund, ein Besitzanspruch. „Und du hast es geliebt. Du hast es genossen, meine Frau für einen Fremden zu sein.“ Es war keine Frage. Die Erkenntnis stand in seinem Blick. Und etwas anderes, Dunkleres, Glühendes. Nicht nur Wut. Eifersucht, ja. Aber auch eine Art fasziniertes Entsetzen.
Katrin sagte nichts. Sie konnte nicht. Ihre Wahrheit lag nackt zwischen ihnen.
Lars beugte sich vor, seine Lippen fast an ihrem Ohr. Sein Atem war heiß. „Das war’s also“, flüsterte er rau. „Das fehlende Knistern. Du wolltest gefährlich leben. Jemanden, der dir keine Wahl lässt.“ Er zog sich zurück, sein Blick bohrte sich in sie. „Gut. Dann weiß ich ja, was meine Frau braucht.“
Er ließ ihr Handgelenz los und trat zurück. Der Raum schien zu atmen. Katrin zitterte am ganzen Leib, aufgewühlt, beschämt, und zutiefst erregt von der unerwarteten Wendung. Das Gespräch war noch lange nicht vorbei. Es hatte gerade erst begonnen.
Kapitel 10
Lars starrte sie noch einen Moment länger an, seine Brust hob und senkte sich unter dem Baumwollshirt. Dann, ohne ein weiteres Wort, drehte er sich abrupt um und verließ die Küche. Katrin hörte seine schweren Schritte den Flur entlang gehen, hörte die leise Klackerei von Bauklötzen und dann Malias aufgeregtes Plappern aus dem Kinderzimmer. Die Tür schloss sich mit einem sanften Klick.
Die Stille in der Küche war ohrenbetäubend. Katrin lehnte sich gegen den Kühlschrank, die Hände zitterten. Der schwarze Slip lag wie eine Anklage auf der Granitplatte. Sie hätte weinen, ihm nachlaufen, schreien sollen. Stattdessen fühlte sie sich leer und durchbohrt von einer neuen, schärferen Art von Schuld.
Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete sie leise die Tür zum Kinderzimmer. Durch den Spalt sah sie Lars auf dem Boden sitzen, den Rücken gegen Malias Bett gelehnt. Vor ihm thronte ein wackeliger Turm aus bunten Steinen. Malia kauerte konzentriert neben ihm und reichte ihm einen blauen Klotz.
„Hier, Papa. Der muss ganz nach oben.“
„Der ist aber schwer, Mäuschen“, sagte Lars. Seine Stimme war weich, aber angespannt. „Da muss der Turm ganz still halten.“
Er nahm den Klotz, seine großen, geschickten Hände bewegten sich mit einer Geduld, die Katrin das Herz zerriss. Sie sah auf seinen Nacken, auf die vertrauten Linien seiner Tattoos unter dem Haarsaum. Er war hier. Physisch anwesend. Aber eine Mauer aus verletztem Stolz und Enttäuschung stand zwischen ihnen, undurchdringlicher als jede Wut.
Katrin zog sich zurück. Sie ging ins Wohnzimmer, setzte sich auf die Couch und zog die Knie an die Brust. Das Summen des Kühlschranks war das einzige Geräusch.
Es dauerte fast eine Stunde, bis Malias Stimme leiser wurde und Lars aus dem Zimmer kam. Er blieb in der Tür zum Wohnzimmer stehen, die Hände in den Hosentaschen vergraben.
„Sie schläft“, sagte er flach.
Katrin nickte. „Lars…“
„Warum?“, unterbrach er sie. Die Frage war nicht anklagend, sondern müde. „Warum konntest du nicht zu mir kommen und sagen: ‚Hey, es fühlt sich an, als würden wir nur noch nebeneinander her leben. Ich brauche… mehr.‘ Stattdessen gehst du und lässt dich von einem Typen an einer Tür ficken.“ Er schüttelte den Kopf, ein bitteres Lächeln umspielte seine Lippen. „Ich dachte, wir reden über alles. Das war die Abmachung.“
„Ich wusste nicht, wie ich es in Worte fassen sollte“, flüsterte Katrin. „Du bist perfekt. Du machst alles richtig. Wie soll man da sagen, dass es sich falsch anfühlt? Dass ich mich… gelangweilt fühle? Es klingt undankbar. Es klingt verrückt.“
„Und ihn hat es nicht gestört, dass du verheiratet bist?“, fragte Lars und trat näher. Sein Schatten fiel auf sie.
„Doch. Das hat es gerade… aufgeladen.“ Die Wahrheit war ein Messer. Sie schnitt sie beide. „Es war verboten. Es war gefährlich. Und das habe ich gesucht. Nicht ihn. Das Gefühl.“
Lars ließ sich schwer auf den Sessel gegenüber fallen. Er rieb sich über das Gesicht. „Und dieses Gefühl… war das so anders? Von dem, was wir haben?“
Katrin suchte nach den richtigen Worten. „Es war laut. Unkompliziert. Schmutzig. Bei uns ist alles… sorgfältig. Liebevoll. Und manchmal fühlt sich das an wie ein Museum. Alles ist perfekt arrangiert, aber man darf nichts anfassen.“
Ein langes Schweigen breitete sich aus. Dann sagte Lars leise: „Ich habe Angst, dich zu verlieren. Also halte ich alles fest. Zu fest.“ Er sah sie an, und zum ersten Mal heute sah sie nicht den verletzten Ehemann, sondern den verunsicherten Mann, der sie liebte. „Dieser Finn… was hat er gesagt? Was hat er getan, genau? Erzähl es mir. Jetzt. Ich will es hören.“
Sein Ton war kein Befehl mehr, sondern eine dunkle, neugierige Bitte. Die Luft zwischen ihnen wurde dick und elektrisch. Katrins Mund wurde trocken. Sie spürte, wie die Erinnerung an Finns Hände auf ihrer Haut aufloderte, vermischt mit der intensiven Gegenwart des Mannes vor ihr.
„Er hat mich an der Wand festgehalten“, begann sie mit belegter Stimme. „Sein Mund war brutal. Er hat mir nicht die Wahl gelassen, ob ich zurückküsse. Er hat einfach genommen. Und dann… dann hat er mir das Höschen heruntergerissen. Mit einer Hand. Es hat geknistert.“
Kapitel 11
Lars Frage hing in der Luft. Katrin konnte die Veränderung in ihm spüren – der verletzte Ehemann trat hinter einer dunklen, aufmerksamen Neugier zurück. Sein Blick bohrte sich in sie, nicht mehr anklagend, sondern forschend.
„Er hat mich Hure genannt“, sagte Katrin, und die Worte schmeckten sündhaft auf ihrer Zunge. Ihre Stimme war ein Hauch. „Während er in mich eindrang. Er sagte, ich sei eine verheiratete Schlampe, die es verdient habe, an der Wand genommen zu werden. Und… und ich wollte es hören. Ich habe danach verlangt.“
Lars Augen flackerten. Er lehnte sich vor, die Ellbogen auf den Knien. „Und das hat dich angetörnt? Dieses… respektlose Gelaber?“
„Ja.“ Die Antwort war ein scharfes Ausatmen. „Weil es kein Vorspiel war. Keine Absprache. Es war nur Gier. Und ich war das Objekt. Deine Gier, Lars… sie ist immer in Watte gepackt. ‚Ist das okay für dich?‘ ‚Möchtest du das?‘ Manchmal… manchmal möchte ich einfach genommen werden.“
Er schwieg, und in der Stille hörte sie das leise Knirschen seiner Zähne. „Der alte Lars“, sagte er dann, und seine Stimme war rau vor Erinnerung. „Der hätte dich auch genommen. Jederzeit. Auf dem Küchentisch, während das Essen kalt wurde. Im Flur, wenn du gerade die Jacke aufgehängt hast.“ Er stand auf, sein Schatten fiel über sie. „Aber jetzt ist da ein Kind. Und ein Alltag. Und ich passe den Tag danach ab, damit du schlafen kannst. Ich passe *alles* ab. Und dabei habe ich vergessen, dir zu nehmen, was du brauchst.“
„Du hast es nicht vergessen“, flüsterte Katrin. Ihr Herz schlug gegen ihre Rippen. „Du hast es nur in Regeln verpackt. Unsere offene Ehe… die sollte Freiheit sein. Nicht ein weiterer Termin im Kalender.“
Er trat direkt vor sie, seine Hände umschlossen ihr Gesicht. Seine Berührung war nicht sanft, sondern bestimmend. „Du willst Ehrlichkeit?“, fragte er, und sein Atem war warm auf ihren Lippen. „Hier ist sie: Dein Betrug hat mich wütend gemacht. Und geil. Diese Vorstellung, dass dich ein anderer so benutzt hat… sie macht etwas mit mir. Etwas Gefährliches.“
Katrin erstarrte. Eine neue Spannung, scharf und verheißungsvoll, zog durch ihren Unterleib. „Lars…“
„Nein. Du redest jetzt nicht.“ Seine Daumen strichen über ihre Wangenknochen, dann glitt eine Hand in ihren Nacken und hielt sie fest. „Du hast mir von seinen Händen erzählt. Jetzt erzähl mir, was er mit seinem Schwanz gemacht hat. Genau. Wort für Wort.“
Die Direktheit traf sie wie ein Schlag. Sie öffnete den Mund, und die Worte kamen, heiß und beschämend. „Er… er hat mich hochgehoben. Meine Beine um seine Hüften. Der Türknauf hat mir in den Rücken gedrückt. Er ist so hart in mich eingedrungen, dass ich geschrien habe. Es war… es war roh. Und ich habe meinen Orgasmus umklammert wie etwas, das mir gestohlen werden sollte.“
Ein tiefes, gutturales Geräusch entrang sich Lars Brust. Seine Hand an ihrem Nacken zog sie näher. „Und du hast es ihm gegeben. Diesen Orgasmus. Du hast für ihn gekommen, während er dich Hure nannte.“
Es war keine Frage. Es war eine Feststellung, geladen mit einer Besitzergreifung, die Katrin bis in die Zehenspitzen erschütterte. Sie nickte, unfähig zu sprechen.
„Gut“, sagte Lars. Das eine Wort ließ die Luft brennen. Dann ließ er sie los, trat einen Schritt zurück. Sein Blick war dunkel, entschlossen. „Die Regeln ändern sich ab jetzt. Du willst das Knistern zurück? Du willst Ehrlichkeit? Dann wirst du sie bekommen. Jeden verdammten Tag.“
Kapitel 12
Seine Worte brannten in ihrem Ohr. *Ich nutze dich.* Katrin stöhnte gegen die dicke Länge, die ihre Mundwinkel bis zum Reißen dehnte. Lars Griff in ihrem Haar war eisern und hielt ihren Kopf in Position, während er seinen Schwanz tief in ihren Rachen stieß. Sie spürte, wie sein Schaft an ihrer Zunge entlangschabte, der vertraute, salzige Vorgeschmack ihres Ehemanns.
„So ist es richtig“, zischte er von oben herab, sein Atem kam in Stößen. „Du schluckst den Schwanz eines anderen Mannes und kommst nach Hause, um mir davon zu erzählen. Also bekommst du jetzt meinen. Ganz. Tief.“
Er zog sich zurück, ließ sie nach Luft schnappen, bevor er mit einem harten Stoß wieder eindrang. Tränen schossen ihr in die Augen, aber die Scham war von einem wilden, triumphierenden Begehren überlagert. *Dies* war der Lars, den sie vermisst hatte. Der Lars, der keine Fragen stellte, sondern nahm.
„Du bist feucht, oder?“, fragte er, seine Stimme ein raues Flüstern. Seine freie Hand schoss unter ihren Rock, rieb über den nassen Stoff ihres Höschens. „Deine Muschi tropft, weil ich dich wie eine Schlampe behandle. Sag es mir.“
„Ja“, keuchte sie, sein Schwanz in ihrem Mund verwandelte das Wort in ein unverständliches Gluckern.
„Ja, was?“
Er zog sich wieder zurück, ließ sie sprechen. Ein Faden Speichel verband ihre Lippen mit seiner Eichel. „Ja, ich bin feucht. Ich tropfe.“
Ein dunkles, zufriedenes Lächeln glitt über sein Gesicht. „Weil du genau das bist. Meine kleine, betrügerische Schlampe. Und ich werde dich jetzt benutzen, bis du vergisst, wie sein Name geschrieben wird.“
Mit einem letzten, tiefen Stoß in ihren Mund ließ er sie los. Er zog seinen Schwanz heraus, glänzend und jetzt steinhart. „Steh auf. Dreh dich um. Und beug dich über die Couch.“
Katrin gehorchte mit zitternden Knien. Das Leder der Couch fühl sich kalt an gegen ihre heißen Wangen, als sie sich darüberwarf. Sie hörte, wie er das Kondom aus seiner Hose fischte, es mit einem Ruck überzog. Dann seine Hände an ihren Hüften, rau, als er ihren Rock hochschob und ihr Höschen zur Seite zerrte.
Es gab kein Vorspiel. Nur das stumpfe, spaltende Druckgefühl, als er mit einem einzigen, kraftvollen Stoß in sie eindrang. Katrin schrie auf, ihre Finger krallten sich in das Leder.
„So gefällt es dir“, stieß er hervor und begann einen harten, fordernden Rhythmus. „Hart und ohne Gnade. Das wolltest du doch, oder? Das hat dir dein Fremder gegeben.“
„Ja, Lars!“, schrie sie, ihr Körper schwang vorwärts mit jedem seiner Stöße. Die Welt schrumpfte auf diesen einen Punkt zusammen: die brutale, erfüllende Füllung, die er ihr gab, und die brennende Wahrheit seiner Worte. Sie hatte danach verlangt. Und er gab es ihr jetzt, vermischt mit einem Zorn, der alles heißer machte.
„Du gehörst mir“, knurrte er, beugte sich über sie, seine Zähne gruben sich in die zarte Haut ihres Nackens. „Dein Körper. Dein Verlangen. Deine verdorbene, kleine Fantasie. Alles meins. Und ich entscheide, wann du kommst.“
Seine Hand glitt unter sie, fand ihren klitoralen Höhepunkt, der geschwollen und erbärmlich pulsierte. Sein Daumen rieb hart, präzise Kreise, während sein Schwanz sie weiter auseinandertrieb. Die Doppelstimulation war zu viel. Katrin fühlte, wie sich die Wärme in ihrem Unterleib zu einem unerträglichen Punkt zusammenzog.
„Ich… ich kann nicht…“
„Doch, das kannst du“, befahl er, sein Atem heiß an ihrem Ohr. „Komm für mich. Komm für deinen Ehemann. Zeig mir, wessen Schwanz wirklich in dir gehört.“
Es war der Befehl, der den Knoten durchschnitt. Die Welle brach über sie herein, ein gewaltsamer, zuckender Orgasmus, der sie von innen heraus leerte und ihre Beine zittern ließ. Ein erstickter Schrei entwich ihr, im Leder erstickt.
Lars stieß noch ein paar Mal hart in ihre zuckende Enge, dann hielt er inne, sein Körper versteifte sich über ihr. Ein kehliges Stöhnen entrang sich seiner Brust, als er seinen eigenen Höhepunkt im Kondom fand.
Schweigen, nur unterbrochen von ihrem gemeinsamen, schweren Atem. Langsam ließ er sie los. Katrin sank auf die Knie, ihr Körper fühl sich gebrochen und erneuert an. Sie blickte zu ihm auf.
Lars stand da, zog das Kondom ab und knotete es. Seine Augen waren dunkel, aber das wilde Feuer war einer tiefen, erschöpften Intimität gewichen. Er streckte eine Hand aus, legte sie sanft gegen ihre Wange – ein schroffer Kontrast zu seiner vorherigen Härte.
„So“, sagte er einfach. Seine Stimme war wieder seine eigene. „Das war Kapitel eins.“
Kapitel 13
Schweigend sammelten sie ihre Kleider vom Boden auf. Die Stille war nicht unangenehm, sondern erdig, beladen mit einer neuen Wahrheit. Katrin zog ihr Höschen an, spürte die klebrige Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln – ein Beweis für das, was gerade geschehen war. Sie warf einen Blick auf die geschlossene Tür zu Malias Zimmer.
„Wir sollten… uns frisch machen“, flüsterte sie, ihre Stimme noch immer heiser. „Bevor sie aufwacht.“
Lars nickte nur, seine Augen hielten ihre fest. Er nahm ihre Hand, seine Finger verschränkten sich mit ihren, und führte sie leise ins Badezimmer. Das kalte, weiße Licht ließ sie blinzeln. Er ließ ihre Hand los, um das Wasser in der Dusche laufen zu lassen, Dampf begann zu steigen.
Katrin lehnte am Waschbecken und beobachtete ihn, wie er sich vor der Wolke aus heißem Dampf entkleidete. Das Licht schien die Konturen seines Rückens zu zeichnen, die Tätowierungen, die über seine Schulterblätter wanderten, die kräftige Linie seiner Wirbelsäule. Es war der Körper ihres Mannes, vertraut und doch in diesem Moment völlig neu.
Plötzlich, wie eine Offenbarung, traf es sie.
„Weißt du“, sagte sie, leise, fast für sich selbst. „Ich schaue dich an… und sehe dich plötzlich wieder anders. Nicht nur als Vater. Sondern als *Ehemann*.“
Lars drehte sich zu ihr um, das Wasser lief über seine Schultern. Sein Gesicht war nass, sein Blick durchbohrend. „Was siehst du?“
„Ich sehe den Mann, der gerade… der gerade alles genommen hat, was ich ihm angeboten habe. Der mich angeschrien und dann so gefickt hat, dass ich dachte, ich würde auseinanderbrechen.“ Ihre Stimme bebte, aber nicht aus Angst. Aus Ehrfurcht. „Du warst unglaublich. So unglaublich. Ich habe dich vergessen. Ich habe diesen Teil von dir vergessen.“
Ein langsames, tiefes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, das nicht sanft, sondern siegesgewiss war. „Nein“, korrigierte er sanzt. „Du hast ihn nicht vergessen. Du hast ihn nur verschüttet unter all der Fürsorge. Unter der Routine.“ Er streckte eine nasse Hand aus. „Komm her.“
Ohne zu zögern, schlüpfte Katrin aus ihren restlichen Kleidern und trat in die dampfende Kabine zu ihm. Das heiße Wasser prasselte auf sie herab, wusch die Spuren ihrer Begegnung von ihrer Haut, aber nicht das Gefühl darunter. Sie standen sich nackt gegenüber, durch den Wasservorhang betrachtend.
„Diese neuen Regeln“, sagte Lars, seine Hände glitten über ihre nassen Hüften. „Sie bedeuten nicht, dass ich dich weniger liebe.“
„Ich weiß.“
„Sie bedeuten, dass ich dich auf eine andere Art besitzen werde. Deutlicher. Ohne die lästige Höflichkeit dazwischen.“ Seine Finger gruben sich in ihr Fleisch. „Wenn du Gefahr willst, Katrin, bekommst du sie von mir. Wenn du das Knistern willst, wird es mein Funke sein, der es entzündet. Verstanden?“
Sie nickte, konnte nicht sprechen. Seine Worte trafen einen Nerv, der noch immer nach seinem brutalen Besitz zitterte.
„Und dein Fremder?“, fragte er, seine Stimme ein gefährliches Raunen im Rauschen des Wassers.
Katrin atmete tief ein. „Er war… ein Auslöser. Ein Katalysator. Aber das Feuer, das er entfacht hat, gehört dir.“ Sie legte eine Hand auf seine Brust, spürte den hämmernden Herzschlag unter ihrer Handfläche. „Verbrenn mich damit.“
Lars zog sie an sich, ihr nasser Körper schmiegte sich an seinen. Seine Erektion, hart und fordernd, drückte gegen ihren Bauch. „Das werde ich“, murmelte er gegen ihre Schläfe, bevor er ihren Mund mit einem küssenden Biss nahm, der nach Besitz schmeckte, nach heißem Wasser und der unmissverständlichen Verheißung, dass dies erst der Anfang war.
Kapitel 14
Katrin erwiderte den Kuss und nahm Lars dicken Schwanz in die Hand. „Na, schon wieder hart?“ grinste sie frech und begann ihn hart zu reiben.
Lars stöhnte auf und küsste sie weiter, seine Zunge kämpfte mit ihrer, während seine Hüfte sich unwillkürlich in ihre geschlossene Faust schob. „Du machst mich so“, raunte er gegen ihre Lippen, sein Atem heißer als der Dampf. „Dieser Blick in deinen Augen… dieses freche, hungrige Grinsen. Das gehört mir.“
„Es gehört dir“, hauchte sie zurück, ihre Hand beschleunigte ihren Rhythmus. Sie spürte jeden pulsierenden Zentimeter, die glatte, harte Spitze, die unter ihrem Daumen feucht wurde. „Aber du musst es dir immer wieder nehmen. Immer wieder. So wie jetzt.“
Er biss sanft in ihre Unterlippe, ein warnendes Knurren in seiner Kehle. „Du forderst mich heraus.“
„Ja“, gestand sie, ihr anderer Arm schlang sich um seinen Nacken, zog ihn näher. „Ich will deine Antwort spüren. Nicht nur deine Worte.“
Mit einer schnellen, bestimmten Bewegung packte er ihr Handgelenk und hielt es fest, stoppte ihre Reibung. Sein Blick war dunkel, verspielt und gefährlich. „Dann frag richtig.“
Katrin atmete schwer. Das Wasser rann über ihre Gesichter. „Fick mich, Lars“, sagte sie, ihre Stimme war ein heiseres Flüstern voller Absicht. „Hier. Jetzt. Zeig mir, wem ich gehöre.“
Ein triumphierendes Lächeln glitt über sein Gesicht. Er drehte sie um, drückte ihre Handflächen gegen die feuchten Fliesen. Seine Hände fuhren hart über ihre Hüften, hielten sie fest. „So?“ fragte er, seine Spitze fand den Eingang zu ihr, drang aber nicht ein. Nur ein bedrohliches, feuchtes Drücken.
„Ja!“, stieß sie hervor und schob ihren Hintern zurück gegen ihn, ein flehentliches, forderndes Wühlen.
„Sag es noch einmal.“
„Fick mich! Bitte, Lars, fick mich hart…“
Die Bitte war noch nicht vollendet, da schob er sich mit einem einzigen, tiefen Stoß in sie hinein, füllte sie bis zum Anschlag. Ein erstickter Schrei entfuhr ihr, im Wasser und in seinem Mund erstickt, als er sich über sie beugte. Sein Griff an ihren Hüften war eisern, sein Tempo von Anfang an gnadenlos und tief.
„So gehört sich das“, keuchte er in ihr Ohr, sein Körper schlug gegen ihren, ein nasses, klatschendes Geräusch im Rhythmus ihrer Vereinigung. „Dein frecher Mund… deine fordernden Hände… alles dient mir. Alles ist meinem Schwanz unterworfen.“
Katrin konnte nur stöhnen, ihre Stirn presste sich gegen die kühlen Fliesen, während er sie nahm. Jeder Stoß trieb ihre Gedanken weiter weg, ließ nur Empfindung zurück – die füllende Härte, die brutale Zärtlichkeit seiner Hände, die über ihren nassen Rücken glitten, um sie dann wieder festzuhalten. Es war Besitz. Es war Antwort. Es war genau das, wonach sie sich gesehnt hatte.
„Kommst du?“, grub er die Frage in ihre Schulter, seine Zähne auf ihrer Haut.
„Fast… ich bin fast…“, japste sie, ihre eigenen Hände krallten sich an den Fliesenfugen fest.
„Nicht ohne meine Erlaubnis.“ Er verlangsamte sich grausam, zog sich fast ganz zurück, ließ sie zitternd und leer zurück. „Wer kontrolliert deinen Höhepunkt?“
„Du“, schluchzte sie, völlig demütig, völlig erregt. „Immer du.“
„Richtig.“ Und mit diesem Wort stürmte er wieder in sie hinein, sein Tempo ein heftiger, unaufhaltsamer Galopp, der sie direkt an den Rand trieb und darüber hinaus. Sie kam mit einem langen, zitternden Schrei, ihr Körper klammerte sich krampfhaft um ihn, während er weiter in sie hineinstieß, bis sein eigenes Stöhnen zu einem heißen Flüstern in ihrem Nacken wurde und er sich in ihr entlud, sein Puls tief in ihrem Inneren pochend.
Er blieb in ihr, schwer atmend, sein Gewicht eine warme, beruhigende Last. Das Wasser spülte über sie hinweg.
„So“, murmelte er schließlich, seine Lippen berührten ihre Schläfe. „Frage beantwortet?“
Kapitel 15
Katrin kämmte ihre noch feuchten Haare mit den Fingern und zog bequeme Leggings und ein weites Sweatshirt an. Ihre Haut fühlte sich gereinigt an, aber unter der weichen Baumwolle prickelte sie noch immer, jede Berührung ein Echo von Lars Händen. Aus dem Augenwinkel beobachtete sie ihn, wie er sich ankleidete, sein Blick traf den ihren und hielt ihn mit einem glühenden Funken fest. Kein Wort. Alles war gesagt.
„Malia, Schatz, Zeit zum Aufstehen.“ Katrins Stimme war sanft, als sie das Kinderzimmer betrat. Ihre Tochter wälzte sich unter der Decke, ihre kleinen Fäuste rieben sich über die verschlafenen Augen. Ein Anblick von solcher Unschuld, dass Katrins Herz einen Moment lang stillstand. Sie hob sie hoch, atmete den süßen Duft von Baby-Shampoo und Schlaf ein.
„Spielplatz?“, murmelte Malia und lehnte ihren Kopf an Katrins Schulter.
„Ja, Liebling. Spielplatz.“
Lars packte die Tasche mit Snacks und Getränken, sein Bewegungsablauf war ruhig und effizient. Als er vorbeiging, strich seine Hand über den Rücken von Katrins Hals, eine Geste, die aussah wie Zärtlichkeit, aber deren Druck etwas anderes versprach. Sie zuckte zusammen, ein elektrischer Schauer jagte ihr über die Wirbelsäule.
„Alles klar?“, fragte er leise, seine Lippen bewegten sich kaum.
Sie nickte, ihre Kehle war eng. „Alles klar.“
Der Spielplatz war an diesem Sonntagvormittag belebt. Kinder rannten kreischend umher, Eltern saßen auf Bänken oder standen in kleinen Gruppen beieinander, Kaffeebecher in der Hand. Die normale, friedliche Kulisse eines Familienlebens.
Katrin setzte Malia in den Sandkasten, wo das kleine Mädchen sofort begann, eifrig mit einer Schaufel zu hantieren. Sie selbst sank auf eine Bank, spürte die kühle Holzlatte durch den Stoff ihrer Leggings. Lars stellte sich neben sie, lehnte sich mit verschränkten Armen an das Geländer. Seine Nähe war wie ein Magnetfeld.
„Siehst müde aus, Mona“, bemerkte eine der Mütter, Anna, von der gegenüberliegenden Bank. „Gute Party gestern?“
Katrin spürte, wie Lars Aufmerksamkeit sich wie ein Laser auf sie richtete. Sie zwang sich zu einem leichten Lächeln. „Ja, ganz nett. War aber auch ganz schön spät.“
„Immer diese wilden Nächte“, scherzte Annas Mann, Tom, und nippte an seinem Kaffee.
Lars sagte nichts. Aber unter dem Rand seines Ärmels sah Katrin, wie sich seine Hand zur Faust ballte, die Sehnen hervortraten. Seine Stille war lauter als jedes Wort. Sie spürte die Erinnerung wie einen heißen Schlag zwischen den Beinen. *Seine Faust in meinen Haaren. Seine Stimme, die mir befahl zu kommen.*
„Und du, Lars?“, fragte Anna freundlich. „Auch ausgeschlafen?“
Lars drehte langsam den Kopf. Sein Lächeln war kalt und perfekt. „Oh ja. Wir hatten eine… sehr intensive Nacht.“ Sein Blick glitt zu Katrin, nahm sie gefangen. „Nicht wahr, Schatz?“
Die Hitze schoss ihr ins Gesicht. Sie konnte nur nicken, ihr Mund war plötzlich staubtrocken. In der sicheren Öffentlichkeit, umgeben von plappernden Kindern und ahnungslosen Nachbarn, war ihre Demütigung plötzlich greifbar und süß. Sie senkte den Blick auf ihre Hände, spürte, wie die Feuchtigkeit in ihrer Unterwäsche zurückkehrte, ein schamhaftes, erregtes Pochen.
„Mama! Schau!“ Malia wedelte mit einer sandigen Kuchenform.
Katrin atmete durch, zwang ihre Stimme zur Normalität. „Sehr schön, Süße!“ Doch als sie sich wieder zurücklehnte, flüsterte Lars, so leise, dass nur sie es hören konnte, dicht an ihr Ohr:
„Du bist noch ganz feucht für mich. Ich rieche es.“ Seine Hand glitt vom Geländer und strich einen Millimeter über ihren Oberschenkel, nicht berührend, nur andeutend. „Jeder hier denkt, wir sind das perfekte Paar. Sie haben keine Ahnung, dass ich dich vor zwei Stunden in der Dusche gefickt habe, bis du schreien wolltest. Dass ich es jederzeit wieder tun kann.“
Ein ersticktes Keuchen entwich ihr. Ihre Beine pressten sich zusammen. Die Normalität um sie herum wurde zur dünnen Fassade, hinter der die brutale, begehrende Wahrheit ihrer Ehe tobte.
„Willst du das?“, hauchte er, sein Atem brannte an ihrem Ohrläppchen. „Soll ich dich heute Abend wieder daran erinnern, wem du gehörst?“
Katrins Blick heftete sich auf ihre spielende Tochter, ein Bild der Reinheit. Ihre Antwort war ein kaum hörbares, zitterndes Wort, das nur für ihn bestimmt war.
„Ja.“
Kapitel 16
Das Gespräch mit Anna und Tom versickerte in belanglosem Geplauder über Kindergartenessen und Urlaubspläne. Katrin nickte automatisch, während ihre Gedanken um die vibrierende Nachricht auf ihrem Handy kreisten. Ihre Fingerspitzen waren kalt.
„Lars, hast du das gesehen?“, fragte sie, ihre Stimme erzwungen leicht. Sie hielt ihm das Display hin.
Er beugte sich vor, sein Blick glitt über die Worte. Für einen Moment blieb sein Gesicht eine Maske. Dann, langsam, formten sich seine Lippen zu einem schmalen, wissenden Lächeln. Ein Funke zündete in seinen Augen, der dieselbe gefährliche Mischung aus Zorn und Begierde zeigte wie am Morgen.
„Nils“, sagte er nur. Er richtete sich auf, die Hände in den Taschen seiner Jeans vergraben. „Das letzte Mal…“ Er ließ den Satz in der sonnigen Luft hängen, eine offene Einladung zur Erinnerung.
Katrin spürte, wie eine Welle heißer Scham – und aufregender Erwartung – durch sie hindurchrauschte. *Das letzte Mal auf einem Konzert.* Die Bilder überfluteten sie ungebeten: laute Musik, die noch in den Knochen bebte, der Geschmack von Bier und Schweiß, die groben Hände von Lars Freunden auf ihrer Haut, sein triumphierender Blick, während er zusah, wie sie sich allen hingab. Es war vor Jahren gewesen, in einer anderen Phase ihrer offenen Ehe, einer, die sie für abgeschlossen hielt.
„Ich dachte… das war vorbei“, flüsterte sie, ihr Blick irrte zu Malia, die lachend die Rutsche hinuntersauste.
Lars trat näher, sein Körper blockte die Sonne ab. „Was ist vorbei?“, fragte er, seine Stimme ein tiefes, kontrolliertes Summen. „Die Regeln haben sich geändert, Mona. Gestern. Erinnerst du dich nicht?“ Seine Hand fand die ihre, versteckt vor den Blicken der anderen. Sein Daumen fuhr mit brutaler Deutlichkeit über ihren Handballen, ein kreisender, fordernder Druck. „Du suchst das Knistern. Die Gefahr. Ich biete sie dir an. Aber unter *meinen* Bedingungen.“
Sein Griff wurde fester, fast schmerzhaft. „Sag ja.“
„Und Malia?“, hauchte sie, ihr Widerstand war schon mehr Show als Überzeugung.
„Meine Mutter nimmt sie. Sie wollte sie ohnehin übers Wochenende.“ Seine Logik war undurchdringbar, sein Plan offensichtlich schon im Voraus geschmiedet. „Antworte ihm.“
Mit zitternden Fingern tippte sie eine Nachricht. *Wir sind dabei. Wo und wann?*
Die Antwort von Nils kam sofort. Ein Club, eine Band, eine Uhrzeit. Die Details verschwammen vor ihren Augen. Lars nahm ihr das Telefon aus der Hand, tippte etwas und gab es ihr zurück. Er hatte geantwortet: *Kommt klar. Wir sind heiß.*
„Lars!“, keuchte sie, ihr Gesicht flammte auf.
Er ignorierte sie, sein Blick hing an ihrer Reaktion. „Du wirst heute Abend etwas Besonderes anziehen. Etwas, das mich erinnert, wem du gehörst. Und du wirst neben mir stehen und zusehen, wie meine Freunde dich anstarren. Du wirst spüren, wie sie dich wollen. Und du wirst wissen, dass nur ich entscheide, was mit dir geschieht.“
Seine Worte waren explizite Befehle, jeder ein Pinselstrich auf dem Gemälde ihrer Demütigung. Die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen war kein langsames Sickern mehr, sondern ein deutlicher, beschämender Schwall. Sie presste die Oberschenkel zusammen.
„Verstehst du?“, drängte er.
Ihr Mund war trocken. Die normale Welt des Spielplatzes – das Lachen der Kinder, das Plaudern der Eltern – fühlte sich an wie eine dünne Glasscheibe, die jeden Moment zerspringen würde. Hinter ihr tobte die wahre Welt, roh und erregend.
„Ja“, gab sie schließlich zu, das Wort ein gestohlenes Geständnis. „Ich verstehe.“
Ein kurzes, hartes Lächeln erschien auf seinem Gesicht. Es war kein Lächeln der Zufriedenheit, sondern der Vorfreude. Er ließ ihre Hand los, als ob nichts geschehen wäre, und rief Malia zu, die strahlend auf ihn zugerannt kam.
Katrin blieb auf der Bank zurück, ihr Körper ein einziger lebendiger Nerv. Die Nachricht auf ihrem Bildschirm brannte sich in ihr Bewusstsein. Das letzte Konzert war kein Ende gewesen. Es war eine Blaupause. Und die Nacht, die vor ihnen lag, versprach, alles noch in den Schatten zu stellen.
Kapitel 17
Die Luft im Club war dick von Schweiß, Bier und dem Dröhnen der Gitarren. Katrin spürte Lars Blick wie einen physischen Druck im Nacken, während sie sich durch die Menge bewegte. Sie trug das Kleid, das er ausgesucht hatte: schwarz, knielang und dezent, bis auf den fast unsichtbaren Reißverschluss an der Seite, den nur er kannte.
„Siehst du ihn?“, brüllte Lars in ihr Ohr, seine Hand schwer auf ihrer Hüfte.
Katrin nickte. Nils stand mit einer Gruppe Freunde an der Bar, sein Blick streifte bereits suchend durch den Raum. Als er sie sah, hob er sein Bier in einer stummen Begrüßung. Sie hielt den Blick, ließ ein langsames, bedeutungsschweres Lächeln aufkommen, bevor sie sich demonstrativ zu Lars umdrehte und ihm die Lippen an den Hals presste. Es war eine Show. Für Nils. Für Lars. Für sie selbst.
„Geh rüber“, befahl Lars, seine Hand glitt von ihrer Hüfte und gab ihr einen leichten Schubs. „Hol uns was zu trinken. Und lass ihn nicht aus den Augen.“
Mit pochendem Herzen schlängelte sie sich zur Bar. Sie spürte Nils’ Augen auf jedem Zentimeter ihres Körpers, wie sie sich bewusst in die Länge streckte, um die Barkeeperin zu rufen. Das Kleid spannte über ihren Brüsten.
„Katrin, oder?“, sagte eine Stimme direkt neben ihr. Nils. Sein Atem roch nach Minze und Bier. „Fast nicht wiedererkannt. Siehst… anders aus.“
Sie drehte sich zu ihm, lehnte sich mit der Hüfte gegen die Bar. „Anders?“
„Selbstbewusster“, grinste er. Sein Blick wanderte unverhohlen von ihrem Gesicht hinab zu ihren Beinen. „Heiß. Lars hat wohl nochmal nachjustiert, was?“
Die direkte Ansprache ließ sie erröten. Sie beugte sich vor, um ihren Drink zu nehmen, und wusste genau, wie der Ausschnitt ihres Kleides sich öffnete. „Er hat mir klar gemacht, was ich brauche“, sagte sie, ihre Stimme beinahe vom Bass verschluckt.
Nils’ Augen verdunkelten sich. „Und das ist?“
„Das wisst ihr doch alle“, flüsterte sie, bevor sie sich mit den Drinks abwandte und zurück zu Lars ging. Ihre Hüften schwenkten in einem übertriebenen, verführerischen Schwung, den sie nur für ihn einsetzte. Sie spürte seinen Blick auf ihrem Rücken, ein brennendes Versprechen.
„Gut gemacht“, murmelte Lars, als sie bei ihm ankam. Er nahm sein Bier, trank einen Schluck, sein Blick blieb auf Nils gerichtet, der sie unverwandt beobachtete. „Er will dich. Er kann dich fast riechen.“
Katrin sagte nichts. Sie trank einen Schluck, ließ die Kühle des Drinks die Hitze in ihr nicht löschen, sondern nur schüren. Die Musik wechselte zu einem stampfenden, sinnlichen Beat. Ohne ein weiteres Wort von Lars abzuwarten, begann sie, sich zur Musik zu bewegen. Langsam, isoliert, nur für Nils. Ihre Hände strichen über ihre eigenen Hüften, ihr Nacken bog sich zurück. Es war eine Einladung, eine Provokation.
Lars blieb neben ihr stehen, eine stille Säule der Kontrolle. „Er kommt“, sagte er, als Nils sich von der Bar löste und auf sie zusteuerte.
Die Menge schloss sich um sie, drückte sie zusammen. Nils stand plötzlich vor ihr, sein Körper nur Zentimeter von ihrem entfernt. Der Lärm machte Worte überflüssig. Sein Blick sagte alles: Gier, Anerkennung, die Frage nach der Grenze.
Katrin hielt seinen Blick, während sie sich weiter bewegte, ihr Körper jetzt fast den seinen streifte. Sie drehte sich um, präsentierte ihm ihren Rücken, und wiegte sich mit dem Hintern gegen sein Becken. Ein harter, unmissverständlicher Druck antwortete ihr. Sie lächelte in Richtung Lars, der das ganze Spektakel mit verschränkten Armen verfolgte, sein Gesicht eine Maske gefährlicher Zufriedenheit.
„Du weißt, wem das gehört“, brüllte Lars über die Musik, seine Hand schoss vor und griff hart in ihre Hüfte, zog sie von Nils weg und gegen seine eigene Härte. „Zeig es ihm.“
Gehorsam wandte Katrin sich wieder Nils zu. Langsam, unter dem Blick beider Männer, führte sie ihre Hand zur Seite ihres Kleides. Ihre Finger fanden den versteckten Reißverschluss. Mit einem leisen, metallischen *Ziiipp* öffnete sie ihn einen knappen, doch entscheidenden Zentimeter. Genug, um einen Streifen nackter Haut an ihrer Taille zu enthüllen, die glänzende Kante ihres schwarzen Slips darunter. Ein privates Versprechen, öffentlich zur Schau gestellt.
Nils’ Atem stockte hörbar. Lars lachte, ein kurzes, raues Geräusch. „Genug“, sagte er und zog Katrin fest an sich. „Fürs Erste.“
Kapitel 18
Die letzten Akkorde des Konzerts verhallten im ohrenbetäubenden Nachhall. Katrin, von Schweiß glänzend und elektrisiert von der performativen Spannung, schob sich durch die nachdrängende Menge zu Lars. Sie legte ihre Hand an seine Wange, zog ihn zu sich herab und presste ihre Lippen an sein Ohr. Der Lärm verschluckte alles, außer ihr heiseres, entschlossenes Flüstern: „Ich will heute drei Schwänze, Lars.“
Sie zog sich zurück, um seine Reaktion zu sehen. Seine Augen, zuvor kühl beobachtend, weiteten sich für einen Sekundenbruchteil, bevor sich ein langsames, gefährliches Lächeln darin ausbreitete. Es war das Lächeln eines Mannes, der eine verbotene Frucht gereicht bekam und sie nun genussvoll schälen würde. „Perfekt“, brummte er zurück, sein Mund berührte ihr Ohr. „Nils, Denis und ich. Das passt.“
Das Auffinden der beiden anderen Männer im Gedränge war einfach. Ihre Blicke klebten bereits an ihr. Lars organisierte mit knappen Nicken ein Taxi. Minuten später saß Lars vorne neben dem Fahrer, ein stummer Wächter. Katrin rutschte auf den Rücksitz, flankiert von Nils links und Denis rechts. Die Tür fiel ins Schloss, und die vertraute Stille des fahrenden Autos umhüllte sie.
Die Spannung war greifbar, dick und süß. Katrin sah geradeaus zur Scheibe, zu Lars Nacken. Dann, ohne ein Wort, bewegte sie ihre Hände. Ihre linke Hand landete auf Denis’ Oberschenkel, ihre Rechte auf Nils’. Ein gleichmäßiger, forschender Druck durch die groben Jeansstoffe. Beide Männer erstarrten.
„Sie weiß genau, was sie will“, sagte Lars von vorne, seine Stimme ein ruhiger Kommentar zur nächtlichen Stadt. „Und sie wird es kriegen.“
Katrins Hände wanderten langsam nach innen. Ihre Finger strichen über die prallen Wölbungen in den Hosen der Männer, fühlten die bereits harte Erregung darunter. Sie beugte sich zu Denis, ihre Lippen fast an seinem Ohr. „Du wirst dich nicht zurückhalten“, flüsterte sie, ihr Atem warm auf seiner Haut. „Nicht einen Moment.“
Dann drehte sie den Kopf zu Nils, ihre Hand schloss sich fester um ihn. „Und du“, hauchte sie, „wirst mir genau sagen, wie es sich anfühlt.“
Ihre eigene Hitze pulsierte zwischen ihren Beinen, feucht und fordernd. Sie ließ ihre Hände noch einen letzten, versprechenden Druck ausüben, bevor sie sie zurückzog und sich wieder zurücklehnte. Die Botschaft war übermittelt. Die Regeln waren gesetzt. Im Rückspiegel fing sie Lars Blick auf. Er nickte, einmal. Die Vorbereitung war abgeschlossen. Die Jagd konnte beginnen.
Kapitel 19
Das Taxi setzte die kleine Gruppe vor dem vertrauten Mehrfamilienhaus ab. Das Knistern zwischen ihnen war eine fast hörbare, elektrische Ladung, die sich im engen Treppenhaus noch verstärkte. Jeder Schritt hallte wider, begleitet vom leisen Rascheln von Kleidung und dem angespannten Atem der Männer, die Katrin flankierten. Lars ging voraus, den Schlüssel schon in der Hand.
In der Wohnung angekommen, schaltete er das Licht im Wohnzimmer ein. Das sanfte Gelb der Stehlampe warf lange Schatten über das vertraute Mobiliar – ein krasser Kontrast zu dem, was jetzt geschehen sollte.
Katrin reagierte ohne Zögern. Sie drehte sich zu den drei Männern um, ihr Blick war dunkel vor entschlossenem Verlangen. Ihre Hände griffen an die Seiten ihres engen Kleides, und mit einer glatten Bewegung zog sie es über den Kopf. Es fiel zu Boden, ein schwarzer Seidenhaufen. Jetzt stand sie nur noch in ihrem Spitzen-BH und einem winzigen Slip da, ihre Haut schimmerte im Lampenlicht, ihre Tattoos zogen die Blicke der Männer magisch an.
Sie ging langsam auf die Mitte des Zimmers zu, ließ sich dann vor Lars, Nils und Denis auf die Knie sinken. Der Teppich drückte sich weich in ihre Haut. Sie sah zu jedem von ihnen auf, ihre Stimme war ein heiserer, befehlender Flüster.
„Packt eure Schwänze aus“, sagte sie, klar und ohne Umschweife. „Ich bin sowas von geil. Ich will sie sehen. Jetzt.“
Ein ersticktes Stöhnen kam von Denis. Nils biss sich auf die Unterlippe, seine Augen waren nur noch auf sie gerichtet. Lars beobachtete das Schauspiel, seine Arme verschränkt, ein zufriedenes, proprietäres Lächeln auf den Lippen. Er war der Architekt dieser Szene, und sie führte sie perfekt aus.
Gehorsam öffneten Nils und Denis ihre Hosen. Metallklirren und das Rascheln von Stoff füllten die Stille. Katrins Blick wanderte von einem harten, dicken Schwanz zum nächsten, nahm die Unterschiede in Form und Größe auf. Die Luft roch nach Erregung, nach männlichem Duft und ihrem eigenen, süßen Parfüm.
„Besser“, murmelte sie. Dann richtete sie sich etwas auf, schob sich auf den Knien vorwärts, bis sie zwischen ihnen war. Sie wandte ihren Kopf zu Denis. „Du bist zuerst dran“, sagte sie und streckte die Zunge heraus, um vorsichtig die pralle, bereits feuchte Spitze seines Schwanzes zu umkreisen.
Ein raues „Fuck“ entfuhr ihm. Seine Hände ballten sich zu Fäusten an seinen Seiten.
Katrin lächelte, ein süßes, gefährliches Lächeln. „Nicht bewegen“, befahl sie leise. „Nur genießen.“ Dann öffnete sie ihren Mund weit und nahm ihn tief hinein, bis ihre Lippen seinen Schaft umschlossen.