Eine Wartezeit voller elektrischer Spannung

Eine Wartezeit voller elektrischer Spannung

# Angeheizt Die Luft im Schlafzimmer hing dick und schwer, wie ein versprochener Gewittersturm, der sich nicht entladen wollte. Katrin lag steif auf der Seite, den Rücken Lars zugewandt, und starrte auf den schmalen Spalt der Jalousie. Ein

Kapitel 1

Die Luft im Schlafzimmer hing dick und schwer, wie ein versprochener Gewittersturm, der sich nicht entladen wollte. Katrin lag steif auf der Seite, den Rücken Lars zugewandt, und starrte auf den schmalen Spalt der Jalousie. Ein dumpfes, vertrautes Ziehen im Unterleib kündigte es an: bald. Die Tage der verschlossenen Tür, der dicken Socken und der schützenden Decke standen bevor. Und mit ihnen diese eiserne, körperliche Abneigung gegen jede Berührung, die mehr als flüchtig sein wollte.

Sie hörte, wie er sich hinter ihr im Bett bewegte. Nicht schlafend. Wachend. Die Matratze federte unter seinem Gewicht, ein kaum hörbares Knarren des Rahmens, das in der Stille wie ein Donnerschlag klang. Seine Anwesenheit war plötzlich ein physikalisches Gesetz, ein Druckpunkt, der sich vom kleinen ihres Rückens bis zu ihren Schultern ausbreitete.

„Jess.“ Seine Stimme war rau vom Nichtgebrauch, ein tiefes Brummen, das durch die Matratze in ihre Rippen drang.

Sie gab ein Geräusch von sich, das zwischen Seufzen und Stöhnen lag. „Nicht jetzt, Lars. Bitte. Es steht… es steht bevor.“

„Ich weiß.“ Zwei Worte, geladen mit einer Geduld, die bereits bis zum Zerreißen gespannt war. Sie spürte die Wärme seines Körpers, wie er sich einen Zentimeter näher schob, ohne sie zu berühren. Die Spannung zwischen ihnen war kein leerer Raum, sondern eine Substanz, zäh und elektrisch. „Ich weiß genau, was bevorsteht. Eine Wartezeit.“

Er drehte sich auf den Rücken. Im Halbdunkel sah sie aus dem Augenwinkel die scharfe Linie seines Kiefers, die angespannten Sehnen in seinem schlanken Hals. Seine Dominanz war in diesen Momenten nicht laut oder fordernd. Sie war still. Absolut. Ein unsichtbares Feld von Begierde und Frustration, das den ganzen Raum einnahm und jeden Atemzug, den sie tat, mit einem unausgesprochenen „Ich will“ kontaminierte.

„Ich habe dich angesehen“, murmelte er, und seine Worte waren wie Finger, die über ihre Wirbelsäune strichen. „Heute Morgen, als du aus der Dusche kamst. Das Handtuch lag tief auf deinen Hüften. Die Art, wie sich die Feuchtigkeit in deinen Kurven sammelte.“ Er machte eine Pause. Ein bewusstes, quälendes Innehalten. „Du bist so verdammt schön, wenn du ganz bei dir bist. Und so verdammt unerreichbar, wenn dein Körper sich gegen dich wendet.“

Katrin spürte, wie eine Welle von Scham und etwas anderem, Heißerem, in ihr aufstieg. Ihre Schüchternheit war ein Mantel, den sie in diesen Tagen fester um sich zog. Doch sein Blick, sein verdammt aufmerksamer Blick, hatte ihn durchdrungen. Er sah nicht nur die Abwehr. Er sah *sie*. Und er wollte sie trotzdem. Vielleicht gerade deswegen.

Seine Hand bewegte sich. Langsam. Sie legte sich nicht auf sie, sondern schwebte einen Hauchbreit über die Rundung ihrer Hüfte, die sich unter der dünnen Decke abzeichnete. Die Hitze seiner Handfläche brannte durch den Stoff auf ihre Haut. Ein Versprechen. Eine Folter.

„Ich kann nicht ohne“, sagte er schließlich, und es war keine Bitte, sondern eine einfache, rohe Tatsache. Ein Geständnis, das in der schwülen Luft des Zimmers explodierte. Die Begierde war ein Lebewesen zwischen ihnen, wild und an die Kette gelegt, atmete mit ihnen und wartete auf den ersten Riss in ihrer Verteidigung.

Katrin schloss die Augen. Der Sturm zog auf. Und sie wusste nicht, ob sie sich tiefer in ihre Höhle verkriechen oder sich ihm, ihm und dieser unerbittlichen, spielerischen Gier, die er in seinen dunkelsten Tönen ausstrahlte, endlich entgegenstellen sollte.


Kapitel 2

Ein langes, stilles Schweigen breitete sich aus, nur durchdrungen von ihrem flachen Atem und dem sumpfigen Pochen in ihren Schläfen. Dann, mit einer Entschlossenheit, die keine Widerrede duldete, schob Lars die Decke beiseite. Die kühle Luft traf ihre Haut. „Komm her“, sagte er, und seine Stimme war nun ein weiches, unwiderstehliches Kommando. Seine Hände fanden ihre Schultern, drehten sie sanft, aber unnachgiebig zu ihm. Im matten Licht sah sie seine Augen – dunkle Tümpel, die ihr ganzes Zögern zu verschlucken schienen.

Er ließ sie nicht aufstehen. Stattdessen glitt er hinter sie, setzte sich aufrecht, und zog sie mit einer fließenden Bewegung an seine Brust, ihren Rücken gegen seinen Torso gepresst. „Du musst nichts tun“, raunte er ihr ins Ohr, während seine Hände auf ihre Schultern sanken. „Gar nichts. Du lässt nur zu.“

Seine Finger begannen zu arbeiten. Zuerst nur sanfte Druckpunkte an ihren Schultern, die die angesammelte Starrheit des Tages auflösten. Dann rutschten seine Handflächen die Seiten ihres dünnen Nachthemdes hinab, umfassten ihre Taille, erkundeten die vollen Kurven ihrer Hüften. Jede Berührung war eine Aussage. „Ich liebe das hier“, murmelte er, seine Lippen berührten die zarte Haut ihres Nackens. „Diese Weiche. Diese Fülle. Wie ich dich wirklich halten kann.“ Seine Hände schoben das Hemd langsam nach oben, bis es über ihre Brüste gehoben war und nur noch ihren Bauch bedeckte. Die kühle Luft und die Hitze seiner Hände auf ihrem nackten Rücken ließen sie erschauern.

„Dein Körper sagt ‚nein‘“, fuhr er fort, während seine Finger Wirbel um ihren unteren Rücken malten, tiefer, bis sie die obere Linie ihres Schlüpfers streiften. „Aber ich kenne ihn. Ich kenne die Stellen, die immer ja sagen.“ Eine Hand glitt nach vorne, flach über ihren Unterbauch, und blieb dort liegen, schwer und warm. „Hier. Spürst du das? Meine Hand, die genau auf dem Punkt liegt, wo alles angespannt ist. Ich werde diese ganze Enge herausmassieren. Zentimeter für Zentimeter.“

Katrin stieß ein zitterndes Ausatmen aus. Ihre Abwehr bröckelte unter dieser beharrlichen, wissenden Zuwendung. „Lars…“

„Ssshh.“ Er drückte einen Kuss auf ihre Schulter. „Vertrau mir. Ich werde dich nicht überfallen. Ich werde dich nur so lange öffnen, bis du selbst darum bettelst.“ Seine andere Hand wanderte zur Seite, strich über die weiche Rundung ihrer Hüfte, bis seine Finger unter dem Bund ihres Schlüpfers verschwanden. Er ging nicht weiter. Er hielt sie nur dort, ein Versprechen von mehr, während sein Daumen kleine, sündige Kreise auf ihrer Haut zeichnete. „Sag mir, was du fühlst.“

„Ich… es ist so viel“, hauchte sie, ihr Kopf sank gegen seine Brust.

„Genau das will ich hören.“ Seine Stimme war ein raues Flüstern voller Triumph. „‚So viel.‘ Lass es raus. Lass mich es sehen.“ Langsam, mit unendlicher Geduld, begann er, sie noch tiefer in seine Trance zu ziehen, während seine Hände ihr Fleisch besitzergreifend formten und sein Dirty Talk die letzten Mauern zu Staub zerrieb.


Kapitel 3

Seine Hände waren unerbittlich in ihrer Sanftheit. Mit einer trägen, besitzergreifenden Geduld schob Lars den Stoff ihres Nachthemdes weiter nach oben, bis es über ihren Kopf gleiten musste und in der Dunkelheit verschwand. Die kühle Luft traf auf ihre nackte Haut, doch sie spürte sie kaum, überlagert von der Hitze seines Blickes und der brennenden Spur, die seine Finger zogen.

Er drehte sie langsam zu sich, sein Atem war heiß an ihrer Schläfe. „Endlich“, raunte er, und sein Mund fand die sensible Stelle unter ihrem Ohr. Seine Lippen bewegten sich kaum, nur Worte formend, die direkt in ihren Puls hineinbrannten. „Diese Kurven… ich träume davon, sie auszumerzen. Dass ich meine Hände so tief in dieses weiche Fleisch drücken kann, bis ich den Kern von dir spüre. Du bist so vollständig. So zum Ausfüllen gemacht.“

Während seine Worte sie benetzten, begannen seine Hände zu arbeiten. Er umfasste eine ihrer Brüste, seine Handfläche war breit und heiß, und formte sie mit einem kundigen, respektlosen Druck. Sein Daumen strich wieder und wieder über ihre sich versteifende Spitze, zuerst leicht, dann mit einem reibenden Druck, der ein tiefes Stöhnen aus ihrer Kehle riss. Er nahm die andere Brust in Besitz, sein Griff war fest, fast fordernd, als wollte er beweisen, wie genau sie in seine Hand passte.

„Alles an dir ist eine Einladung“, flüsterte er, während sein Mund sich zu ihrer anderen Brust herabsenkte. Er nahm nicht nur die Spitze, sondern einen vollen, weichen Mundvoll, saugte und ließ seine Zunge spielen, bis ihre Beine zitterten. Seine freie Hand glitt währenddessen den flachen Weg ihres Bauches hinab, überstrich den Bund ihres Schlüpfers und verschwand darunter.

Er fand sie feucht und warm, trotz ihres Widerstrebens. Seine Finger erkundeten sie ohne Eile, strichen durch die schon geschwollenen Falten, fanden den empfindlichen Kern. Er übte einen sanften, aber konstanten Druck aus, nicht reibend, nur haltend, als würde er einen kostbaren, klopfenden Puls in seiner Hand wiegen. „Hier“, hauchte er gegen ihre feuchte Haut. „Hier ist alles, was du leugnest. Spürst du, wie er pocht? Wie er nach meiner Hand schreit?“

Katrins Atem ging in ruckartigen Stößen. Ihre Hände krallten sich in die Laken, der Widerstand in ihr schmolz zu einem gleißenden, schmerzhaften Verlangen. Jedes Wort, jeder gezielte Griff löste eine weitere Schicht ihrer Abwehr auf. Ein hohes, keuchendes Stöhnen entwich ihr, als sein Finger einen langsamen, eindringlichen Kreis um ihre Öffnung zog.

„Mehr?“, fragte er, und es war keine Frage, sondern ein Triumph. Seine Zunge ersetzte seinen Daumen an ihrer Brust, saugte gierig, während seine Finger unten ihren Rhythmus fanden – nicht genug, um sie zum Höhepunkt zu treiben, aber mehr als genug, um sie an den Rand der Vernunft zu bringen und sie dort, zitternd und völlig ihm ausgeliefert, zu halten.


Kapitel 4

Seine Finger fanden sie schwelend, eine feuchte, offene Wahrheit unter ihrer Schüchternheit. „Gott, Jess“, stieß er aus, sein Atem brannte heiß in ihrem Ohr. „So nass. Für mich. Nur für mich.“ Sein Mittelfinger begann einen langsamen, trägen Kreis um ihren empfindlichen Kitzler, drückte ohne Eile, nur diese unerbittliche Reibung, die jedes Molekül ihrer Verweigerung zerpulverte.

Katrins Körper bog sich wie eine gespannte Saite. Ein hoher Laut entrang sich ihrer Kehle, als seine Bewegung sich beschleunigte, ein rhythmisches Drängen, das direkt auf ihren Kern zielte.

„Sag es mir“, befahl sein Flüstern, rau und voll dunkler Versprechen. Seine andere Hand griff fest in die Fülle ihrer Hüfte, hielt sie gegen sich gepresst. „Sag mir, wie sehr du es brauchst. Wie sehr diese kleine, klopfende Perle nach meiner Hand schreit.“

„Ich… ich kann nicht…“, keuchte sie, ihr Kopf wühlte sich in die Kissen.

„Doch, das kannst du.“ Sein Finger übte einen punktgenauen Druck aus, ließ für einen Herzschlag nach, nur um mit verdoppelter Intensität zurückzukehren. Die Welle der Lust schoss durch sie hinauf und ließ ihre Zehen krümmen. „Dein Körper lügt nicht. Er bettelt. Hörst du ihn nicht? Sag es mir. Sag ‚bitte‘.“

Die Überwindung brach in einem heißen Schauer zusammen. „Bitte“, stöhnte sie auf, die Stimme zerrissen von Begierde. „Bitte, Lars… mehr.“

Ein triumphales Grinsen spürte sie gegen ihre Schulter. „Mehr was? Sei genau.“

„Mehr… davon. Hör nicht auf.“ Ihre Hände griffen nach seinem Unterarm, ihre Nägel gruben sich in seine Haut, nicht um ihn wegzustoßen, sondern um ihn tiefer zu ziehen.

Er gehorchte. Seine Kreise wurden enger, wilder, ein konzentrierter Wirbel aus Reibung und Druck, der sie direkt an den Rand trieb und dort balancierte. Sein Daumen glitt tiefer, strich über ihren geschwollenen Eingang und sammelte ihre Feuchtigkeit auf. „Du willst mich hier“, raunte er und führte den nassen Finger langsam ein kleines Stück in sie ein, gerade genug, um ihren inneren Puls zu spüren und ihn dann wieder zu verlassen. „Du willst mich tief in dieser engen Hitze spüren.“ Er kehrte zu ihrem Kitzler zurück und malte jetzt achterschleifende Muster darauf.

Die Anspannung in ihr kochte über. Ihr Atem ging stoßweise und ihre Hüften begannen unwillkürlich seinen Handbewegungen zu folgen und suchten mehr Reibung.

„Jetzt“, knurrte er. „Komm für mich.“ Sein Finger drückte genau auf den rechten Punkt und hielt ihn fest vibrierend.

Die Explosion durchriss sie mit der Gewalt eines lang zurückgehaltenen Sturms. Ihr Rücken wölbte sich krampfartig von ihm weg und fiel dann wieder schlaff gegen seine Brust zurück. Ein strömendes Zittern durchlief ihren Unterleib als die Wellen des Orgasmus sie durchspülten – lautlos zunächst dann gefolgt von einem langen stöhnenden Ausatmen das jeden Rest von Widerstand hinaus trug.

Lars hielt sie fest während er durchrüttelte bis die letzten Zuckungen verebbten Seine Hand lag ruhig jetzt wieder sanft auf ihr wie ein Siegel auf einer erfüllten Übereinkunft Sie war leer offen und vollkommen entspannt

Er drehte ihr Gesicht zu sich und küsste sie tief seinen Mund fordernd aber voller Anerkennung Du bist so verdammt schön wenn du kommst murmelte er gegen ihre Lippen Und das war erst der Anfang


Kapitel 5

Das leise Summen nach dem Orgasmus hielt nur für einen Atemzug an. Dann, mit einer neuen, fremden Entschlossenheit, drehte sich Katrin in seinen Armen. Ihre Augen waren noch verschleiert, aber ihr Blick war fest auf ihn gerichtet. Sie schob ihn sanft zurück, bis er mit dem Rücken gegen das Kopfteil lehnte, und glitt vom Bett, um zwischen seine gespreizten Beine zu knien. Die kühle Luft traf ihre nackte Haut, doch sie spürte nur die Hitze, die von seinem Körper ausstrahlte.

„Jetzt du“, sagte sie, ihre Stimme war rau, aber klar. Ihre Hände zitterten leicht, als sie seine Schenkel berührten.

Lars stieß einen zischenden Atemzug aus, als ihre Finger den Saum seiner Boxershorts berührten. Seine Dominanz war noch da, aber sie hatte sich verwandelt; sie war nun eine geduldige, erwartungsvolle Anspannung. „Gut“, murmelte er. „Langsam, Süße. Ich will jeden Moment.“

Katrin gehorchte seiner Stimme. Sie zog den weichen Stoff langsam über seine Hüften hinab und enthüllte ihn. Er war schon vollständig erregt, eine dicke, pulsierende Ader entlang seiner Länge. Ein Anblick, der ihr früher Angst gemacht hätte. Jetzt faszinierte er sie. Sie legte eine Hand um seine Basis, fühlte die heiße, seidige Haut unter ihren Fingern.

„Was soll ich tun?“, flüsterte sie und sah zu ihm auf.

Sein Blick brannte auf ihr. „Lass mich dich sehen. Streichle mich erstmal. Fühle, wie hart ich für dich bin.“ Seine Hände gruben sich in die Bettdecke, ein Akt der Selbstbeherrschung.

Katrin umschloss ihn mit beiden Händen, ihre Daumen strichen über die glänzende, gespannte Spitze. Ein Tropfen klarer Flüssigkeit perlte hervor, und sie rieb ihn mit dem Daumen ein, was ein tiefes Stöhnen aus seiner Brust entlockte. „Genau so“, drängte er. „Nicht zu schnell. Nur… spüren.“

Sie beugte sich vor, ihr Atem strich über ihn hinweg. Der Geruch von ihm, salzig und rein männlich, ließ ihren Mund trocken werden. „Und wenn ich… mehr will?“, fragte sie, ihre Schüchternheit vermischt mit einer neuen, ungeduldigen Neugier.

Ein Lächeln spielte um seine Lippen. „Dann folge deinem Instinkt. Aber ich leite dich. Fang mit der Zunge an. Hier.“ Seine Hand legte sich sanft auf ihren Hinterkopf, führte sie nicht, sondern lud ein. „An der Spitze. Nur leicht.“

Katrins Herz hämmerte. Sie schloss die Augen und gehorchte. Ihre Zunge tauchte vorsichtig aus und strich über die empfindliche Öffnung, schmeckte ihn, salzig und scharf. Ein Schauer lief über seinen ganzen Körper.

„Gott, Jess… ja.“ Seine Stimme war zu einem heiseren Flüstern geworden. „Jetzt nimm mehr. So viel du willst. Lass ihn in deinen Mund gleiten.“

Angespornt von seinem Stöhnen und der expliziten Erlaubnis, öffnete sie ihre Lippen weiter und nahm ihn langsam auf, bis sie den Widerstand in ihrem Rachen spürte. Ihre Hand arbeitete im Takt, während ihre Zunge an seiner Unterseite entlangfuhr. Er gab ihr Anweisungen, rau und direkt. „Tiefer… ja. Benutz deine Hand dazu… schneller jetzt.“

Sie bewegte sich auf ihn zu, angetrieben von seinen Worten und der puren, körperlichen Reaktion, die sie in ihm auslöste. Ihre eigene Erregung war wieder da, ein heißes Pochen zwischen ihren Beinen, während sie ihn mit wachsender Sicherheit in den Mund nahm, ihr Blick stets zu seinem gespannten Gesicht aufgewandt. Er hielt sie nicht zurück. Er ließ sie einfach machen, führte sie nur mit seiner Stimme tiefer in ihre eigene Macht über ihn hinein.


Kapitel 6

„Stopp“, flüsterte Katrin, ihre Lippen glitten von ihm ab. Ihre Hand verharrte noch fest an seiner Basis, während sie sich zurückzog, von ihm herunterglitt. Ein verwirrter, fast verletzter Zug ging über Lars’ Gesicht. Doch er sah ihr zu, als sie zur Nachttischschublade kroch, das dunkle Holz mit einer Entschlossenheit öffnete, die ganz neu war.

Ihre Finger umschlossen das kalte, schwarze Silikon des Vibrators. Sie hielt ihn einen Moment hoch, ließ ihn im schwachen Licht des Raumes glänzen. „Ich will… mehr“, sagte sie, und es war kein Fragen mehr, sondern ein Ansagen. Sie nahm die Tube Gleitgel, drückte einen großzügigen Klecks auf ihre Finger und begann, ihn damit einzureiben, langsam, gründlich, während sie ihn nie aus den Augen ließ. Das leise, nasse Geräusch füllte den Raum.

„Fuck, Jess“, stöhnte Lars, sein Kopf sank gegen das Holz. „Was machst du?“

„Ich erkunde.“ Ihre Stimme war ruhig. Sie kniete sich wieder zwischen seine Beine, die eine Hand auf seinen Oberschenkel stützend. Die andere führte die glänzende, schwarze Spitze des Geräts zu seiner Brust. Sie ließ sie dort ruhen, fühlte seinen Herzschlag darunter pochen. Dann zog sie eine Spur den flachen Bauch hinab, über seine Hüftknochen, einen leichten Kreis um seinen Nabel. Jede Bewegung war langsam, absichtsvoll, eine völlige Umkehrung ihrer früheren Schüchternheit.

„Du bist so verdammt hart“, murmelte sie, als sie den Schaft seines Schwanzes mit der kalten Seite des Vibrators entlangstrich, ihn dabei sanft zur Seite drückte. Sie genoss die Macht, die sie in diesem Moment über seine Reaktion hatte – jedes Muskelzucken, jedes unterdrückte Stöhnen.

„Weiter“, befahl er, seine Stimme war nur noch ein heiserer Befehl. Seine Hände gruben sich jetzt in die Bettlaken, die Knöchel weiß.

Katrin gehorchte. Sie glitt mit der silikonnen Spitze tiefer, über seinen Hodensack, einen Moment des leichten Drucks, der ihn die Luft anhalten ließ. Dann weiter, durch die Spalte dahinter. Sie fühlte die Spannung in seinen Pobacken, als sie die kleine, zarte Öffnung mit der kühlen, glitschigen Spitze berührte. Sie setzte keinen Druck darauf, nicht gleich. Sie umkreiste sie nur, malte imaginäre Ringe auf seine Haut, benetzte sie vollständig mit dem Gleitgel.

„Katrin.“ Sein Wort war ein Stoß, fast eine Warnung und eine Bitte in einem. „Willst du…?“

„Ich weiß noch nicht“, unterbrach sie ihn, ihre Augen blitzten auf. „Ich will nur sehen. Fühlen.“ Langsam, mit kaum merklichem Druck, ließ sie die abgerundete Spitze gegen seinen Anus drücken, ohne einzudringen. Ein Zittern lief durch seinen gesamten Körper. Seine Hände lösten sich aus den Laken und griffen nach ihren Haaren, nicht ziehend, sondern haltend, als suchte er Halt.

„Du machst mich verrückt“, keuchte er. „Dieses kalte Zeug… und wie du es anschaust.“

„Ich schaue *dich* an“, korrigierte sie sie und erhöhte den Druck ein winziges Bisschen. Der Silikonkopf gab nach, drang einen Millimeter, kaum mehr als eine Andeutung, in den festen Ringmuskel ein. Lars’ Kopf schlug nach hinten gegen die Wand, ein lang gezogenes, raues Stöhnen brach aus ihm heraus. Seine Hüften hoben sich unwillkürlich vom Bett, ein Angebot und ein Rückzug zugleich.

Katrin hielt inne, ihr ganzer Körper war angespannt vor Konzentration und erregter Neugier. Sie sah die pure, unverhüllte Lust in seinen Zügen, vermischt mit einem Schock des völlig Unerwarteten. Sie bewegte den Vibrator nicht mehr, ließ ihn einfach dort ruhen, diesen winzigen, invasiven Kontaktpunkt, während ihre andere Hand wieder seinen Schwanz umschloss und langsam, aber bestimmt zu streicheln begann.