Im Sitz kuscheln über den Wolken
# Der unerwartete Urlaub Sebastian lehnte sich in den weichen Ledersitz des Business-Class-Abteils zurück und versuchte, die Situation zu verdauen. Statt Laura, seiner eleganten Partnerin von drei Jahren, saß jetzt seine achtzehnjährige Sc
Kapitel 1
Sebastian lehnte sich in den weichen Ledersitz des Business-Class-Abteils zurück und versuchte, die Situation zu verdauen. Statt Laura, seiner eleganten Partnerin von drei Jahren, saß jetzt seine achtzehnjährige Schwester Sophie neben ihm, ihr schlanker Körper fast verschlungen von der übergroßen Flugzeugliege. Sie starrte gebannt auf den Bildschirm vor sich, während das Flugzeug in den wolkenlosen Himmel über der Adria kletterte.
„Immer noch nicht überzeugt, dass du mitkommst?“ fragte Sebastian und nahm einen Schluck Champagner.
Sophie zuckte mit den Schultern, ihr blondes Haar fiel ihr wie ein Vorhang vor die blauen Augen. „Doch, total. Es ist nur… surreal. Letzte Woche noch Abiturprüfungen, und jetzt das hier.“ Sie gestikulierte mit einer kleinen, unsicheren Bewegung auf die luxuriöse Kabine. Ihre Schüchternheit war wie eine fast sichtbare Schicht über ihrer verspielten Neugier. Als Kinder hatten sie sich auf Familienurlauben das Zimmer geteilt, ein Chaos aus Badeanzügen, Comics und lautem Gelächter. Damals hatte sie sich immer schnell umgedreht, wenn sie sich umzog – eine Zurückhaltung, die über die Jahre geblieben war.
„Laura ist wirklich schrecklich enttäuscht“, sagte Sebastian und spürte, wie die alte Verantwortung als großer Bruder in ihm aufstieg. Er hatte sie immer beschützt. Und jetzt brachte er sie in eine Wasservilla auf den Malediven. Die Vorstellung war absurd.
„Ich weiß. Aber Mama hatte recht. Alles war schon bezahlt.“ Sophie biss sich auf die Unterlippe. „Ich verspreche, ich mache dir den Urlaub nicht kaputt. Ich werde einfach viel lesen und schnorcheln.“ Ein schelmisches Funkeln blitzte in ihren Augen auf. „Vielleicht entdecke ich ja sogar meinen zukünftigen Uni-Fachbereich. Meeresbiologie oder so.“
Sebastian lachte. „Hauptsache, du lässt dich nicht von einem reisen Rochen wegtragen.“ Er beobachtete sie, wie sie sich in ihren Sitz kuschelte, und erinnerte sich an das unbeholfene Mädchen, das ihn bewundert hatte, weil er den höchsten Kletterbaum bezwungen hatte. Jetzt war sie eine junge Frau, schlank und großgewachsen wie er, mit einem Gesicht, das zwischen kindlicher Vertrautheit und fremder Reife schwankte.
Sieben Stunden später rollte ihr Buggy über den schmalen Holzsteg, der sich durch das türkisfarbene Wasser schlängelte. Die Luft war schwer mit Salz und der süßen Blüte der Frangipani. Dann tauchte ihre Villa auf: ein modernes Juwel aus Holz und Glas, das sich über das Lagunenwasser erstreckte. Das Herzstück war eine riesige, teakholzgerahmte Terrasse mit einem unendlich wirkenden Pool, der direkt in den Ozean überzulaufen schien. Daneben, hinter einem Bambussichtschutz, stand eine große Outdoor-Badewanne aus Stein.
„Oh mein Gott“, hauchte Sophie, als sie die Glasfronttür öffneten. Der Hauptraum war weitläufig, mit hellen Holzböden und einer Wand aus Schiebetüren, die den Raum vollständig zur Terrasse öffneten. Dahinter lag das Schlafzimmer. Offen. Mit einem einzigen, breiten Himmelbett.
Sebastian erstarrte. Das Detail hatte er bei der Buchung mit Laura nicht bedacht – oder es bewusst ignoriert.
Sophie stellte ihren Koffer ab. Ihre Stimme war klein. „Ein Bett.“
„Es sieht so aus“, sagte Sebastian, seine Stimme belegt. „Ich kann auf der Couch schlafen. Kein Problem.“
Sie schüttelte den Kopf, ihr Blick wich seinem aus und schweifte stattdessen zur offenen Badezimmernische. Diese war durch nichts als eine halbhohe Mauer vom Hauptraum getrennt, mit einer freistehenden Regendusche und zwei Waschbecken. Absolute Transparenz. „Nein, das ist albern. Es ist riesig. Wir sind erwachsen.“ Sie sagte es, als müsse sie sich selbst davon überzeugen.
Die Spannung war kein lautes Ding, kein dramatischer Akkord. Sie hing in der Luft zwischen ihnen, vermischt mit der salzigen Brise, die durch die offenen Türen wehte. Es war das Wissen um die grenzenlose Privatsphäre dieser Villa, eingebettet in einen Ozean der Stille. Es war das Bild seiner schüchternen kleinen Schwester, die vor dieser halboffenen Dusche stand. Es war die plötzliche, unerwartete Erinnerung daran, wie sie als Zehnjährige panisch ein Handtuch hochgerissen hatte, als er überraschend ins Badezimmer gekommen war.
Er schob den Gedanken beiseite, ausgehöhlt von der Reise und der surrealen Situation. „Lass uns erstmal ankommen. Ich hole uns was zu trinken.“
Während er zwei Gläser mit kaltem Wasser füllte, hörte er sie im Schlafzimmer herumwirbeln. Als er zurückkam, hatte sie ihren Koffer auf die Seite des Bettes gestellt, die am weitesten von der Badezimmerecke entfernt war. Eine symbolische Barrikade.
Sie nahm das Glas und ihre Finger berührten sich kurz. Ein flüchtiger, elektrischer Kontakt.
„Auf unerwartete Abenteuer“, sagte Sebastian und hob sein Glas.
Sophie traf sein Auge, und für einen Moment war die Schüchternheit einem tiefen, neugierigen Blick gewichen. „Auf unerwartete Abenteuer“, wiederholte sie leise, ein kaum sichtbares Lächeln auf ihren Lippen.
Draußen begann die Sonne langsam zum Meer hinabzusinken und tauchte den Himmel in Orange und Rosa. Drinnen standen sie in einem Raum, der für Intimität gebaut worden war, getrennt von der Welt durch nichts als Wasser. Jedes Geräusch, jede Bewegung würde geteilt werden. Die erste Nacht lag noch vor ihnen, und unter der stillen Oberfläche ihrer Geschwisterlichkeit brodelte etwas Unbekanntes, angeheizt von der Isolation und der erdrückenden, sinnlichen Freiheit dieses Ortes. Sie hatte viel über ihn gewusst – seine Beziehung, seine Karriere. Aber hier, in dieser gläsernen Blase, kannten sie die Regeln nicht mehr.
Kapitel 2
Die erste Nacht verlief ruhig, fast unnatürlich höflich. Sebastian schlief auf der dem Badezimmer abgewandten Seite des riesigen Bettes, Sophie so nah an der Kante, dass er fürchten musste, sie könne hinunterrollen. Die Geräusche der Lagune – das sanfte Plätschern, das ferne Rufen eines Vogels – waren laut in der Stille zwischen ihnen.
Am nächsten Morgen weckte ihn die Hitze. Die Sonne stand bereits hoch und goss flüssiges Gold durch die offenen Schiebetüren. Sebastian drehte sich auf die Seite. Sophie war fort. Ein kurzer, irrationaler Schreck durchfuhr ihn, bis er ein leises Plätschern von der Terrasse hörte.
Er schlüpfte in seine Shorts und trat hinaus. Die Hitze schlug ihm wie eine Wand entgegen.
Sophie schwamm im unendlichen Pool, ihre langen, schlanken Glieder schnitten lautlos durch das türkisfarbene Wasser. Sie trug einen schlichten schwarzen Bikini, der auf ihrem schmalen Rahmen schlaffer saß, als es nötig gewesen wäre. Als sie ihn sah, blieb sie stehen, das Wasser reichte ihr bis zur Brust.
„Du schläfst wie ein Stein“, rief sie, ihr Gesicht war von Nässe und Sonne glänzend.
„Jetlag“, brummte er und setzte sich an den Poolrand, ließ die Beine ins kühle Wasser baumeln. „Und du?“
„Konnte nicht mehr. Zu aufgeregt.“ Sie schwamm näher, blieb aber in respektvoller Distanz. Ihre Arme ruhten auf der Wasserlinie. „Was machen wir heute?“
„Was immer du willst. Schnorcheln. Faulenzen. Den teuren Champagner trinken, den sie uns gestern Abend gebracht haben.“
Ein schelmisches Grinsen erschien auf ihrem Gesicht. „Alles davon. Aber zuerst… ich muss duschen. Und zwar richtig.“ Ihr Blick wanderte zur halboffenen Badezimmerecke im Innenraum. Die Regendusche glänzte im Morgenlicht. „Diese Scheu… es ist albern, oder? Wir sind hier ganz allein.“
Sebastians Mund war plötzlich trocken. „Absolut albern.“
„Also gut.“ Sie stieg aus dem Pool, das Wasser rann in Strömen von ihr herab. Ihr Körper war blass und schlank, die Kurven ihres Bikiniobertiels kaum sichtbar unter dem nassen Stoff. Sie nahm ihr Handtuch, wickelte es sich locker um die Hüften, und ging mit einer Entschlossenheit, die er nicht kannte, in die Villa.
Sebastian blieb am Pool sitzen, sein Herz schlug unruhig gegen seine Rippen. Er hörte das leise Klacken der Glasduschwand, dann das Rauschen des Wassers.
Er sollte wegschauen. Das tat er immer. Aber die Transparenz des Raumes war eine Einladung, die in der Luft lag, schwer wie die Hitze. Langsam, fast gegen seinen Willen, drehte er den Kopf.
Durch die halboffene Mauer sah er ihre Silhouette. Das Handtuch lag zusammengeknüllt auf dem Boden. Ihre Arme waren erhoben, die Hände in ihrem nassen Haar. Das Wasser strömte über ihre Schultern, den langen Rücken hinab, über die sanfte Rundung ihres Pos. Sie hatte sich abgewandt, ihr Profil war gegen das Licht gesetzt. Es war ein Bild von unschuldiger, natürlicher Schönheit, das sich jedoch in seinem Bauch zu etwas Heißem und Verbotenem verknotete.
Dann drehte sie sich leicht, um nach dem Seifenspender zu greifen. Für einen halben, atemlosen Moment sah er die schlanke Linie ihrer Taille, die zarte Rundung einer Brust im Seitenprofil, bevor sich der Wasservorhang davorlegte.
Ein tiefes Stöhnen entwich ihm, unwillkürlich. Er spürte, wie sich seine Shorts spannten. *Was zum Teufel machst du da?*, donnerte eine Stimme in seinem Kopf. Es war Sophie. Seine kleine Schwester.
Aber sie war nicht mehr klein. Und sie war hier, nackt und ahnungslos, nur ein paar Meter entfernt in einem Raum, der für absolute Intimität gebaut worden war.
Das Wasser stoppte. Er riss seinen Blick los, starrte auf das funkelnde Meer, während sein Blut in seinen Ohren rauschte. Das Geräusch einer nackten Sohle auf nassem Boden. Ein leises, zufriedenes Seufzen.
„Sebastian?“ Ihre Stimme war klar und nah.
Er zwang sich, sich umzudrehen. Sie stand in der Tür zur Terrasse, in einen weißen Bademantel gehüllt, das blonde Haar in ein Handtuch gewickelt. Ihr Gesicht war frisch und rosig, ihre blauen Augen waren seltsam klar.
„Ja?“
„Ich habe nachgedacht“, sagte sie und trat näher. Ein Tropfen Wasser rann von ihrer Schläfe über ihren Hals, verschwand im Schatten ihres Bademantelausschnitts. „Über diese Schüchternheit. Es fühlt sich an wie eine alte Kinderkrankheit. Und hier… hier gibt es keinen Grund, sie mitzunehmen, oder?“
Sie ließ die Frage in der heißen, stillen Luft zwischen ihnen hängen. Ein Angebot. Eine Grenze, die gerade eingerissen wurde.
Kapitel 3
Sebastians Worte hingen in der heißen, stillen Luft. Sophie blinzelte, ihr rosiges Gesicht unter dem Handtuchturban zeigte eine Mischung aus Überraschung und plötzlicher, scharfer Erinnerung.
„Du hast das mitbekommen?“ Ihre Stimme war ein kleines Flüstern.
„Natürlich habe ich das mitbekommen“, sagte Sebastian, seine eigene Stimme klang heiser. Er stand vom Poolrand auf, trat näher zu ihr, blieb aber in respektvollem Abstand. Die Hitze pulsierte zwischen ihnen. „In der alten Ferienwohnung in Kroatien. Das Badezimmer war winzig, und die Tür war immer einen Spalt offen. Ich hab dich nie angesprochen. Ich dachte, es wäre dir peinlich.“
Sie ließ das Handtuch von ihrem Kopf gleiten, ihr nasses Haar fiel in Strähnen auf ihre Schultern. Ein langsames, schelmisches Lächeln breitete sich auf ihren Lippen aus, das ihre Schüchternheit für einen Moment verdrängte. „Es *war* mir peinlich. Aber… ja. Ich war neugierig. Du warst schon immer so… selbstsicher. In allem.“ Ihr Blick wanderte unweigerlich für eine Sekunde nach unten, über seine breite Brust, die flache Bauchdecke, bevor sie schnell wieder zu seinem Gesicht aufsah. Ein leichtes Erröten überzog ihre Wangen.
„Siehst du?“, sagte Sebastian und versuchte, seine Stimme leicht klingen zu lassen. Das Pochen in seinen Shorts war kaum zu ignorieren. „Alte Gewohnheiten. Wir verstecken uns aus Gewohnheit. Aber hier…“ Er machte eine weite Armbewegung, die die Villa, den Ozean, die grenzenlose Einsamkeit umfasste. „Hier gibt es keine Zeugen. Nur uns. Und wir haben zwei Wochen dieses verrückten Paradieses. Sollen wir es wirklich mit falscher Scham zudecken?“
Sophie biss sich auf die Unterlippe, ein vertrauter Ausdruck tiefen Nachdenkens. Dann atmete sie langsam aus. „Du hast recht. Es ist albern.“ Ihre Hände griffen nach dem Knoten ihres Bademantels. Sie hielt inne, ihre blauen Augen suchten die seinen, suchten nach Bestätigung oder einem Zeichen des Widerrufs.
Sebastian nickte kaum merklich. Sein Mund war knochentrocken.
Mit einer entschlossenen Bewegung löste sie den Knoten. Der weiße Stoff fiel offen und glitt mit einem sanften Rauschen von ihren Schultern zu ihren Füßen. Sie stand nackt vor ihm, nur von der gleißenden Mittagssonne und dem türkisfarbenen Wasser hinter ihm umhüllt. Ihr Körper war schlank und gerade, mit den zarten Kurven einer jungen Frau. Ihre Brüste waren klein und fest, die Spitzen rosig und aufgerichtet entweder von der Kühle der Klimaanlage oder der Spannung des Moments. Ein feiner, heller Flaum führte von ihrem flachen Bauch hinab.
Sie sagte nichts. Sie stand einfach da, atmete ruhig, und ließ seinen Blick auf sich ruhen. Es war eine atemberaubende, unverschämte Offenheit.
„Mein Gott, Sophie…“, entfuhr es ihm, seine Stimme brach. „Du bist… wunderschön.“
Ein echtes, strahlendes Lächeln erhellte ihr Gesicht. Die Unsicherheit schien zu schmelzen. „Danke.“ Dann, mit einem Funken ihres verspielten alten Ichs, trat sie einen Schritt näher. „Jetzt seid *ihr* dran. Fair ist fair. Und wir genießen es ja, uns nicht zu verstecken, oder?“
Sebastian starrte sie an. Die Logik war unwiderlegbar, die Herausforderung klar. Eine wilde, befreiende Welle durchbrach die letzten Dämme seiner Zurückhaltung. „Du kleine Nervensäge“, kicherte er, und seine Hände wanderten zum Bund seiner nassen Shorts. Ohne zu zögern, schob er sie hinunter, trat heraus und ließ sie neben ihrem Bademantel liegen.
Die heiße Luft berührte seine bloße Haut. Er war vollständig erregt, sein Schwanz stand steif und deutlich vor seinem Körper. Er sah, wie ihre Augen sich weiteten, wie ihr Blick fasziniert an ihm haften blieb, genau wie damals durch den Türspalt, nur jetzt unverhohlen und mit der Neugier einer Erwachsenen.
„Wow“, hauchte sie, ihr Blick wanderte langsam an ihm auf und ab. „Das… ist mehr, als ich durch den Spalt erkennen konnte.“
„Zufrieden mit der Aussicht?“ fragte er, und ein grimmiges Grinsen erschien auf seinem Gesicht.
„Sehr“, flüsterte sie. Ihre Zungenspitze feuchtete ihre Lippen an. Sie waren beide nackt, nur Zentimeter voneinander entfernt, die erotische Spannung so dick, dass man sie mit einem Messer hätte schneiden können. Die Regel waren gebrochen, die neue, gefährliche Realität begann gerade erst.
Kapitel 4
Sophie lachte, ein helles, freies Geräusch, das sich mit dem Rauschen des Ozeans vermischte. „Cremen? Das klingt nach einem Plan.“ Ihr Blick wanderte über seine nackte Brust hinab, verweilte kurz bei seinem erigierten Schwanz, bevor sie wieder zu seinem Gesicht aufsah. „Aber du hast recht, die Sonne ist gnadenlos.“
Sie ging mit federnden Schritten zurück zum Badezimmerbereich, ihr nackter Hintern wippte leicht mit jeder Bewegung. Sebastian konnte nicht anders, als ihr nachzusehen, wie die Muskeln in ihren schlanken Beinen spielten. Sie bückte sich zu ihrer Strandtasche, und er sah den schmalen Streifen ihres Intimbereichs, glatt und rosa, bevor sie sich wieder aufrichtete, eine Tube Sonnencreme in der Hand.
„Ich mach deinen Rücken“, sagte sie und kam zurück zu ihm.
Er drehte sich um und hörte das leise Klicken der Tube. Dann spürte er ihre kalten, cremebedeckten Handflächen auf seiner Haut. Sie legte sie zwischen seine Schulterblätter und begann mit sanftem Druck zu kreisen.
„Du hast echt einen tollen Körper, Chris“, murmelte sie hinter ihm. Ihre Hände glitten über seinen breiten Rücken, ihre Finger zogen Linien durch das weiße Sonnenschutzmittel. „Immer schon.“
Ihre Berührung war fachmännisch und zärtlich zugleich. Als ihre Finger an seiner Taille entlang strichen und dann seitlich an seinen Hüften hinabglitten, konnte er nicht unterdrücken, dass sein Schwanz zuckte.
„Danke“, sagte er heiser und stützte sich mit den Händen auf die Knie. „Du auch… absolut atemberaubend.“
Ihre Hände blieben einen Moment an seinem unteren Rücken liegen. Dann glitt eine Hand tiefer, streifte über den oberen Teil seiner Pobacken. Es war eine absichtliche Bewegung, kein Zufall. Ihre Stimme war ein warmer Hauch an seinem Ohr. „Du meinst das ernst? Dass du es genossen hast, mich zu sehen? Damals?“
„Ja.“ Das Wort kam rau heraus. „Es war aufregend. Verboten.“
Ihre Finger drückten fester in sein Fleisch. Er konnte spüren, wie ihr Körper sich näher an seinen drückte, wie ihre Brustwarzen sich gegen seinen Rücken pressten – kalt von der Creme und doch sengend heiß.
Plötzlich zog sie ihre Hände zurück. „Mein Rücken jetzt.“ Ihre Stimme klang ein wenig keuchend.
Sebastian drehte sich langsam um. Ihre blauen Augen waren dunkel vor Erregung. Sie reichte ihm die Tube und drehte ihm den Rücken zu. Ihre Haut war makellos und blass, ihre Wirbelsäule verlief wie eine Perlenkette bis zum Ansatz ihres Hinterns.
Er drückte eine große Menge Creme in seine Handflächen und begann damit, ihre Schultern einzureiben. Sie seufzte leise und ließ den Kopf nach vorne fallen.
„Es ging mir genauso“, flüsterte sie ins Nichts hinaus während seine Hände über ihren Rücken wanderten. „Wenn du duschen warst… ich bin manchmal absichtlich am Badezimmer vorbeigegangen, nur für einen Blick durch den Spalt.“
Sebastians Hände zitterten leicht als er die Creme über ihren gesamten Rücken verteilte und tiefer glitt. Seine Finger strichen über die sanfte Rundung ihres Pos’ – erst vorsichtig tastend und dann mit festerem Druck kreisend.
Ein leises Stöhnen entwich ihr als er in die Ritze zwischen ihren Pobacken hinab glitt - ein Streifen dünner Creme blieb dort zurück bevor seine Hände wieder nach außen wanderten um ihre Seiten zu bedecken - bis runter zur Taille.
„Chris…“, flüsterte sie warnend aber ohne jede Überzeugungskraft.
Er beugte sich vor legte seinen Mund nahe an ihr Ohr während seine Daumen immer noch kleine Kreise auf ihrer Haut malten direkt oberhalb ihres Gesäßes: „Soll ich aufhören?“
Sie schüttelte heftig den Kopf Nein sagte aber nichts sondern drehte sich stattdessen langsam um so dass sie nun Brust an Brust standen beide nass von Schweiß und Sonnencreme
Ihr Blick wanderte wieder nach unten zu seinem steifen Schwanz der nur Zentimeter von ihrem Bauch entfernt pulsierte "Nein", sagte sie endlich laut "Ich will dass du fertig machst"
Kapitel 5
Sebastians Grinsen wurde weicher, verwundbarer. „Du erinnerst dich daran? An die Wasserschlachten im Pool daheim?“
Sophie nickte, ihr Atem ging schneller. „Wie könnte ich das vergessen? Du hast mich immer gejagt. Und wenn du mich eingefangen hast…“ Sie schluckte. „Deine Hände haben sich immer so sicher angefühlt. Selbst wenn sie… an meine Brust gestoßen sind.“
„Es war kein Stoßen“, korrigierte er mit tiefer, rauer Stimme. Seine Hände fanden ihre Taille, die Haut war glatt und heiß unter seinen Handflächen. „Es war ein Streifen. Ein flüchtiger, weicher Kontakt durch den nassen Badeanzug. Ich habe mir geschworen, es war ein Versehen. Aber ich habe es genossen. Gott, Sophie, ich habe es so sehr genossen.“
Sie drängte sich näher an ihn, ihre Brustwarzen, hart wie kleine Steine, pressten sich gegen seinen Oberkörper. „Ich auch“, gestand sie keuchend. „Ich war vierzehn und völlig verwirrt. Diese Berührung… sie hat etwas in mir angezündet, das ich nicht verstanden habe. Ich bin nachts wach gelegen und habe daran gedacht.“
„Ich habe mir gewünscht, es wäre kein Badeanzug dazwischen gewesen“, flüsterte er, sein Mund war nur einen Hauch von ihren Lippen entfernt. „Ich habe mir gewünscht, ich könnte deine kleinen, perfekten Brüste so fühlen, wie sie wirklich sind. Heiß und nackt. So wie jetzt.“
Er ließ eine Hand von ihrer Taille gleiten und legte sie vorsichtig, fast ehrfürchtig, über ihre linke Brust. Ihre Haut war seidig, die Warze kräuselte sich noch mehr unter seiner Berührung. Ein leises, kehliges Stöhnen entwich ihr.
„Ja“, hauchte sie und schloss die Augen. „Genau so.“
Sebastian beugte sich hinab und nahm die andere Brustwarze in seinen Mund. Er saugte sie sanft, seine Zunge kreiste um den aufgerichteten Knoten. Sophie krallte sich mit beiden Händen in seine Haare, ihr Körper bog sich ihm entgegen.
„Chris… oh Gott, Chris… das ist…“
„Besser als in meinen wildesten Fantasien“, beendete er den Satz für sie, als er seinen Mund von ihr löste. Seine rechte Hand glitt von ihrer Brust hinab, über ihren flachen Bauch, durch den feinen, blonden Flauch, bis seine Finger die geschwollenen, feuchten Lippen ihrer Muschi fanden.
Sie zuckte unter seiner Berührung zusammen, ihre Augen flogen auf. „Bitte“, war alles, was sie sagte.
„Ich will dich sehen“, forderte er sie sanft auf. „Alles von dir.“
Er führte sie mit einer sanften Drehung zum Bett und legte sie auf den Rücken. Das weiße Laken bildete einen perfekten Kontrast zu ihrer blassen Haut. Er kniete sich zwischen ihre gespreizten Beine und betrachtete sie – diese schamlose, atemberaubende Aussicht, von der er jahrelang nur geträumt hatte. Ihre Muschi war rosa, geschwollen und glänzte vor Erregung. Völlig glatt, genau wie er es sich erhofft hatte.
„Du bist absolut perfekt“, sagte er, seine Stimme war vor Verlangen dick.
Dann beugte er sich vor und führte seine Zunge in einem langen, langsamen Streich von ihrem unteren Schlitz bis zu ihrer klitzekleinen, pochenden Klitoris.
Sophie schrie auf, ihr Körper krümmte sich vom Bett. „Oh mein GOTT!“
Sebastian grinste gegen ihre heiße Haut. „Schmeckt noch besser, als ich es mir vorgestellt habe.“ Ohne weitere Vorwarnung tauchte er ein. Seine Zunge drang in sie ein, schmeckte ihr salzig-süßes Wesen, bevor er sich wieder auf ihre Klit konzentrierte, sie mit festen, kreisenden Bewegungen seiner Zungenspitze bearbeitete.
Ihre Hände fuhren wieder in sein Haar, nicht mehr zaghaft, sondern fordernd. „Nicht aufhören… bitte, nicht aufhören!“
Er hatte nicht vor, aufzuhören. Er ließ eine Hand hochwandern, knebelte sanft eine ihrer Brustwarzen, während sein Mund und seine Zunge sie unerbittlich zum Höhepunkt trieben. Ihre Stöhnen wurden lauter, kreischender, verloren sich im Rauschen des Ozeans. Ihr Körper begann zu zittern, ihre Beine zitterten um seinen Kopf.
„Ich komme… Chris, ich glaube ich… AAAAAH!“
Ihr Orgasmus brach über sie herein, ein heftiger, zuckender Krampf, der ihren ganzen Körper durchfuhr. Sebastian hielt sie fest, trank jedes Stöhnen, jeden Tropfen, der aus ihr hervorglitt, bis sie schlaff und keuchend in die Matratze sank.
Langsam glitt er an ihr hoch, sein eigenes Verlangen war ein schmerzhaftes, pochendes Gewicht. Er küsste sie tief, ließ sie ihren eigenen Geschmack auf seiner Zunge kosten.
Ihre blauen Augen, glasig und satt, öffneten sich. Ein träges, siegesbewusstes Lächeln spielte um ihre geschwollenen Lippen. „Wow.“
„Erster Akt“, flüsterte er und rieb die harte Länge seines Schwanzes gegen ihre noch zuckende Muschi. „Bereit für mehr?“
Ihre Antwort war ein gieriges Nicken. Sie schlang die Beine um seine Hüften. „Jetzt. Bitte. Nimm mich.“
Kapitel 6
Das heiße, drängende Verlangen, das jeden Zentimeter ihrer Körper gefüllt hatte, explodierte in einem grellen Schock der Realität. Das Klopfen war hart, entschlossen und definitiv nicht vom Wind.
„Oh, Scheiße“, flüsterte Sebastian, sein Körper erstarrte über ihr.
Sophies Augen weiteten sich vor Panik. „Wer…?“
„Reinigung. Bleib ruhig.“
Mit einer fließenden Bewegung, die mehr Instinkt als Gedanke war, rollte er von ihr herunter und zog die schwere, weiße Bettdecke bis zu ihrem Kinn hoch. „Nicht bewegen. Nicht atmen.“
Er griff nach dem nächstbesten Handtuch, einem großen, flauschigen Badetuch, das über der Sessellehne hing, und wickelte es sich hastig um die Hüften. Sein Schwanz stand immer noch steif und pochend ab, ein unübersehbarer Zeltbau unter dem Stoff, als er auf die Tür zuging. Er musste einen Moment innehalten, um nicht zu stolpern, und tief Luft holen, um seine Stimme unter Kontrolle zu bringen.
„Einen Moment!“
Hinter sich hörte er ein leises, ersticktes Kichern unter der Decke.
Er öffnete die Tür einen Spalt. Draußen stand ein freundlicher Mitarbeiter mit einem Reinigungswagen. „Guten Morgen, Sir. Zimmerreinigung. Passt es jetzt?“
Sebastian lehnte sich schwer gegen den Türrahmen und versuchte, seine Haltung nachlässig zu gestalten. „Ah, nein, danke. Wir sind noch nicht so weit. Vielleicht später?“
„Kein Problem, Sir. Soll ich frische Handtücher bringen?“
„Nein, danke. Alles in Ordnung.“ Sebastians Griff um den Türrahmen wurde fester. Er spürte, wie das Handtuch zu rutschen begann.
Der Mitarbeiter nickte, sein Blick glitt für einen winzigen Moment nach unten, bevor er höflich wieder auf Sebastians Gesicht gerichtet war. Ein fast unmerkliches Lächeln spielte um seine Lippen. „Wie Sie wünschen, Sir. Einen schönen Tag noch.“
„Ebenso.“
Sebastian schloss die Tür, lehnte seine Stirn gegen das kühle Holz und stieß einen langen, zitternden Seufzer aus.
Ein lautes, befreiendes Gelächter schallte vom Bett. Sophie hatte die Decke von ihrem Kopf gerissen, ihr Gesicht war rot vor Anstrengung und Heiterkeit. „Oh mein Gott! Hast du seinen Blick gesehen? Er hat es definitiv gesehen!“
Sebastian drehte sich um, das Handtuch hing jetzt locker und offensichtlich nutzlos um seine Hüften. „Das war nicht lustig. Das war traumatisierend.“
„Doch, war es!“ Sie setzte sich auf, die Dechte rutschte und gab ihren nackten Oberkörper frei. Ihre Brüste wippten leicht mit ihrem Lachen. „Du hast da gestanden, mit deinem… Zeltlager… und hast versucht, höflich zu sein. ‚Nein, danke, wir brauchen keine Handtücher.‘“
„Er hat gelächelt“, sagte Sebastian kopfschüttelnd und ging zurück zum Bett. Die angespannte Erotik war einem albernen, intimen Kitzel gewichen. „Er wusste genau, was hier los ist.“
Sophie grinste frech. „Na und? Lass ihn doch wissen.“ Sie ließ den Blick über seinen Körper schweifen, ihr Lachen verebbte zu einem gierigen Funkeln in ihren Augen. „Wo waren wir gerade?“
Sebastian ließ das Handtuch fallen. Sein Schwanz war immer noch hart, stand steif von seinem Körper ab. „Ich war gerade dabei, meine kleine Schwester zu ficken.“
Die Direktheit seiner Worte ließ sie zusammenzucken, doch dann legte sich ein herausfordernder Ausdruck auf ihr Gesicht. Sie öffnete ihre Beine für ihn, eine stumme, unmissverständliche Einladung. „Dann fick mich. Bevor das nächste Klopfen kommt.“
Er kniete sich zwischen ihre Schenkel, positionierte die Spitze seines Schwanzes an ihrer noch feuchten, offenen Öffnung. „Du bist eine Unverschämtheit“, knurrte er, seine Stimme war rau vor Lust.
Sie umschlang seine Hüften mit ihren Beinen. „Und du liebst es. Jetzt hör auf zu reden und…“
Er stieß zu, ein einziger, tiefer, vollständiger Stoß, der sie beide zum Stöhnen brachte. Die Unterbrechung hatte nichts genommen, es hatte nur alles intensiver gemacht – die Dringlichkeit, die verbotene Spannung, das gemeinsame Geheimnis.
Kapitel 7
Sein Stoß hatte die Luft aus ihrer Lunge gepresst. Sophie schloss die Augen, ihre Hände krallten sich in die Laken, als Sebastian einen Rhythmus fand – tief, besitzergreifend, ohne die zögerliche Vorsicht von vorhin. Das alberne Lachen war in der Hitze zwischen ihren Körpern verdampft.
„So“, stöhnte sie, ihr Kopf drückte sich in das Kissen. „Genau so.“
Er beugte sich vor, sein Mund suchte ihren Hals, ihre Schulter, beißend und saugend. „Lauter“, befahl er ihr ins Ohr geflüstert. „Lass ihn es hören, wenn du willst.“
Die Herausforderung entfachte etwas in ihr. Sie öffnete die Augen und sah zu ihm auf, ihr Blick war verschwommen vor Lust. „Du fickst mich so gut“, hauchte sie, dann erhöhte sie ihre Stimme zu einem deutlichen Stöhnen. „Oh Gott, Sebastian! Ja!“
Ein triumphierendes Grinsen erschien auf seinem Gesicht. Er griff nach ihren Händen, drückte sie über ihrem Kopf in die Matratze und vertiefte seinen Winkel. Jeder Stoß traf jetzt einen Punkt in ihr, der elektrische Schauer den ganzen Weg bis in ihre Zehen schickte. Die vergessene Welt draußen – der Reinigungsmann, die Malediven, alles – schrumpfte auf diese Verbindung zusammen.
„Du bist so eng“, knurrte er, sein Atem kam in heißen Stößen gegen ihre Haut. „So verdammt eng für mich.“
Ihre Beine schlossen sich fester um seine Hüften, zogen ihn noch tiefer in sie hinein. „Mehr“, flehte sie, alle Schüchternheit war weggeblasen vom Sturm ihrer Begierde. „Ich will alles spüren.“
Er gehorchte, seine Hüften wurden zu einem schnelleren, härteren Pochen. Das Geräusch ihrer vereinten Körper – ein feuchtes, klatschendes Geräusch – füllte den Raum, begleitet von ihrem keuchenden Atem und ihren ungefilterten Lauten.
„Ich bin schon so nah…“, warnte Sophie, ihre Stimme brach.
„Warte auf mich“, befahl er, aber seine eigene Kontrolle bröckelte. Seine Bewegungen wurden ungleichmäßig, animalischer.
Sie schüttelte den Kopf, ihr Haar klebte schweißnass an ihren Schläfen. „Kann nicht.“ Ihre Hände rasten von den Laken zu seinem Gesäß und krallten sich ins Fleisch und zogen ihn bei jedem Stoß noch heftiger in sich hinein. „Komm mit mir. Bitte.“
Das war das Zauberwort. Ein heiseres Brüllen entrang sich Sebastians Kehle als er ein letztes Mal vollständig in sie eindrang und dort verharrte. Sophie schrie auf, ihr Körper bog sich unter ihm zu einem starren Bogen als ihre eigenen Wellen des Orgasmus sie überrollten. Sie spürte ihn darin pulsieren und eine heiße Flut füllte sie langsam an.
Für endlose Sekunden lag nur das Donnern ihrer Herzen in der Stille. Dann sackte Sebastian schwer auf sie und rollte sofort zur Seite, um sie nicht zu erdrücken. Sie lagen nebeneinander und starrten atemlos an die Decke.
„Also…“, begann Sophie mit einer schwachen Stimme.
„Ja?“
„Das war… intensiver.“
Sebastian drehte seinen Kopf zu ihr und ein müdes Lächeln spielte um seine Lippen. „Du meinst wegen des Publikums?“
Sie kicherte leise und spürte eine neue Welle von Erregung durch ihren erschöpften Körper fließen beim Gedanken daran. „Vielleicht.“ Sie wandte sich ihm zu und strich mit einem Finger über seine Brust. „Hat dich das angemacht? Dass er es wusste?“
Er überlegte einen Moment, ehrlich. „Ja“, gab er zu. „Diese Idee… dass jemand draußen steht und genau weiß was ich mit meiner süßen kleinen Schwester mache.“ Seine Hand glitt unter die Decke und tätschelte sanft ihren nackten Hintern.
Sophie stöhnte leise auf und drückte sich gegen seine Handfläche.
„Das gefällt dir auch“, stellte er fest.
„Vielleicht.“
Ihr Schweigen war diesmal gesättigt mit einer neuen Art von Vertrautheit – eine Komplizenschaft jenseits der Geschwisterlichkeit.
„Ich muss aufs Klo“, sagte Sophie plötzlich und schwang ihre Beine aus dem Bett.
Sebastian beobachtete sie dabei wie sie nackt durch den Raum ging hin zur offenen Badezimmerecke ohne auch nur einen Gedanken an Scham oder Verstecken zu verschwenden - nur das leichte Nachschleppen seiner Spuren zwischen ihren Schenkeln verriet was gerade geschehen war.
Er stand ebenfalls auf ging zur Minibar holte zwei Flaschen Wasser.
Als Sophie zurückkam nahm sie die Flasche entgegen - ihre Finger berührten sich wieder aber dieses Mal ohne Zucken ohne Überraschung nur eine bewusste Bestätigung des Kontakts.
Sie setzte sich auf die Bettkante sah ihn an während sie trank.
„Was denken wir jetzt?“ fragte sie direkt während ein Tropfen Wasser von ihrem Kinn auf ihre Brust tropfte.
Sebastian zog einen Schluck Wasser in Betracht ziehend bevor er antwortete: „Dass wir hier noch sechs Nächte haben.“
Ein langsames verständnisvolles Lächeln breitete sich auf Sophies Gesicht aus als sie seinen unausgesprochenen Vorschlag begriff - sechs Nächte voller Möglichkeiten jenseits aller Regeln getragen vom Rhythmus des Ozeans und dem ekstatischen Pochen ihrer Herzen hier allein in dieser gläsernen Welt wo nichts verboten schien außer dem Aufhören selbst
Kapitel 8
Das Mittagessen war bestellt, aber noch nicht da. Die Sonne stand senkrecht am Himmel und brannte auf die glitzernde Oberfläche des Privatpools. Nackt, nur die Haut gekühlt vom Wasser, lagen sie auf den großen Schwimmmatten, die sanft im Becken schaukelten. Sophies Rücken lag an Sebastians Brust, seine Arme um ihren schlanken Baust gelegt, seine Hände ruhten besitzergreifend auf ihren Hüftknochen.
„Du riechst nach Sonnencreme und Salz“, murmelte sie und drehte den Kopf, um ihre Wange an seiner Schulter zu reiben.
„Du riechst nach mir“, korrigierte er leise und drückte einen Kuss in ihr nasses Haar. Seine Finger strichen langsam, fast gedankenverloren, über ihre flache Bauchdecke hinunter zu dem glatten Dreieck zwischen ihren Beinen.
Sie seufzte und spreizte die Schenkel nur einen Hauch breiter, eine stille Einladung. „Immer noch so empfindlich dort“, gestand sie mit geschlossenen Augen.
„Das gefällt mir.“ Sein Zeigefinger folgte der geschwungenen Linie ihrer Schamlippen, ohne einzudringen, nur ein andauerndes, sanftes Streicheln. „Dass ich dich hier so berühren kann, wann immer ich will.“
Ein leises Klopfen an der Außentür der Villa ließ sie beide erstarren.
„Das Essen“, flüsterte Sophie und ihr Körper spannte sich unter seiner Berührung an.
Sebastian zögerte keinen Moment. „Lass sie kommen“, sagte er ruhig. Seine Hand blieb genau dort, wo sie war. „Wir sind im Pool. Sie sieht uns nicht richtig.“
Die Tür ging auf. Eine junge, uniformierte Frau mit einem Tablett betrat den Hauptraum und blickte sich suchend um. Ihr Blick fiel auf die Terrassentür, dann auf die beiden nackten Körper im Pool – ineinander verschlungen, halb im Schatten des Vordachs.
Ein kurzes, höfliches Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. „Guten Tag. Ich bringe Ihr Mittagessen.“ Ihre Stimme war professionell, neutral. Sie stellte das Tablett auf den Couchtisch ab.
„Danke“, rief Sebastian zurück, seine Stimme völlig entspannt. Er bewegte seine Hand nicht einen Zentimeter.
Die Bedienstete warf einen weiteren Blick hinaus, dieses Mal länger. Sie sah Sophies Kopf an seiner Schulter, Sebastians Arm um ihre Taille, die intime Ruhe ihrer Pose. Es war das Bild eines verliebten Paares in trauter Privatsphäre.
„Genießen Sie Ihren Tag“, sagte sie und verließ mit gesenktem Blick schnell wieder die Villa.
Sobald die Tür ins Schloss fiel, brach die Spannung in einem gemeinsamen Lachen aus.
„Sie hat gesehen, wo deine Hand war“, kicherte Sophie und drehte sich in seinen Armen zu ihm um.
„Natürlich hat sie das gesehen.“ Er grinste frech. „Hat es dich angemacht? Dass eine Fremde genau wusste, was ich mit meiner süßen kleinen Freundin mache?“
Sophie stieß ihn spielerisch an. „Deine *Freundin*?“
„Was soll sie denn sonst denken?“ Er zog sie näher heran, bis ihre nassen Körper vollständig aneinander gepresst waren. Sein bereits halb erigierter Schwanz drückte gegen ihren Bauch. „Sie sieht ein hübsches junges Ding in meinen Armen. Sie denkt: ‚Was für ein glücklicher Kerl.‘ Sie weiß nichts von Abiturfeiern oder gemeinsamen Kinderzimmern.“
Seine Worte entfachten ein heißes Gefühl in Sophies Unterleib. Die Idee war verboten und darum unwiderstehlich: In den Augen der Welt waren sie einfach ein Paar. Ein Mann und eine Frau.
„Dann sollten wir auch handeln wie eins“, flüsterte sie und schlang ihre Arme um seinen Nacken.
Er küsste sie, tief und fordernd, seine Zunge erkundete ihren Mund während seine Hände ihren Po packten und sie fest gegen sich zogen. Das Wasser umspülte sie träge.
„Das Essen wird kalt“, murmelte er gegen ihre Lippen.
„Lass es kalt werden.“ Sie griff unter die Wasseroberfläche und umschloss ihn fest mit ihrer Hand. Er war jetzt steif gegen ihre Handfläche gepresst.
Ein tiefer Laut entrang sich seiner Brust. „Du lernst schnell.“
„Ich habe einen großartigen Lehrer“, gab sie zurück und begann langsam ihren Griff zu bewegen.
Sie blieben noch lange im Pool – küssend berührend redend – als wären sie allein auf der Welt und doch elektrisiert von dem Gedanken dass jemand ihr Geheimnis hätte lüften können aber es nie tun würde weil die Wahrheit einfach zu unwahrscheinlich war hier in dieser perfekten Fassade aus Sonne und Luxus wo nichts so heiß brannte wie das was zwischen ihnen geschah
Kapitel 9
Sie hatten ihr kalt gewordenes Mittagessen verschlungen, nicht vom Hunger getrieben, sondern von einer gierigen Neugierde aufeinander. Jetzt lagen sie auf dem großen, weichen Outdoor-Sofa unter dem schattigen Vordach, nackt und satt. Sophies Kopf ruhte auf Sebastians nacktem Bauch, seine Hand strich träge durch ihr sonnenwarmes Haar.
Die Stille war dick und bedeutungsvoll, gefüllt mit den Bildern des Vormittags und der Gegenwart ihrer nackten Haut.
„Weißt du noch“, begann Sophie leise, ihre Stimme ein verträumtes Murmeln gegen seine Haut, „in dem Ferienhaus in Kroatien? Das mit der engen Etagendusche?“
Sebastian lächelte in die Dämmerung hinein. „Wo das Wasser immer zwischen heiß und eiskalt wechselte?“
„Ja. Ich habe dich immer belauscht.“ Sie drehte sich ein wenig, um sein Gesicht zu sehen. „Ich habe mich gegen die kühle Fliesentür gelehnt und gelauscht. Auf das Geräusch des Wassers auf deiner Haut. Auf dein Seufzen, wenn du dir das Shampoo aus dem Haar gespült hast.“
Seine Hand innehaltend fragte er: „Warum?“
„Weil es mich erregt hat“, gestand sie einfach, ihre blauen Augen klar und offen. „Ich war vierzehn. Du warst für mich das Ideal von Männlichkeit. Groß, selbstbewusst… und unerreichbar. Deine Stimme unter der Dusche klang so anders. Privat. Ich stellte mir vor, wie das Wasser über deine Schultern lief, über deine Brust…“ Ihre Finger zeichneten langsam den Pfad auf seinem Bauch nach. „Ich wusste nicht viel, aber ich wusste, dass mein Körper heiß und komisch wurde, wenn ich daran dachte. Ich musste danach immer… nachhelfen.“
Sebastian stieß einen langen, zitternden Atemzug aus. Ihre Offenheit war ein direktes Aphrodisiakum. „Du kleiner Voyeur.“
„Und du?“ Sie stützte sich auf einen Ellbogen, ihr Blick wurde forschend. „Du hast mich doch auch beobachtet. Immer. Sag’s mir.“
Er schloss für einen Moment die Augen, ließ die Erinnerungen hochkommen – gefiltert durch das neue Licht ihrer jetzigen Intimität. „Gott, Sophie… natürlich habe ich das. Besonders als du so sechzehn warst und anfingst, diesen einen blauen Bikini zu tragen. Der war so verdammt knapp.“ Seine Stimme wurde rauer. „Ich habe versucht, nicht hinzugucken, aber es war unmöglich. Deine Beine schienen über Nacht endlos lang geworden zu sein. Und wenn du aus dem Wasser kamst… der Stoff klebte an dir wie eine zweite Haut. Er formte jeden Zentimeter deiner kleinen Brüste, dieses flache Dreieck zwischen deinen Beinen.“ Seine Hand glitt von ihrem Haar hinunter zu ihrer Hüfte und zog sie näher an sich.
Sie atmete scharf ein.
„Es machte mich verrückt“, fuhr er fort, seine Worte waren jetzt ein heiseres Geständnis direkt in die tropische Luft gesprochen. „Ich hatte Albträume davon, dass Laura es bemerken würde, wie mein Blick an dir hängen blieb. Nach dem Schwimmen… wenn du das Handtuch nur lose um deine Hüften gewickelt hattest und obenrum frei warst… ich sah den Schatten zwischen deinen Brüsten, die Art wie deine Nipple vor Kälte hart wurden.“ Seine Finger kratzten jetzt leicht über ihre Rippen bis zur Seite ihrer Brust. „Ich bin einmal fast vom Surfbrett gefallen, weil ich dich vom Wasser aus beobachtet habe, wie du Sonnencreme aufgetragen hast.“
Sophie stöhnte leise auf; sie konnte fühlen, wie sein Schwanz unter ihrem Ohr steif gegen sie drückte. Ihre eigene Feuchtigkeit sammelte sich zwischen ihren Schenkeln an.
„Und im Ferienhaus“, flüsterte er weiterhin gierig ihre Vergangenheit ausschöpfend , „wenn du morgens im Nachthemd in die Küche geschlendert bist… es war durchsichtig im Gegenlicht vom Fenster . Ich konnte die Umrisse von allem sehen . Deine schlanke Taille , diese sanfte Kurve deiner Hüften … ich musste gehen , mir eine kalte Dusche nehmen oder mich ablenken , sonst wäre ich durchgedreht .“
„Warum hast du nie etwas gesagt?“, hauchte sie.
„Weil du meine kleine Schwester warst“, sagte er grimmig und öffnete die Augen wieder fixierte ihren Blick mit einer brennenden Intensität . „Und weil es falsch war . Aber Gott , Sophie … jetzt wo ich dich hier haben kann … jetzt wo ich weiß , wie du schmeckst , wie du dich anfühlst …“ Er setzte sich abrupt halb auf drückte sie sanft zurück bis sie neben ihm lag . Sein Blick wanderte hungrig über ihren nackten Körper . „Jede dieser verbotenen Fantasien wird jetzt wahr .“
Kapitel 10
Sophies Augen blitzten vor bösartiger Lust auf. „Jede Fantasie, hm?“ Sie schob sich von ihm weg und stand auf, ihre nackte Silhouette hob sich gegen das türkisfarbene Wasser ab. „Erinnerst du dich an den Sommer, als deine Uni-Freunde zu Besuch waren? Und sie hatten dieses blöde Spiel… Wahrheit oder Pflicht?“
Ein langes, langgezogenes Gefühl der Vorahnung kroch Sebastians Rücken hinauf. „Ja.“
Sie lächelte, ein langsames, süßes Ding. „Ich war die Pflicht. Immer. ‚Sophie, hol uns noch Bier aus dem Keller.‘ ‚Sophie, mach Musik an.‘“ Sie trat näher, ihre Zehen berührten seine nackten Füße. „Aber eine Nacht… nachdem alle betrunken waren und ich wieder im Bett lag, hörte ich euch reden. Über Mädchen. Über Sex.“ Ihre Stimme wurde zu einem verführerischen Flüstern. „Du hast gesagt, der aufregendste Sex sei der, bei dem man beobachtet wird. Dass du es liebst, wenn jemand zusieht.“
Sebastian starrte sie an. Seine Erregung war eine greifbare, prickelnde Last. „Das war jugendliches Prahlen.“
„War es das?“ Sie ließ sich vor ihm auf die Knie sinken, ihre Hände legten sich auf seine Oberschenkel. „Du sagtest, du hättest einmal auf einer Party mit einer Frau im Schlafzimmer geschlafen, während ihr Freund nebenan auf der Couch eingeschlafen war. Dass du ihre Hand über deinen Mund legen musstest, damit sie nicht schreit.“
„Sophie…“
„Das hat mich wochenlang verfolgt“, fuhr sie fort, ihre Hände glitten nach innen, ihre Daumen strich über die empfindliche Haut seiner inneren Oberschenkel. „Ich habe mir vorgestellt, wie das wäre. Beobachtet zu werden. Von dir beobachtet zu werden.“ Sie blickte auf zu seinem Gesicht, ihre blauen Augen waren dunkel vor Begierde. „Du hast gerade gesagt, du hättest mich beobachtet. Jetzt möchte ich, dass du es richtig machst.“
„Was meinst du?“, fragte er heiser.
„Ich möchte, dass du mir zusiehst“, sagte sie und stand wieder auf. Sie ging zur Kante der großen Outdoor-Badewanne und stellte sich davor, ihr Rücken zu ihm gewandt. „Hier. Jetzt.“ Sie wandte den Kopf über die Schulter. „Und du bleibst genau dort sitzen. Du rührst dich nicht. Du sagst nichts. Du schaust nur zu.“
Ein Schauer der Erregung durchfuhr ihn. Er konnte ihre Absicht spüren, dick und verheißungsvoll in der Luft zwischen ihnen. Er lehnte sich zurück, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und nährte das Feuer in seinem Blick. „Dann zeig es mir.“
Ein triumphierendes, süchtig machendes Lächeln spielte um ihre Lippen. Sie begann langsam, sinnlich, ihre Hände über ihren eigenen Körper gleiten zu lassen. Sie knetete ihre eigenen Brüste, ließ die Finger über die spitzen Nippel kreisen, bis sie hart und dunkel unter ihrer Berührung wurden. Ein leises Stöhnen entwich ihr, und ihr Kopf sank nach hinten.
Dann drehte sie sich langsam um, um ihm ins Gesicht zu sehen. Ihre Hände wanderten über ihren flachen Bauch, hinunter zu der glatten Stelle zwischen ihren Beinen. Ihre Finger verschwanden im goldenen Schatten, und ihr ganzer Körper zuckte. Ihre Augen schlossen sich, ihre Lippen öffneten sich zu einem stummen, gierigen „O“. Sie begann sich selbst zu berühren, langsame, kreisende Bewegungen, die schneller wurden, tiefer.
Sebastian atmete kaum. Sein Schwanz war steinhart, ein schmerzhafter Bogen gegen seinen Bauch. Er beobachtete, wie ihre Finger sich befeuchteten, wie sie glitzerten in der Nachmittagssonne. Er sah die feinen Muskeln in ihren Oberschenkeln zittern, sah, wie sich ihre Brustwarzen noch mehr verhärteten. Sie war ein lebendiges Gemälde verbotener Lust, und er war der einzige Zeuge.
„Siehst du?“, hauchte sie, ihre Augen öffneten sich zu schmalen Schlitzen. „Siehst du, wie feucht ich für dich bin? Wie sehr ich es liebe, dass du zusiehst?“ Ihre Stimme brach in einem weiteren Stöhnen. Ihre Bewegungen wurden hektischer, ihr Körper begann sich vor und zurück zu lehnen, als sie sich selbst einen Finger eindrückte.
Die Spannung in Sebastians Unterleib war unerträglich. Jeder Nerv schrie danach, aufzuspringen, sie zu packen, sie zu nehmen. Aber ihre Regel hielt ihn gefesselt. Er war der Voyeur, genau wie sie es immer gewesen war. Und die Macht dieser Rolle, die glühende, demütigende Ehrfurcht, die sie ihm schenkte, war intensiver als jede direkte Berührung.
„Ich… ich komme gleich“, stammelte sie, ihr Atem ging jetzt in kurzen, scharfen Stößen. Ihre freie Hand grub sich in ihre eigene Hüfte. „Willst du… willst du zusehen, wie ich für dich komme, Sebastian? Nur für dich?“
Ein raues, kehliges „Ja“ rang sich aus seiner Kehle.
Das schien der letzte Funke zu sein. Ihr Körper straffte sich wie eine Bogensehne, ein langer, zitternder Seufzer entwich ihren Lippen, und er sah es, sah genau den Moment, in dem die Woge sie überrollte. Ihr Gesicht verzog sich in reiner, ungefilterter Ekstase, ihre Beine zitterten, und ihre Finger arbeiteten wütend weiter, bis die Welle abebbte und sie erschöpft und zitternd stehen blieb, die Knie fast nachgebend.
Langsam, träge, öffnete sie die Augen. Sie sah ihn an, sah seinen unerträglichen Erregungszustand, und ein müdes, zufriedenes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Sie ließ ihre nassen Finger aus sich herausgleiten und hielt sie ihm entgegen, ein glänzendes, offenes Angebot.
„Dein Zug“, flüsterte sie.
Kapitel 11
Christans Blick brannte auf ihren nassen Fingern, die sie ihm wie eine trotzige Trophäe entgegenstreckte. Die Luft zwischen ihnen war dick von ihrer Einsamkeit und der ekstatischen Spannung, die sie gerade entfesselt hatte.
„Mein Zug“, wiederholte er mit einer Stimme, die vor Verlangen rau war. Er stand auf, sein Schwanz stand steif und triumphal von seinem Körper ab. „Aber nicht so, wie du denkst.“
Sophies Augen wurden groß, eine Mischung aus Neugier und Herausforderung. „Nein?“
„Du hast deine Fantasie.“ Er trat auf sie zu, bis ihre Körper sich fast berührten. „Jetzt meine.“ Seine Hände griffen nach ihren Hüften, drehten sie mit einer entschlossenen Bewegung um. „Hündchenstellung. Jetzt.“
Ein Schauer des Einverständnisses lief über ihren Rücken. Wortlos beugte sie sich vor, stützte sich mit den Handflächen auf den warmen Steinrand der Badewanne. Ihr Rücken bildete eine perfekte, nach unten geneigte Linie, ihr hintern bot sich ihm an, feucht und verlockend und völlig ausgeliefert.
Sebastian kniete sich hinter sie. Seine Hände glitten über die Rundungen ihres Pos, trennten sie sanft. „Du wolltest, dass ich zusehe“, murmelte er, sein Atem strich über ihre empfindliche Haut. „Jetzt sieh du zu. Sieh zu, wie ich dich benutze.“
Er leitete nicht ein. Er machte keine Vorbereitungen außer einem einzigen, spitzen Streich seiner Zunge über ihr enges Zentrum, was sie zum Zittern brachte. Dann richtete er sich auf, packte seine steife Länge und führte sie mit einem entschlossenen, tiefen Stoß in sie ein.
Ein erstickter Schrei, halb Überraschung, halb reiner Genuss, entfuhr Sophie. Ihre Finger krallten sich in den Stein. „Sebastian!“
„Ja“, zischte er, zog sich fast vollständig zurück, nur um wieder einzudringen, härter diesmal. Der klatschende Sound ihrer Körper, die aufeinander trafen, war obszön und wundervohn in der stillen Luft. „Siehst du? Siehst du, wie sehr ich dich will? Wie sehr ich dich immer wollte?“
Sie konnte nur stöhnen, ihren Kopf hin und her werfen. „Ja… ja, ich sehe es.“
Er setzte einen Rhythmus, der weder zärtlich noch sanft war. Es war Besitznahme. Jeder Stoß trieb sie weiter nach vorne gegen die Steinwanne, jedes Mal, wenn er sich in ihrer feuchten Enge vergrub, fühlte er, wie ihre inneren Muskeln ihn umschlossen. Seine Hände umklammerten ihre Hüften, die Daumen drückten sich in ihr Fleisch.
„Du hast mich jahrelang beobachtet“, keuchte er, während sein Tempo unerbittlich zunahm. „Und ich habe dich beobachtet. Deine kleinen Bikinis. Dein scheues Umziehen. Jeden verdammten Gedanken daran war Sünde.“ Er beugte sich vor, sein Mund näherte sich ihrem Ohr. „Und jetzt ficke ich dich auf einer Terrasse, auf der jeder dich sehen könnte. Und es ist die beste Sünde meines Lebens.“
Seine Worte, schmutzig und wahr, entfachten ein neues Feuer in ihr. Ihr Stöhnen wurde lauter, fordernder. „Mehr… bitte, Sebastian, mehr!“
Er gab es ihr. Seine Hiebe wurden kürzer, härter, gezielter. Das Geräusch ihrer Vereinigung war ein nasses, rhythmisches Klatschen, das mit dem leisen Plätschern des Ozeans verschmolz. Er spürte, wie die vertraute, prickelnde Spannung in seinem Unterleib begann, sich aufzubauen, ein unwiderstehlicher Zug zum Abgrund.
„Ich komme“, warnte er, seine Stimme ein heiserer Bruch.
„In mir“, flehte sie zurück, ihr Körper zuckte unter ihm. „Bitte, in mir!“
Es war die letzte Erlaubnis, die er brauchte. Mit einem letzten, tiefen Stoß, der sie beide zusammenschweißte, entlud sich die Spannung. Ein heißer Strom durchflutete ihn, pulsierte aus ihm heraus und füllte sie mit seiner Ekstase. Sein ganzer Körper bebte, während er sich in sie ergoss, seine Stirn gegen ihren verschwitzten Rücken presste.
Langsam, als die Welt zurückkehrte, sanken sie gemeinsam zu Boden, außer Atem und miteinander verschränkt. Das einzige Geräusch war ihr gemeinsames, heftiges Atmen und das ferne Rauschen der Brandung.
Kapitel 12
„In mir“, hauchte Sophie noch einmal, als das letzte Zittern durch ihren Körper floss. Sie blieben so, ineinander verschlungen, atemlos, während die Hitze zwischen ihnen langsam der kühleren Abendluft wich.
Plötzlich, scharf und unmissverständlich, durchschnitt ein metallisches Rasseln die Stille – das Geräusch eines Rollkoffers über Holz. Dann eine klare, mütterliche Stimme: „Leon, nimm du den größeren. Jessica, pass auf die Ecke auf.“
Christans Körper erstarrte über ihr. Sophie erstarrte unter ihm. Ihre Blicke trafen sich, weit aufgerissen.
„Nebenan“, flüsterte er, seinen Schaft behutsam aus ihr ziehend. Ein warmer Schauer lief über ihre Haut.
Ein neuer Satz klang durch die dünne Bambuswand, die ihre Terrasse von der Nachbarvilla trennte. „Mama, die Dusche ist ja komplett im Freien! Das ist ja der Hammer!“ Eine jugendliche Jungenstimme, voller Entdeckungslust.
„Und das Bett sieht direkt aufs Meer, Kate!“ Eine Mädchenstimme, ähnlich begeistert. Die Mutter, Kate, gab eine lachende, ermahnende Antwort, die nicht zu verstehen war.
Sebastian half Sophie hoch, und sie huschten wie Diebe in der Nacht ins Innere der Villa. Er schloss leise die Schiebetür, ließ aber einen Spalt offen, gerade genug, um zu hören. Ihre Herzen schlugen wild.
„Eine Mutter. Mit Zwillingen“, sagte Sophie, ihr Flüstern war mit einem Anflug von hysterischem Kichern gespickt. Sie griff nach einem seidenen Morgenmantel und schlüpfte hinein. „Teenager. Verdammt, Sebastian. Die haben alles gehört.“
Er zog eine kurze Hose an, sein Blick war intensiv. „Alles?“
„Das Klatschen. Meine Schreie. Deine… Ansagen.“ Sie errötete tief, doch ein funkelndes Licht war in ihren Augen. „Was, wenn sie uns gesehen haben? Durch die Lücken im Sichtschutz?“
„Die Badewanne steht exponiert“, stellte Sebastian fest, seine Stimme wurde rau vor neuer Erregung. Er trat zu ihr, zog sie an den Bändchen ihres Mantels zu sich. „Sie könnten einen Blick erhascht haben. Vielleicht nicht alles, aber… genug.“
„Das ist verrückt“, keuchte Sophie, doch sie lehnte sich in seinen Griff. Die Scham war weg, verbrannt von der gerade erlebten Ekstase. Was zurückblieb, war eine prickelnde, gefährliche Aufregung.
„Du wolltest Exhibitionismus“, erinnerte er sie, seine Lippen berührten ihr Ohrläppchen. „Das ist die nächste Stufe. Lebende, ahnungslose Zeugen. Eine Familie.“
Draußen hallte das vergnügte Plätschern einer Dusche – eine der Teenager, die die Outdoor-Dusche der Nachbarn testete. Das Geräusch war erschreckend nah.
„Sie sind direkt neben uns“, flüsterte Sophie, ihr Blick hing an der Wand, als könnte sie durch sie hindurchsehen. „Jetzt, in diesem Moment, sind sie da. Und wir sind hier. Nackt unter diesem seidigen Ding.“ Sie ließ den Mantel über einer Schulter rutschen.
Christans Hand glitt unter den Stoff, umfasste ihre nackte Brust. „Und sie haben keine Ahnung, was ihre Ankunft in uns auslöst.“ Sein Daumen strich über ihre aufgerichtete Spitze. „Sollten wir leise sein?“
Sie biss sich auf die Unterlippe, ein Ausdruck frecher Herausforderung. „Ich weiß nicht. Sollten wir? Vielleicht… vielleicht will ich hören, ob sie uns hören können.“ Sie drehte sich in seinen Armen um, drückte ihren Rücken gegen seine nackte Brust. Ihre Hände griffen nach seinen, führten sie unter den Mantel zu ihren Hüften. „Zeig mir nochmal, was sie vielleicht gehört haben.“
Sein Atem stockte. Das Spiel war gefährlicher, unmittelbarer als je zuvor. Jedes Stöhnen, jedes unterdrückte Wimmern war jetzt ein Risiko. Ein spannendes neues Abenteuer stand bevor, direkt auf der anderen Seite dieser Wand. Und sie würden es, Seite an Seite mit der ahnungslosen Familie Kate, Leon und Jessica, bis zum Äußersten auskosten.
Kapitel 13
„In mir“, hauchte Sophie noch einmal, als das letzte Zittern durch ihren Körper floss. Sie blieben so, ineinander verschlungen, atemlos, während die Hitze zwischen ihnen langsam der kühleren Abendluft wich.
Plötzlich, scharf und unmissverständlich, durchschnitt ein metallisches Rasseln die Stille – das Geräusch eines Rollkoffers über Holz. Dann eine klare, mütterliche Stimme: „Leon, nimm du den größeren. Jessica, pass auf die Ecke auf.“
Christans Körper erstarrte über ihr. Sophie erstarrte unter ihm. Ihre Blicke trafen sich, weit aufgerissen.
„Nebenan“, flüsterte er, seinen Schaft behutsam aus ihr ziehend. Ein warmer Schauer lief über ihre Haut.
Ein neuer Satz klang durch die dünne Bambuswand, die ihre Terrasse von der Nachbarvilla trennte. „Mama, die Dusche ist ja komplett im Freien! Das ist ja der Hammer!“ Eine jugendliche Jungenstimme, voller Entdeckungslust.
„Und das Bett sieht direkt aufs Meer, Kate!“ Eine Mädchenstimme, ähnlich begeistert.
Sebastian half Sophie hoch, und sie huschten wie Diebe in der Nacht ins Innere der Villa. Er schloss leise die Schiebetür. „Eine Mutter. Mit Zwillingen“, sagte Sophie, ihr Flüstern war mit einem Anflug von hysterischem Kichern gespickt. Sie griff nach einem seidenen Morgenmantel. „Teenager. Verdammt, Sebastian. Die haben alles gehört.“
„Alles?“, fragte er, sein Blick war intensiv.
„Das Klatschen. Meine Schreie. Deine… Ansagen.“ Sie errötete tief, doch ein funkelndes Licht war in ihren Augen. „Was, wenn sie uns gesehen haben? Durch die Lücken im Sichtschutz?“
„Du wolltest Exhibitionismus“, erinnerte er sie, seine Lippen berührten ihr Ohrläppchen. „Das ist die nächste Stufe. Lebende, ahnungslose Zeugen.“
Draußen hallte das vergnügte Plätschern einer Dusche – einer der Teenager testete die Outdoor-Dusche der Nachbarn. Das Geräusch war erschreckend nah.
Ein funkelnder Trotz blitzte in Sebastians Augen auf. „Du meintest, sie sollen hören, was sie vielleicht gehört haben. Vielleicht sollten sie auch sehen, wen sie gehört haben.“
„Was?“, hauchte Sophie.
Ohne ein weiteres Wort zog er seine Shorts aus und warf sie aufs Bett. Völlig nackt, sein Schwanz noch halb steif von ihrer vorherigen Leidenschaft, ging er zur Schiebetür und schob sie mit einer entschlossenen Bewegung auf. Die salzige Abendluft umspülte ihn. Er trat hinaus auf die warmen Dielen der Terrasse, lehnte sich mit verschränkten Armen lässig gegen die Geländerstütze, den Blick scheinbar auf das nächtliche Meer gerichtet. Eine provokative, stille Herausforderung.
Sophie blieb einen Moment wie angewurzelt stehen, das Herz hämmernd bis zum Hals. Dann, von einer Mischung aus Schüchternheit und dem brennenden Wunsch, an seiner Seite zu stehen, schlüpfte auch sie aus dem Morgenmantel. Sie trat hinter ihn, ihre nackte Brust presste sich schutzsuchend gegen seinen Rücken, eine Hand auf seine Hüfte gelegt. „Du bist verrückt“, flüsterte sie ins Ohr.
„Willkommen im Club“, gab er leise zurück.
Ein leises, überraschtes Lachen drang von nebenan herüber. Dann eine Frauenstimme – Kate. „Leon, Jessica, kommt mal kurz her. Guckt euch das an.“
Vorsichtig spähte Sophie über Sebastians Schulter. Am Rand der Nachbarterrasse, nur durch den schmalen Bambus-Sichtschutz getrennt, standen drei Personen: eine attraktive, sonnengebraunte Frau in ihren Vierzigern in einem knappen, türkisfarbenen Bikini-Oberteil und einem Sarong, und zwei blonder, schlaksiger Teenager, ein Junge und ein Mädchen, beide in Badeshorts. Sie starrten nicht gaffend, sondern mit neugierigem, amüsiertem Interesse herüber.
„Hallo da drüben!“, rief die Frau, Kate, mit einer ungezwungenen Heiterkeit. „Ich hoffe, wir haben eure Ankunft nicht allzu sehr gestört. Wir sind gerade eingezogen.“
Sebastian drehte sich langsam um, ohne seine Nacktheit zu bedecken. Sophie versuchte, hinter ihm Deckung zu finden, was bei ihrer Größe ein unmögliches Unterfangen war. „Kein Problem“, sagte Sebastian, seine Stimme erstaunlich ruhig. „Willkommen im Paradies. Ich bin Sebastian, das hier ist Sophie.“
Kates Blick wanderte ungeniert, aber freundlich, über sie. „Kate. Und das sind meine Zwillinge, Leon und Jessica. Ihr habt euch die Villa schon… gut eingelebt, wie ich sehe.“ Ein spitzbübisches Grinsen spielte um ihre Lippen.
Der Junge, Leon, versuchte, nicht direkt hinzuschauen, aber seine Augen huschten immer wieder zu Sophie. Jessica grinste offen. „Coole Terrasse“, sagte sie.
„Danke“, piepste Sophie, ihr Gesicht glühte. Doch dann, angespornt von Sebastians unerschütterlicher Haltung und Kates direkter Art, richtete sie sich etwas auf. „Die… die Privatsphäre ist manchmal etwas relativ hier.“
„Ach was“, winkte Kate ab und löste beiläufig den Knoten ihres Sarongs. Der Stoff fiel zu Boden, sie stand nun nur noch im Bikini-Oberteil da, ihre schlanken, braunen Beine voll zur Schau gestellt. „Wer kommt schon hierher, um sich zu verstecken? Die Luft, das Wasser… man sollte sie auf der Haut spüren, finde ich.“ Sie trat an ihr eigenes Geländer, lehnte sich ähnlich lässig wie Sebastian dagegen. „Leon, Jess, ihr müsst nicht glotzen, aber ihr müsst auch nicht weglaufen. Das ist nur ein Körper. Wie eurer.“
Sebastian spürte, wie Sophie sich an ihn schmiegte, doch ihre Verlegenheit wich langsam einer faszinierten Anteilnahme. „Eine… pragmatische Einstellung“, sagte er zu Kate.
„Lebenserfahrung“, korrigierte sie lächelnd. „Und ihr? Geschwister? Oder…?“ Sie ließ die Frage in der Luft hängen, ihre Augen funkelten wissend.
Sophie atmete tief ein. Ihre Hand glitt von Sebastians Hüfte nach unten, umfasste seinen jetzt wieder vollständig erigierten Schwanz, deutlich sichtbar für alle, die sehen wollten. Ein kühner, eindeutiger Besitzanspruch. „Oder“, sagte sie mit einer Stimme, die klarer war, als sie erwartet hatte.
Kapitel 14
„Oder“, sagte Sophie, ihre Stimme klarer als erwartet, während ihre Hand fest um seinen Schwanz schloss.
Von nebenan kam ein überraschtes, unterdrücktes Schnauben, gefolgt von einem leisen, anerkennenden Pfeifen von Jessica. Kate lachte, ein warmes, volltönendes Geräusch. „Ah. Verstehe. Gut für euch.“ Ihr Blick war unverblümt anerkennend. „Scheint, als hätten wir die Show von vorhin nur gehört. Schade.“
„Mama!“, zischte Leon, sein Gesicht knallrot.
„Was? Sie sind Erwachsene. Sie genießen ihren Urlaub.“ Kate wandte sich wieder Sebastian und Sophie zu. „Wir stören nicht länger. Aber falls ihr morgen Lust auf gemeinsames Schnorcheln habt… der Hausriff gleich vor der Treppe ist fantastisch. Vielleicht sehen wir uns ja.“ Mit einem letzten, wissenden Lächeln führte sie ihre verdatterten Zwillinge zurück ins Innere ihrer Villa.
Sebastian wartete, bis die Schiebetür nebenan zugezogen wurde. Dann drehte er sich langsam zu Sophie um. Ihre Hand löste sich nicht von ihm. „Das war…“, begann er.
„Heiß“, beendete sie den Satz für ihn, ihr Atem ging flach. „Unglaublich heiß. Sie haben uns gesehen. Dich. Mich. Wie du mich… besitzt.“ Ihr Blick war dunkel vor Begierde. „Ich dachte, ich würde sterben vor Scham. Aber dann… dann wollte ich nur mehr.“
Er zog sie an sich, ihre nackten Körper pressten sich in der kühlen Abendluft zusammen. „Sie wussten es. Und es war ihnen egal. Schlimmer noch: Es hat sie unterhalten.“
„Sie hat uns eingeladen“, flüsterte Sophie gegen seinen Hals. Ihre Hände glitten über seinen Rücken, hinunter zu seinem Gesäß. „Zum Schnorcheln. Eine ganz normale Aktivität. Nachdem sie uns nackt, mit deinem Schwanz in meiner Hand, gesehen hat.“ Sie biss ihm sanft in die Schulter. „Ich will nicht warten bis morgen.“
„Was willst du?“, fragte er, seine Lippen fanden ihre Schläfe.
„Ich will, dass du mich hier nimmst. Jetzt. Wo sie uns vielleicht noch hören können. Wo sie, wenn sie es wagen, noch einen Blick herüberwerfen können.“ Sie trat einen halben Schritt zurück, ihr Blick war eine direkte, unverblümte Herausforderung. „Ich will ihren neugierigen Sohn hören, wie er sich in seinem Bett windet, weil er nicht aufhören kann, an mich zu denken. Ich will, dass seine Mutter lächelt, weil sie weiß, was wir tun.“
Ihre Worte entfachten ein wildes Feuer in ihm. Er schob sie mit sanftem Druck gegen das raue Holz des Geländers. „Hündchenstellung“, befahl er mit rauer Stimme. „Jetzt. Zeig dich dem Meer. Und ihnen.“
Ein Schauer der Erregung durchlief sie. Gehorsam drehte sie sich um, beugte sich vor und legte ihre Unterarme auf die warme Holzbrüstung. Ihr Rücken bildete eine perfekte, nach unten führende Kurve, ihr Gesäß lud ihn ein, ein blasses Mondlicht-Monument in der Dunkelheit. Sie warf einen Blick über die Schulter, ihre blauen Augen glühten. „Sie haben eine Terassenlampe an. Sie könnten Schatten sehen.“
„Gut“, knurrte er. Er positionierte sich hinter ihr, seine Hände umfassten ihre Hüften. Mit einer langsamen, aber bestimmten Bewegung führte er die breite Spitze seines Schwanzes zwischen ihre schon feuchten Lippen. Sie stieß einen erstickten Seufzer aus, als er eindrang, ein langer, glatter Stoß, der sie bis zum Anschlag füllte.
„Oh Gott… Sebastian…“, keuchte sie, ihre Finger krallten sich ins Holz.
Er begann einen rhythmischen, tiefen Schlag, jeder Stoß ein deutliches, feuchtes Klatschen, das in der stillen Nacht weittrug. „Lauter“, forderte er sie auf, sein Atem ging heftig. „Lass sie hören, was sie verpassen.“
Gehorchend ließ Sophie ihre Stimme frei. Ein stöhnendes, keuchendes Crescendo, das mit jedem seiner Stöße anschwoll. „Ja! Genau so! Fick mich! Fick mich, wo sie es hören!“, rief sie, ihre Worte waren klar und unmissverständlich. Sie drängte sich ihm entgegen, nahm ihn noch tiefer auf, ihre gemeinsame Ekstase war ein öffentliches Geheimnis, das über das Wasser getragen wurde.
In der Nachbarvilla ging ein Licht an, dann wieder aus. Ein kaum hörbares, nervöses Lachen war zu vernehmen. Es befeuerte sie nur noch mehr. Sebastians Tempo wurde brutaler, animalischer. Das Klatschen ihrer Körper war ein Trommelfeuer. Er griff nach vorne, eine Hand fand ihre Brust, kniff ihre harte, empfindliche Spitze, während die andere sich zwischen ihre Beine schob, um ihren pulsierenden Kitzler zu reiben.
„Ich komme“, schrie Sophie, ihr Körper spannte sich wie ein Bogen. „Oh Gott, ich komme!“ Wellen unkontrollierbaren Vergnügens durchpulsten sie, machten ihre Knie weich. Sie zitterte und bebte um ihn herum, ihre inneren Muskeln umklammerten ihn in wilden, zuckenden Kontraktionen.
Ihr Höhepunkt trieb ihn über den Rand. Mit einem letzten, tiefen Stoß, bei dem er sie fest an sich presste, stieß er ein dumpfes, tierisches Knurren aus. „Sophie!“, rief er, als die Hitze in ihm explodierte und in Strömen in sie hineinspritzte. Er pulsierte in ihr, füllte sie mit seiner eigenen, zuckenden Ekstase, während er sie am Geländer festhielt.
Sie blieben so verbunden, keuchend, verschwitzt, ihre Körper eine einzige, zitternde Silhouette gegen den nächtlichen Ozean. Von nebenan war Stille. Eine beobachtende, wissende Stille.
Langsam glitt Sebastian aus ihr heraus. Er drehte sie zu sich um, küsste sie tief und gierig, schmeckte den Salzschweiß auf ihren Lippen. „Das war…“, keuchte er.
„Perfekt“, beendete sie, ihr Gesicht war ein einziges glückliches, erschöpftes Lächeln. Sie lehnte sich an ihn, ihr Kopf ruhte an seiner Brust. „Ich fühle mich… befreit. Und verdammt begehrt.“
Er hob sie auf, trug sie schwach protestierend ins kühle Innere der Villa und legte sie sanft auf das riesige Bett. Er holte ein feuchtes Handtuch und reinigte sie zärtlich, bevor er sich neben sie legte und sie an sich zog. „Morgen schnorcheln?“, murmelte er in ihr Haar.
Sophie kuschelte sich enger an ihn. „Nur wenn du versprichst, mich unter Wasser anzufassen.“ Ihr Lachen war ein müdes, sattes Versprechen, bevor sie in einen tiefen, traumlosen Schlaf fiel, während das leise Rauschen des Meeres ihren gemeinsamen, verbotenen Triumph umspülte.
Kapitel 15
Die Morgensonne stach grell aufs Wasser, als Sebastian und Sophie ihre Schnorchelausrüstung auf der kleinen Plattform vor der Treppe festzurrten. Die Luft war voll mit dem fröhlichen Geschrei von Jessica und Leon, die bereits im seichten Wasser des Hausriffs plantschten.
Kate lehnte lässig an der Geländer ihrer Terrasse, eine Tasse Kaffee in der Hand. „Guten Morgen!“, rief sie hinüber, ihr Lächeln war ungezwungen. Ihr Blick wanderte für einen Sekundenbruchteil über Sophie, die in ihrem knappen, kobaltblauen Bikini dasat, dann zu Sebastian. „Schön, dass ihr mitmacht.“
„Wir konnten nicht widerstehen“, sagte Sebastian, bemüht normal zu klingen.
Sophie stand auf und streckte sich, eine absichtlich langsame Bewegung, die ihre schlanke Taille betonte. „Das Wasser sieht fantastisch aus.“ Sie warf Sebastian einen schnellen Blick zu – einen Blick voller verschwörerischer Wärme – bevor sie die Maske überzog und kopfüber ins Türkis glitt.
Sebastian folgte ihr. Unter der Oberfläche verwandelte sich die Welt in ein brodelndes Kaleidoskop aus Farben. Schwärme von gelb gestreiften Fischen tanzten um Korallenköpfe, eine blaue Muräne lugte aus ihrem Versteck. Und da war Sophie, ihr Körper eine geschmeidige Silhouette vor ihm, ihre Beine mit sanften Flossenschlägen durchs Wasser stößend. Sie drehte sich zu ihm um, und durch die Maske sah er ihr Grinsen.
Sie schwamm näher, bis ihre Körper fast aneinander streiften. Mit einer flinken Bewegung löste sie ihren Schnorchel vom Mund, drückte den seinen beiseite und küsste ihn. Unterwasser. Ein kurzer, salziger, luftlosen Kuss, der sein Blut sofort in Wallung brachte. Als sie sich zurückzog, hielt sie ihren Atem an und deutete mit dem Finger nach unten, zu einem engeren Korallengang.
Sie tauchten ab, folgten dem engen Pfad zwischen den lebenden Felsformationen. Das Sonnenlicht brach sich in funkelnden Strahlen. Plötzlich griff Sophie nach seiner Hand und führte sie unter den Bund ihres Bikinioberteils, legte seine Handfläche direkt auf ihre nackte Brust. Ihre Brustwarze war unter seinem Touch hart wie ein kleiner Stein. Er erstarrte für einen Moment, dann rieb er sie mit dem Daumen, während sie weiter durch das azurblaue Nichts glitten.
Seine Lunge begann zu brennen. Sie schossen zur Oberfläche empor und brachen keuchend ins Licht.
„Fühlst du das?“, flüsterte sie atemlos, während sie sich an ihn klammerte, ihre Beine schlangen sich unter Wasser um seine Hüften. „Die ganze Zeit… ich spüre dich noch von letzter Nacht. In mir.“
Er konnte nur nicken, sein Schwanz war bereits steinhart in seiner Badehose gefangen.
Von der Plattform nebenan ertönte ein fröhlicher Ruf. „Seid ihr die Clownfische da unten schon?“, rief Jessica.
Sophie löste sich von ihm, ihr Gesicht war eine Maske unschuldiger Begeisterung. „Noch nicht! Es ist atemberaubend!“ Doch unter der Wasseroberfläche trat ihr Fuß zielstrebig zwischen seine Beine und drückte sanft gegen seine Erektion.
Der Rest des Schnorchelausflugs wurde zur Folter erotischer Doppelbödigkeit. Kate zeigte auf eine Schildkröte, und während alle hinstarrten, glitt Sophies Hand unter Sebastians Schwimmshorts und umfasste ihn fest für drei pulsierende Sekunden. Leon erzählte eine Geschichte von einem Riffhai, und Sophie rieb sich dabei unmerklich gegen Sebastians Bein.
Als sie endlich aus dem Wasser stiegen, war Sebastians Spannung fast unerträglich. Kate lud sie zum Mittagessen ein – „einfach nur Pizza“ – aber Sebastian schüttelte dankend den Kopf. „Wir haben… noch ein paar Dinge vor“, sagte er mit rauer Stimme.
Sophie lächelte schuldbewusst-zuckersüß zu Kate hinüber. „Ja… Nachmittagspläne.“
Sie gingen hinein, und kaum hatte die Tür hinter ihnen ins Schloss gefallen, drehte sich Sebastian zu ihr um und drückte sie gegen die Wand neben der Dusche.
„Du hast mich den ganzen Morgen gequält“, knurrte er, seine Hände gruben sich in ihren nassen Bikini-Hinterteil.
„Und du hast es geliebt“, erwiderte sie keck und biss ihm ins Ohrläppchen.
„Ich will mehr.“
„Dann nimm es dir.“
Mit einer ruckartigen Bewegung zerriss er den Knoten ihres Bikinioberteils. Die kleinen blauen Dreiecke fielen zu Boden.
„Die Hose auch“, forderte sie atemlos.
Er beugte sich hinunter und zog ihr das nasse Ding von den Hüften,
ließ es um ihre Knöchel fallen.
Nun stand sie völlig nackt vor ihm.
Ihre Haut glänzte von salzigen Tropfen,
ihre Brüste hoben und senkten sich schnell,
und zwischen ihren Beinen sah er das glänzende Versprechen ihrer Erregung.
„Auf dem Bett?“, hauchte sie.
„Nein.“ Er schob sie in die freistehende Außendusche.
„Hier.“
Er drehte das kalte Wasser auf,
ließ es über ihre erhitzte Haut prasseln,
dann über seine.
Seine Shorts landeten klatschend auf dem Teakboden.
Sein Schwanz sprang frei,
dick und pulsierend vor Begierde.
„Jetzt“, befahl er.
„Du willst meinen Mund?“, fragte sie,
und ohne eine Antwort abzuwarten sank sie vor ihm auf die Knie.
Das Wasser lief ihr übers Gesicht,
vermischte sich mit ihrer Spucke,
als sie ihn mit einem gierigen Seufzer ganz in den Mund nahm.
Ihre Lippen umschlossen ihn eisengleich,
ihre Zunge wich nicht einen Zentimeter von seinem empfindlichsten Punkt.
Sie saugte,
schmeckte,
verschlang ihn mit einer Hingabe,
die ihm fast die Knie weich werden ließ.
Mit einer Hand hielt sie seinen Hintern fest,
mit der anderen spielte sie mit seinen Eiern.
Es war roh,
laut,
explizit.
Ihr Würgen hallte im Schauer wider,
vermengt mit dem Rauschen des Wassers.
Er sah hinunter,
sah seinen dicken Schwanz in ihrem rosigen Mund verschwinden und wieder auftauchen,
glänzend vor ihrem Speichel.
Das Bild trieb ihn dem Wahnsinn nahe.
Plötzlich zog sie ihn heraus.
„Ich will dich in mir spüren“,
stöhnte sie und stand auf.
Sie drehte ihm den Rücken zu,
beugte sich weit vor
und stützte sich mit den Händen auf die Duschbank aus Naturstein.
„Jetzt! Fick mich jetzt!“
Er trat hinter sie,
führte seine pralle Spitze an ihre schon triefende Öffnung
und stieß mit einem einzigen,
brutalen Stoß bis zum Anschlag ein.
Ein scharfer Schrei entfuhr ihr,
der im Plätschern des Wassers erstickte.
Er zog fast ganz heraus
und rammte sich wieder in sie hinein.
Der Rhythmus war gnadenlos,
primitiv.
Jedes Eindringen war ein klatschendes,
fleischiges Geräusch.
Wasser spritzte auf ihre vereinigten Körper.
„Ja! Genau so!“
kreischte Sophie,
ihre Stimme überschlug sich vor Lust.
„Härter!“
Er gehorchte,
griff nach ihren Hüften
und hämmerte in sie hinein,
bis sein Becken gegen ihr fleischiges Hinterteil donnerte.
Sie drängte sich ihm entgegen,
nahm jeden Stoß hungrig auf.
Ihr Inneres fühlte sich an wie feurige Seide
und umschloss ihn mit krampfartigen Kontraktionen.
„Ich komme!“
brüllte Sebastian plötzlich,
seine Hände verkrampften sich an ihren Knochen.
„Komm für mich!“
befahl sie keuchend zurück.
Die Worte waren der Auslöser.
Mit einem finalen Sturz in ihre Tiefe explodierte sein Orgasmus
– ein weißheißer Blitz,
der durch sein Mark fuhr
und seinen Samen in pulsierenden Strömen tief in ihren Leib spritzte.
Im selben Moment krümmte sie sich unter ihm,
ein langes,
zittriges Stöhnen entrang sich ihrer Kehle,
als ihre eigenen Höhepunktswellen sie überfluteten
und ihren Kanal um ihn herum wild pulsieren ließen.
Sie blieben so verbunden,
zitternd unter dem kalten Wasserstrahl,
ihre Atemzüge rasselten wie bei Sterbenden.
Langsam glitt er aus ihr heraus.
Sie drehte sich um
und lehnte sich erschöpft an seine Brust.
Das Wasser wurde warm um sie herum
Kapitel 16
Sie standen noch unter dem Wasserstrahl, die Haut gerötet von Leidenschaft und Hitze, als ein Geräusch sie zum Stocken brachte. Ein leises Kichern, gefolgt von gedämpften Stimmen, drang durch die Bambuswand, die ihren Außenbereich von dem der Nachbarn trennte.
Sophie erstarrte in Sebastians Armen. „Das sind Leon und Jessica“, flüsterte sie und legte einen Finger auf seine Lippen.
Er hielt den Atem an. Die Stimmen waren eindeutig aus der Dusche nebenan zu hören, einer ähnlichen halboffenen Konstruktion wie ihre eigene.
„...total peinlich,“ hörten sie Jessica sagen, ihre Stimme war klar und unbeholfen jugendlich. „Die haben uns bestimmt gehört.“
„Ach was,“ erwiderte Leon, seine Stimme etwas tiefer, selbstbewusster. „Die waren selber so beschäftigt, die kriegen von nichts was mit.“ Ein Plätschern war zu hören, als ob Wasser über einen Körper gegossen würde.
Sophie löste sich langsam von Sebastian. Ein neugieriges, fasziniertes Lächeln spielte um ihre feuchten Lippen. Sie schlich sich auf nackten Füßen zur Trennwand und lehnte ihr Ohr an die kühlen Bambusstäbe. Sebastian beobachtete sie, wie das Wasser über ihren Rücken lief, und fühlte, wie eine neue, unerwartete Erregung in ihm aufstieg.
„Hast du das gehört?“ flüsterte Jessica.
„Was denn?“
„Das… Stöhnen. Und dieses… Klatschen.“
Leon lachte leise. „Ja, hab ich. War irgendwie… heiß.“
Ein langes Schweigen folgte, nur unterbrochen vom Rauschen des Wassers. Dann, mit einer zaghaften Stimme, die kaum zu hören war: „Leon… würdest du…“
„Was?“
„Würdest du mit mir zusammen duschen? So… ganz?“
Sebastians Augen weiteten sich. Er sah zu Sophie hinüber, die ihren Blick nicht von der Wand löste, ihr Atem wurde flacher.
„Meinst du… nackt?“ fragte Leon, seine Stimme nun auch gespannt.
„Ja. Nur um… es auszuprobieren. Weil die anderen es auch machen. So als Erwachsene.“
Sophie wandte ihr Gesicht Sebastian zu. Ihre blauen Augen blitzten vor aufgeregter Schadenfreude und tiefer, mitschwingender Erregung. *Sie haben uns gehört*, bildeten ihre Lippen lautlos. *Und es macht sie an.*
Ein weiteres Geräusch – das leise Rascheln von Stoff. Dann ein erstickter Atemzug.
„Okay,“ sagte Leon, seine Stimme etwas belegt.
„Einfach die Badesachen ausziehen?“
„Ja… ich dreh mich um.“
„Du musst dich nicht umdrehen.“
Sophie preßte eine Hand vor ihren Mund, um ein Kichern zu ersticken. Ihre andere Hand glitt langsam, fast unbewusst, zwischen ihre eigenen Beine. Sebastian konnte nicht anders – er trat leise hinter sie, sein noch immer halb-erigierter Schwanz streifte gegen ihren nassen Hintern.
Aus der Nachbarsdusche war nun nur noch das fallende Wasser und schweres Atmen zu hören.
„So?“ hauchte Jessica.
„Ja.“ Leons Stimme klang gepreßt. „Du bist… wow.“
„Du auch.“
Sophie lehnte sich gegen Sebastian zurück und führte seine Hand von ihrer Hüfte direkt zwischen ihre noch feuchten Lippen. Sie war wieder vollkommen erregt, heiß und weich unter seinen Fingern. Er begann langsam zu reiben, seinen Daumen kreisend über ihre empfindliche Spitze zu führen.
„Willst du… mich anfassen?“ kam Jessicas geflüsterte Frage durch die Wand.
„Darf ich?“
„Ja.“
Sebastian beugte sich vor und biss sanft in Sophies Schulter, während seine Finger ihr Tempo erhöhten. Sie drückte ihr Gesicht gegen die Bambusstäbe und öffnete leicht den Mund, als wollte sie jedes Geräusch einsaugen.
Ein leises Stöhnen – männlich diesmal – war zu hören.
„Und wenn ich dich hier anfasse?“ flüsterte Leon.
„Oh Gott…“ Jessica keuchte.
„Fühlt sich das gut an?“
„Ja… mach weiter.“
Sophie drehte sich plötzlich um und drückte Sebastian gegen die gegenüberliegende Steinbank der Dusche. Ihre Augen brannten vor verzweifelter Gier. „Ich brauche dich wieder in mir“, zischte sie direkt in sein Ohr. „Jetzt sofort.“
Er nickte stumm. Der Vorgang nebenan hatte ihn zur Weißglut getrieben – der Gedanke an die beiden Jugendlichen, die sie belauschten und von ihrer eigenen Lust inspiriert wurden.
Sophie hob ein Bein und wickelte es um seine Hüfte, griff nach seinem Schwanz und führte ihn ohne Zögern an ihre Öffnung.
Sie waren noch nicht ganz eingedrungen, als ein lauterer Laut von nebenan ertönte – ein unterdrückter Schrei der Lust von Jessica.
Das war der Auslöser.
Sebastian stieß mit einem brutalen Ruck in Sophie hinein, füllte sie mit einem Mal komplett aus.
Sie schrie laut auf – ein echtes, ungefiltertes Schreien der Erfüllung.
Von nebenan verstummten die Geräusche schlagartig.
Aber Sebastian kümmerte es nicht mehr.
Er begann einen heftigen Rhythmus,
jeder Stoß war eine Antwort auf die verbotene Szene,
die sich hinter der Wand abspielte.
Sophie klammerte sich an ihn,
ihre Nägel gruben sich in seinen Rücken,
ihre Hüften schlugen ihm entgegen.
Ihr Atem ging in keuchenden Stößen,
ihre Stimme war nur noch ein heiserer,
kontinuierlicher Ton des Vergessens.
„Sie hören uns!“
stieß sie hervor,
als er besonders tief in sie eindrang.
„Sie wissen genau… was wir tun!“
Er antwortete nicht mit Worten,
sondern indem er eine Hand zwischen ihre Körper schob
und seinen Daumen hart auf ihre Klitoris drückte.
Sie zuckte zusammen,
ein heftiger Schauer durchlief sie,
und ihr Inneres zog sich krampfhaft um ihn zusammen.
„Ich kann nicht mehr…“
wimmerte sie,
ihr Kopf fiel zurück.
„Ich komme schon wieder…“
Er spürte es –
die wilden Pulsationen,
die ihn fast überwältigten.
Sein eigener Höhepunkt baute sich an der Basis seiner Wirbelsäule auf,
ein unaufhaltsamer Druck.
In diesem Moment ertönte von nebenan ein anderes Stöhnen – diesmal eindeutig das eines Mädchens im Orgasmus.
Es war der letzte Funke.
Mit einem rauen Schrei,
dessen Echo von den Steinwänden widerhallte,
explodierte Sebastian in Sophie.
Sein Samen schoss heiß und reichlich tief in ihren Körper,
jeder Puls trieb ihn wilder in sie hinein,
bis er zitternd und erschöpft in sich zusammensank,
immer noch in ihr verschmolzen.
Sie blieben so,
an die Wand gelehnt,
nur ihr schweres Atmen durchbrach die Stille.
Aus der Dusche nebenan war kein Laut mehr zu hören –
nur das stetige Rauschen des Wassers,
das nun wieder allein regierte
Kapitel 17
„Sie sind gegangen“, flüsterte Sophie, ihr Ohr noch immer an die Wand gepresst. Ihre Stimme klang enttäuscht und aufgewühlt zugleich. „Das Wasser ist aus.“
Sebastian löste sich langsam von ihr, sein Schwanz glitt, noch halb steif und glänzend von ihren Säften, aus ihrer Wärme. Ein Schauer lief über ihre Haut. Sie lehnte sich, immer noch zitternd, gegen ihn.
„Das war…“ Er fand keine Worte.
„Verrucht“, beendete Sophie den Satz für ihn und drehte sich um. Ihre Augen waren dunkel vor Befriedigung und neuer, unersättlicher Neugier. „Sie haben uns gehört. Sie haben genau gewusst, was wir tun. Und es hat sie… angemacht.“ Ein triumphierendes Lächeln spielte um ihre Lippen. Sie griff nach der Dusche und spülte sich langsam ab, ihre Bewegungen waren sinnlich übertrieben, als führte sie eine Privatvorstellung für ein unsichtbares Publikum auf. „Sie wollten es auch. Weil wir es taten.“
Sebastian schaltete das Wasser ab. Die Stille, die nun eintrat, war ohrenbetäubend. „Was soll das bedeuten, Sophie?“
Sie trat aus der Duschkabine und griff nach einem großen, flauschigen Handtuch. Statt es sich umzulegen, trocknete sie ihn damit langsam ab, beginnend bei seiner Brust. „Es bedeutet, dass wir nicht die Einzigen sind, die hier… experimentieren. Es bedeutet, dass diese ganze Villa, dieser ganze Ort, eine riesige, gläserne Bühne ist.“ Ihre Hände glitten zu seiner Hüfte. „Und ich will mehr davon.“
„Mehr von was? Dem Beobachtetwerden?“
„Ja.“ Ihre Antwort war sofort und klar. Sie ließ das Handtuch fallen und legte ihre Hände auf seine Wangen, zwang ihn, ihr in die Augen zu sehen. „Es hat mich so unglaublich hart kommen lassen, Sebastian. Dieses Wissen. Dieses Risiko. Ich habe mich noch nie so lebendig gefühlt.“ Sie drückte ihren Körper gegen seinen, ihre Brüste platteten sich gegen seine Brust. „Ich will, dass du mich heute Abend zum Essen ausführst. Da, im Hauptrestaurant. Und ich will, dass jeder in diesem Raum sieht, wie du mich ansiehst. Wie du meine Hand hältst. Wie deine Finger über meinen Oberschenkel streichen. Ich will, dass sie alle riechen, was wir gerade getan haben.“
Sebastian stöhnte leise auf. Ihre Worte waren wie direkte Berührungen. „Sie werden denken, wir sind ein normales Paar.“
„Genau das.“ Ihr Lächeln war süchtig machend. „Und nur wir wissen die Wahrheit. Dass du mein großer Bruder bist. Dass du mich gerade in der Dusche gefickt hast, während die Kinder von nebenan zugehört haben. Dass ich deine kleine Schwester bin und dich mehr begehre als alles andere auf dieser Welt.“ Sie senkte eine Hand und umfasste seinen Schwanz, der sofort unter ihrer Berührung vollständig erwachte. „Ich will, dass du heute Abend mit dieser Erkenntnis im Kopf sitzt. Dass du mich ansiehst und nur daran denkst, wie ich schmecke. Wie ich dich umschließe. Und dann bringen wir uns hierher zurück…“ Sie beugte sich vor und flüsterte ihm heiß ins Ohr. „…und du nimmst mich auf diesem Bett so laut und so gemein, dass die ganze Insel uns hört. Besitz mich. Zeig allen, wem ich gehöre.“
Ihre direkte, befehlende Art entfachte ein Feuer in ihm. Er packte sie an den Hüften und drehte sie um, drückte sie mit der Vorderseite gegen die kühle Steinwand der Dusche. „Du forderst viel, kleine Schwester.“
„Ich weiß, was ich will“, keuchte sie, als er seinen harten Schwanz zwischen ihre Pobacken drückte und ihn an ihrer feuchten Spalte auf und ab gleiten ließ.
„Und du bekommst es.“ Er biss in die zarte Haut ihres Nackens. „Jedes verdammte Detail. Aber erst…“ Er zog sich zurück und drehte sie wieder zu sich. „…erst zeige ich dir, wer hier das Sagen hat.“
Er sank vor ihr auf die Knie. Der nasse Stein war hart unter seinen Kniescheiben. Sie stieß einen überraschten, erregten Laut aus.
„Sebastian…“
„Still.“ Er packte ihre Oberschenkel und zog sie zu sich. Sein Atem traf ihr blondes Dreieck, das glatt rasiert und noch feucht vom gemeinsamen Akt war. Der Duft von ihr, wild und süß, trieb ihn an. Ohne weitere Vorwarnung leckte er sie mit einem breiten, langsamen Zug ihrer gesamten Länge nach, von ihrem Eingang bis zu ihrer überempfindlichen Klitoris.
Sophie schrie auf und krallte sich in sein Haar. Ihre Beine zitterten. „Oh Gott… schon wieder… ich kann nicht schon wieder…“
Doch er ließ nicht locker. Er konzentrierte seine Zunge auf ihren kleinen, harten Knoten, saugte und leckte in einem rücksichtslosen Rhythmus, der sie innerhalb von Sekunden an den Rand trieb. Seine Hände hielten ihre Hüften fest, als sie versuchte, sich zu winden.
„Ich komme!“ kreischte sie, ihr Körper bog sich wie ein Bogen. „Bitte, Sebastian, ich komme!“
Er drückte sein Gesicht fester gegen sie, trank jeden Schauer, jede Zuckung, die durch sie hindurchfuhr. Ihr Saft schmeckte nach Meer und Verbotenheit. Als ihre Stöße nachließen, zog er sie auf den nassen Boden zu sich hinunter.
Sie landete auf ihm, sein Schwanz richtete sich zwischen ihren Körpern steil nach oben. Mit wilder Entschlossenheit positionierte sie sich über ihm und senkte sich mit einem tiefen, gutturalen Stöhnen auf ihn herab, nahm ihn in einem rutschigen, perfekten Stoß komplett in sich auf.
„So“, keuchte sie, ihre Augen waren glasig vor überwältigender Lust. „So besitze ich dich.“
Sie begann zu reiten, ihre Hüften schlugen einen heftigen, ungeschickten Takt gegen ihn. Er hielt ihre Taille fest und stieß von unten nach, jedes tiefe Eindringen trieb sie beide näher an den Abgrund. Es war roh, ungeschliffen, eine reine Entladung aller angestauten Spannung. Ihre Schreie vermischten sich, unbekümmert um mögliche Zuhörer. Dies war ihr Raum. Ihre Wirklichkeit.
Sein Höhepunkt brach über ihn herein wie eine Sturzflut. Mit einem erstickten Schrei, der aus der Tiefe seiner Kehle brach, explodierte er in ihr, pulsierte heiß und endlos, während sie weiter auf ihm ritt, bis auch sie ein zweites Mal mit einem durchdringenden Schrei kam, ihr Inneres zog sich in wilden, milchenden Wellen um seinen noch pulsierenden Schwanz.
Völlig erschöpft ließ sie sich auf seine Brust sinken. Auf dem nassen Steinboden, Atem an Atem, sagte sie leise: „Heute Abend. Im Restaurant. Du und ich. Und alle anderen.“
Er strich über ihr nasses Haar. „Du und ich“, bestätigte er heiser. Die Vorstellung war ebenso beängstigend wie unwiderstehlich. Das Spiel ging in eine neue Runde.
Kapitel 18
Sie waren kaum dabei, sich notdürftig in Bademäntel zu hüllen, als ein festes Klopfen an die Holztür ertönte. Sebastian warf Sophie einen alarmierten Blick zu. Sie zuckte nur mit den Schultern, ein furchtloses Funkeln in den Augen. „Nur Mut“, flüsterte sie.
Er öffnete die Tür. Draußen stand Kate, die Mutter aus der Nachbarvilla. Sie trug einen leichten Sarong und ein lässiges Lächeln, das jedoch einen Hauch von mütterlicher Besorgnis nicht ganz verbergen konnte.
„Sebastian. Sophie. Tut mir leid, dass ich störe“, begann sie, ihr Blick glitt über Sebastians noch feuchtes Haar und Sophies gerötetes Gesicht. „Ich wollte nur… na ja, ich habe Leon und Jessi gerade im Flur erwischt. Sie waren ziemlich aufgewühlt.“ Sie senkte ihre Stimme zu einem vertraulichen Ton. „Ich denke, sie haben etwas gehört. Von euch.“
In Sebastians Magen zog sich alles zusammen. Sophie jedoch trat neben ihn, ihr Mundwinkel zuckte.
„Wir waren in der Dusche“, sagte Sophie mit erstaunlicher Gelassenheit. „Es ist nicht sehr schalldicht.“
Kate nickte, als wäre das die natürlichste Sache der Welt. „Das habe ich mir gedacht. Ich wollte keine Szene machen oder euch in Verlegenheit bringen.“ Sie atmete tief durch. „Ehrlich gesagt, ich bin sogar ein bisschen erleichtert. Leon und Jessi… sie streiten sich normalerweise nur. Dass sie mal auf andere Gedanken kommen, ist vielleicht nicht das Schlimmste.“ Ein leichtes, verständnisvolles Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. „Und ihr zwei seid offensichtlich… sehr in euch vertieft.“
Sebastian fand seine Stimme wieder. „Es tut uns leid, wenn wir…“
„Ach, Quatsch“, unterbrach Kate ihn mit einer wegwerfenden Handbewegung. „Wir sind alle Erwachsene. Und hier ist man im Urlaub ja doch etwas… freier.“ Sie musterte sie einen Moment, dann schien sie einen Entschluss zu fassen. „Tatsächlich dachte ich mir, vielleicht könnten wir die ganze Sache entschärfen, indem wir sie normalisieren. Wie wäre es, wenn ihr beiden heute Abend mit uns zu Abend esst? Im *Lagoon* Restaurant. Meine Familie und eure. Als Nachbarn.“
Sophie reagierte schneller als Sebastian. „Das wäre sehr nett“, sagte sie, und ihre Hand schoss nach unten, um unsichtbar für Kate seinen Bademantel zu greifen und ihn fest um seine Hüfte zu ziehen. Ihre Finger blieben dort, ein versteckter, besitzergreifender Druck. „Wir würden uns sehr freuen.“
„Wunderbar!“, sagte Kate, sichtlich erleichtert. „Sagen wir um acht? Dann hat sich die Aufregung vielleicht gelegt.“ Sie winkte zum Abschied. „Bis später.“
Als die Tür ins Schloss fiel, drehte sich Sebastian zu Sophie um. „Was zum Teufel?“
Ihr Gesicht war ein einziges triumphierendes Strahlen. „Siehst du? Es ist perfekt. Sie hat es mitbekommen. Sie *weiß* es. Und jetzt lädt sie uns zum Essen ein, um alles ‘normal’ aussehen zu lassen.“ Sie ließ seinen Bademantel los und schlang stattdessen ihre Arme um seinen Hals. „Das ist noch besser, als ich es mir vorgestellt habe. Jetzt haben wir nicht nur imaginäre Zuschauer im Restaurant. Wir haben eine, die die *Wahrheit* ahnt. Die genau weiß, was für ein lautes, sündiges Paar wir wirklich sind.“
Ihre Begeisterung war ansteckend und beängstigend zugleich. „Und was machen wir dann?“
„Dann“, flüsterte sie und drückte ihren Körper gegen seinen, „spielen wir das perfekte, verliebte Paar. Du wirst mir zärtlich über den Nacken streichen. Ich werde dir süße Blicke zuwerfen. Und die ganze Zeit…“ Sie biss ihm sanft ins Ohrläppchen. „…werden wir beide nur daran denken, was wir vorhin getan haben. Und was wir nachher tun werden. Während Kate sich fragt, ob sie den leisen Schrei aus unserer Dusche nur eingebildet hat.“
Die Erregung, die ihr Plan in ihm auslöste, war sofort und gewaltig. Er schob eine Hand in ihren Bademantel und griff nach ihrer nackten Brust, drückte die feste, aufgerichtete Spitze zwischen seinen Fingern. „Du bist unmöglich.“
„Und du liebst es“, keuchte sie und presste sich gegen seine Hand. „Du willst, dass sie es weiß. Dass sie sieht, wie du mich begehrst. Es macht dich hart, nicht wahr?“
Es war eine Feststellung, keine Frage. Sein Schwanz war bereits steif gegen ihren Bauch gedrückt. Ohne ein weiteres Wort drehte er sie um und schob sie gegen die Wand neben der Tür. Der Bademantel fiel von ihren Schultern. Er schob seinen eigenen zur Seite, und dann war er wieder in ihr, ein tiefer, voller Stoß, der sie beide zum Stöhnen brachte.
„Hier?“ keuchte Sophie, ihr Kopf schlug gegen das Holz. „Jetzt? Sie könnte noch…“
„Sie ist weg“, knurrte Sebastian und packte ihre Hüften fester. Er zog sich fast vollständig zurück und rammte sich dann wieder in sie, jedes brutale Eindringen ein Versprechen für den Abend. „Und du hast gesagt, du willst, dass die ganze Insel es hört. Fangen wir an.“
Er nahm sie mit einer animalischen Intensität, die keine Scham mehr kannte. Seine Hände krallten sich in ihr Fleisch, sein Atem war heiser in ihrem Ohr. Sie antwortete mit jedem Stoß, ihrem Körper, der sich ihm vollkommen hingab, ihren Schreien, die sie nicht mehr zu zügeln versuchte. Es war roh, schnell und überwältigend.
Sein Höhepunkt kam wie eine Explosion, ein heißer, pulsierender Strom, der tief in sie hineinschoss. Mit einem erstickten Schrei ließ er seinen Kopf auf ihre Schulter sinken. Sie zitterte unter ihm und kam sekunden später, ihr Inneres zog sich in letzten, erschöpften Krämpfen um ihn, ein leises, surrendes Wimmern auf ihren Lippen.
Erst als ihr Atem sich langsam beruhigte, löste er sich von ihr. Sie lehnte sich an die Wand, ein trügerisch süßes Lächeln auf ihrem gesenkten Gesicht.
„Perfekt“, murmelte sie. „Jetzt bin ich wirklich bereit fürs Abendessen.“
Kapitel 19
Um acht Uhr betraten Sebastian und Sophie das *Lagoon* Restaurant. Sie waren adrett gekleidet – er in einer dunklen Leinenhose und hellem Hemd, sie in einem luftigen, mintgrünen Sommerkleid –, doch unter der Zivilisation lag das gleiche elektrische Summen, das seit ihrem Nachmittag in der Villa nicht mehr abgeebbt war. Ihre Blicke verfingen sich beim Hinsetzen, und Sebastians Hand fand sofort ihren Oberschenkel unter dem Tisch, seine Finger gruben sich besitzergreifend in ihren nackten Schenkel.
Die Familie war bereits da. Kate lächelte ihnen aufmunternd zu, während ihr Mann Tom sich mit der Weinkarte beschäftigte. Leon und Jessi wirkten auffallend ruhig, fast schon blasiert, aber die gelegentlichen Blicke, die sie Sophies Kleidsaum oder Sebastians Arm auf ihrer Stuhllehne warfen, verrieten ihre ungestillte Neugier.
Die ersten Gänge wurden serviert, Plaudereien über das Schnorcheln, das Wetter. Doch die Spannung war greifbar. Sebastian spürte, wie Sophies Bein unter seiner Hand zu zittern begann. Nicht aus Angst. Aus Erwartung.
Es war Kate, die den ersten Stein ins Rollen brachte. Sie nahm einen Schluck Weißwein und sagte mit einer beiläufigen, fast verträumten Stimme: „Ihr zwei erinnert mich so an etwas. An mich und meinen Bruder David, als wir etwa in eurem Alter waren.“
Die Welt schien für einen Moment stillzustehen. Sebastian erstarrte. Sophie beugte sich leicht vor, ihr Interesse war scharf und unverhohlen.
„Wir waren immer unzertrennlich“, fuhr Kate fort, ihr Blick schweifte über das dunkle Wasser vor der Terrasse. „Meine Eltern nannten uns die ‚Zwillingsseele ohne Zwilling‘. Wir hatten unsere eigene Sprache, unsere eigenen Witze. Und auf Familienurlauben…“ Sie lächelte ein wenig wehmütig. „…da teilten wir uns natürlich immer ein Zimmer. Irgendwann ist man dann einfach nicht mehr klein. Die Scham verschwindet. Die Nähe bleibt.“ Sie sah Sebastian und Sophie direkt an. „Man fühlt sich einfach… sicher. Verstanden, auf einer Ebene, die niemand sonst begreift. Genau wie bei euch beiden.“
Ein glühendes Schweigen breitete sich aus. Tom kaute konzentriert weiter, als hätte seine Frau gerade das Wetter kommentiert. Leon starrte auf seinen Teller, seine Ohren waren knallrot. Jessi hingegen sah direkt zu Sophie, ihre Augen weit aufgerissen.
„Wir waren auch in der Dusche“, platzte Jessi dann heraus, ihre Stimme war laut und hell in der Stille. „Heute Nachmittag. Leon und ich. Weil wir… wir haben euch gehört.“
Leon stöhnte leise und ließ den Kopf sinken.
„Wir waren auch nackt“, fuhr Jessi unbeirrt fort. Ihre jugendliche Schamlosigkeit war atemberaubend. „Und dann… vielleicht haben wir uns auch ein bisschen eingeseift. So.“
Sebastian spürte, wie Sophies Schenkel sich unter seiner Hand anspannte. Sein eigener Atem stockte. Unter dem Tisch, geschützt von der weißen Tischdecke, glitt seine Hand höher, bis seine Fingerspitzen den warmen Saum ihrer Unterwäsche berührten. Sie zuckte nicht zurück. Sie presste sich dagegen.
Leon, der das Gespräch offenbar nicht länger ertrug, stand abrupt auf. Seine helle Shorts spannte sich unübersehbar über einer deutlichen, harten Beule. „Entschuldigung“, murmelte er und verschwand mit steifen Schritten in Richtung der Toiletten.
Das war der Moment, in dem Kate die Kontrolle übernahm. Sie legte ihre Serviette ordentlich neben den Teller und sah der Reihe nach jeden am Tisch an – ihren entspannten Mann, die atemlose Jessi, Sebastian mit seiner verräterisch unter dem Tisch verschwundenen Hand, und Sophie, deren Wangen jetzt hochrot waren.
„Weißt du“, sagte Kate mit ihrer ruhigen, mütterlichen Stimme, die nun eine unmissverständliche Autorität hatte, „ich glaube, dieses Restaurant ist für das, was jetzt in der Luft liegt, viel zu öffentlich.“ Sie stand auf. „Und die Kellner werden uns auch nicht in Ruhe lassen. Wie wäre es, wenn wir das Dessert und den Rest dieser… aufschlussreichen Unterhaltung in unsere Villa verlegen? Wir haben eine größere Wohnlandschaft. Und vor allem: Wände.“
Ihre Augen funkelten im Kerzenlicht. Es war keine Frage. Es war eine Einladung in eine verbotene Arena.
Sophie antwortete zuerst. Ihre Stimme war heiser vor Erregung. „Das klingt nach einer sehr vernünftigen Idee.“
Ohne ein weiteres Wort verließen sie gemeinsam den Tisch. Sebastian bezahlte hastig, während die anderen schon auf dem Holzsteg warteten. Der nächtliche Weg zurück zu den Villas war erfüllt vom Rascheln der Palmen und dem unerträglichen, süßen Druck von Sophies Hüfte, die gegen seine stieß.
Kaum hatte Tom die Tür der Nachbarvilla hinter sich ins Schloss fallen lassen, drehte sich Kate zu ihnen um. Die gespielte Nonchalance war weg.
„Also“, sagte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. „Reden wir Tacheles. Leon, Jessi – ihr habt gelauscht und habt euch davon anstecken lassen. Passiert. Sebastian, Sophie – ihr seid kein normales Paar. Die Chemie stimmt, aber die Geschichte stimmt nicht. Und ich glaube, ich weiß, welche Geschichte es ist.“
Die Luft war stickig vor Spannung. Sebastian wollte protestieren, eine Lüge formulieren, aber Sophie legte eine kühle Hand auf seinen Arm.
„Es ist okay“, flüsterte sie. Dann sah sie Kate an. „Was glauben Sie?“
Kate trat einen Schritt näher. „Ich glaube, dass David und ich damals an genau demselben Punkt standen. Und dass wir den falschen Weg eingeschlagen sind – den der Vernunft, der Unterdrückung.“ Ihre Stimme wurde weicher. „Ich sehe die Art, wie du ihn ansiehst, Sophie. Das ist nicht der Blick einer neuen Freundin. Das ist der Blick von jemandem, der einen Geliebten nach Jahren des Versteckens endlich in der Öffentlichkeit berühren darf.“
Vor ihnen küsste Jessi plötzlich Leon, gierig und ungeschickt, ihre Hände griffen nach seinem Hemd. Tom seufzte und ging zum Minibar, um Drinks einzuschenken.
Kate ignorierte sie. Ihre ganze Aufmerksamkeit galt Sebastian und Sophie. „Dieser Urlaub ist eure Blase. Euer Niemandsland. Was hier passiert, bleibt hier.“ Sie machte eine Pause und ließ ihre Worte wirken. „Ihr könnt jetzt gehen, zurück in eure Villa, und so tun, als wäre nichts gewesen. Oder ihr bleibt hier. Und hört auf, so zu tun.“
Sebastian sah Sophie an. In ihren blauen Augen sah er keine Scham, keine Angst. Nur eine glasklare, fordernde Begierde und eine tiefe, erschreckende Erleichterung, endlich gesehen zu werden. Die Entscheidung war längst gefallen.
Er zog Sophie an sich und küsste sie, nicht sanft oder zärtlich, sondern mit der ganzen rohen, hungrigen Leidenschaft, die den ganzen Abend unter der Haut gelegen hatte. Sie erwiderte den Kuss sofort, ihre Zunge drang in seinen Mund, ihre Hände krallten sich in sein Haar.
Als sie sich trennten, keuchten beide. Kate lächelte, ein echtes, warmes Lächeln diesmal.
„Gut“, sagte sie einfach. „Dann macht es richtig. Ihr habt ein Publikum, das versteht.“
Hinter ihnen begann Jessi, Leon das Hemd aufzuknöpfen. Tom reichte Sebastian zwei volle Whiskygläser. „Zur Entspannung“, sagte er trocken.
In diesem Moment, umgeben von diesem schweigenden, billigenden Kreis, löste Sebastian die dünnen Träger von Sophies Kleid. Der Stoff fiel zu ihren Füßen, und sie stand nackt und atemberaubend schön im warmhen Licht der Villa. Ihre Brüste hoben und senkten sich mit jedem raschen Atemzug, ihre Muschi war bereits feucht und sichtbar erregt.
Ohne ein Wort zu verlieren, öffnete Sebastian seinen Hosenbund und ließ seine Hose fallen. Sein Schwanz stand steif und deutlich vor allen Anwesenden ab. Er trat auf Sophie zu, und sie schlang sofort die Arme um seinen Hals.
„Hier?“ fragte sie, ihr Mund an seinem Ohr.
„Ja“, keuchte er zurück. „Genau hier.“
Er hob sie hoch, ihre Beine schlangen sich um seine Hüften, und dann, vor den Augen von Kate, Tom und den halb entkleideten Jugendlichen, ließ er sie langsam auf sich herabsinken. Sie stieß einen scharfen, gellenden Schrei aus, als er in sie eindrang, ein Schrei der völligen Hingabe und Befreiung.
Sebastian begann sich in ihr zu bewegen, anfangs langsam, dann mit zunehmender Wucht. Sophie schrie mit jedem Stoß, ihre Nägel gruben sich in seinen Rücken. Der Raum füllte sich mit dem Geräusch ihrer vereinigten Körper, ihrem heißen Atem, ihrem ungehemmten Stöhnen. Sie küssten sich gierig, brachen sich ab, um die anderen anzusehen. Kate beobachtete sie mit einem Ausdruck tiefer, fast neidvoller Anerkennung. Jessi hatte aufgehört, Leon zu küssen, und starrte mit offenem Mund, während ihre eigene Hand unbewusst zwischen ihre eigenen Beine wanderte.
Es war der öffentlichste, schamloseste Akt ihres Lebens. Und es trieb Sebastian und Sophie mit rasender Geschwindigkeit auf den Höhepunkt zu. Die Erregung, gesehen und verstanden zu werden, die Erleichterung, das Geheimnis nicht mehr tragen zu müssen, die pure, tierische Lust – alles kumulierte sich in einem unaufhaltbaren Strudel.
„Ich komme“, stöhnte Sophie, ihr Kopf war zurückgeworfen, ihr ganzer Körper zitterte. „Oh Gott, Sebastian, ich komme!“
Ihr innerer Krampf, wild und heftig, war der letzte Auslöser für ihn. Mit einem brutalen, finalen Stoß, bei dem er sie fast gegen die Wand hinter sich drückte, explodierte er in ihr. Sein Samen schoss heiß und pulsierend in ihre Tiefe, während er seinen Kopf in ihren Hals vergrub und ein ersticktes, raues Gebrüll ausstieß.
Sie blieben so verschmolzen stehen, beide zitternd vor der Gewalt ihrer Orgasmen, während die Ekstase langsam abebbte und sie zurück in den Raum ließ, in den warmen Lichtkegel und den Blick ihrer kleinen, sonderbaren Zuschauerschaft.
Es war vorbei. Und doch fühlte es sich an, als wäre etwas völlig Neues gerade erst begonnen worden.
Kapitel 20
Das laute Gebrüll seiner eigenen Erlösung hallte Sebastian noch in den Ohren, als sein Bewusstsein langsam in den Raum zurückkehrte. Er hielt Sophie immer noch fest umklammert, ihr Gesicht gegen seine schweißnasse Schulter gedrückt, ihre Körper durch seinen noch pulsierenden Schwanz verbunden. Die Stille war jetzt eine andere – gesättigt, erfüllt, atemberaubend.
Sein Blick glitt über ihre Schulter hinweg und blieb an Jessi hängen.
Das Mädchen hatte Leon nicht losgelassen. Sie saß rittlings auf seinen Oberschenkeln, sein Hemd war jetzt ganz aufgeknöpft, und ihre kleinen Hände fuhren über seine junge, glatte Brust. Ihr Sommerkleid war bis zur Taille heruntergerutscht, und die dünnen Träger ihres BHs spannten sich über ihren schmalen Rücken. Sie bewegte ihre Hüften in einem langsamen, unschuldigen und zugleich unglaublich sündigen Rhythmus gegen Leons offensichtliche Erregung unter ihr.
Ihr Profil war im Kerzenlicht makellos – die hohen Wangenknochen eines Kindes, die weichen Lippen einer jungen Frau. Sebastian spürte, wie etwas in ihm nachzitterte, das nichts mit seiner eigenen Sattheit zu tun hatte. Es war der Kontrast: Sophies reife, vollkommene Weiblichkeit in seinen Armen und dieser hier, dieser zarte, unfertige Körper, der sich mit einer solch ungestümen Ahnungslosigkeit der Lust hingab.
„Siehst du sie?“ flüsterte Sophie an seinem Ohr. Ihre Stimme war rau und wissend.
Sebastian konnte nur nicken. Sein Griff um ihre Hüften lockerte sich nicht.
„Sie ist so jung“, murmelte er zurück, mehr zu sich selbst.
„Und sie will genau das gleiche wie wir“, antwortete Sophie und zog langsam ihren Kopf zurück, um ihn anzusehen. Ihre blauen Augen waren dunkel vor Befriedigung und einem neuen, teuflischen Interesse. „Sie will gefühlt werden. Sie will, dass jemand sieht, wie sehr sie begehrt wird.“
Kate hatte sich in einen Sessel gesunken und beobachtete die Szene mit einem undurchdringlichen Gesichtsausdruck. Tom stand neben der Minibar und schenkte sich nach.
„Du solltest dich hinsetzen“, sagte Kate schließlich mit ihrer sanften, doch unnachgiebigen Stimme. Ihre Augen ruhten auf Sebastian. „Das war… intensiv. Lass es sacken.“
Langsam, fast widerwillig, löste Sebastian sich aus Sophie. Ein dünner Faden ihrer vereinten Feuchtigkeit verband sie noch für einen Moment. Er ließ sich schwer auf das weiche Sofa neben Kate fallen, während Sophie sich mit einer anmutigen Bewegung neben ihn kuschelte, ihre nackte Haut gegen seine Beine gepresst.
Jessi bemerkte ihre Blicke nicht einmal. Sie hatte jetzt ihren Mund auf Leons Hals gepresst, und der Junge stöhnte leise auf, seine Hände zitterten an ihren Hüften.
„Es ist in Ordnung, sie anzusehen“, sagte Kate leise, nur für Sebastian und Sophie bestimmt. „Es ist menschlich. Es ist… ein Spiegel.“
„Ein Spiegel?“ fragte Sebastian heiser.
Kate nickte langsam. „Von dem, was zwischen euch beiden gekocht hat, seit ihr hier angekommen seid. Diese reine, ungefilterte Gier.“ Sie machte eine kleine Pause. „Bei uns… bei David und mir… da war diese eine Nacht im Ferienhaus unserer Tante. Wir hatten uns angesehen, so wie ihr euch jetzt anschaut. Und dann haben wir es nicht getan. Wir haben uns umgedreht und sind eingeschlafen.“ Ihr Lächeln war traurig. „Seitdem habe ich mich immer gefragt, wie es gewesen wäre, wenn wir den Sprung gewagt hätten. Wenn wir diese Energie genommen und sie… verbraucht hätten.“
Ihre Worte hingen zwischen ihnen, eine melancholische Erlaubnis.
Auf der anderen Seite des Zimmers erstarrte Jessi plötzlich. Sie zog ihren Kopf von Leons Hals zurück, ihr Gesicht war verschwommen vor Lust. „Leon“, flüsterte sie, ihre Stimme brach fast. „Ich… ich weiß nicht weiter.“
Der Junge sah aus wie ein erlegtes Reh – völlig überwältigt, verängstigt von der Intensität dessen, was er fühlte.
Ohne nachzudenken, stand Sophie auf. Ihre Nacktheit war in diesem Moment keine Verletzlichkeit mehr, sondern eine natürliche Autorität. Sie trat auf die beiden Jugendlichen zu und kniete sich vor Jessi.
„Du weißt genau, was du willst“, sagte Sophie zu dem Mädchen, ihre Stimme war sanft, aber bestimmt. „Du willst ihn spüren. Ganz.“ Sie legte eine Hand auf Jessis Wange. „Willst du das?“
Jessi nickte heftig, Tränen der Frustration und Begierde standen in ihren Augen.
Sophie wandte sich zu Leon. „Und du? Willst du sie?“
Er starrte sie an, sein Mund stand offen, dann nickte er ebenfalls.
„Dann habt ihr keine Zeit für Scham“, sagte Sophie einfach. Sie griff nach dem Saum von Jessis Kleid und zog es mit einer fließenden Bewegung ganz über den Kopf des Mädchens. Dann löste sie mit geübten Fingern den Verschluss ihres BHs. Jessis kleine, feste Brüste kamen zum Vorschein, die Brustwarzen hart und rosa im warmen Licht.
Sebastian hielt den Atem an. Der Anblick war atemberaubend nicht in seiner Sexualität allein, sondern in seiner unbefleckten Zerbrechlichkeit. Es war das Gegenteil von Sophies kurviger Vollkommenheit – eine Andeutung von Weiblichkeit, rein und unverbraucht.
Sophie wandte sich nun an ihn. Ihre Augen funkelten im Zwielicht.
„Komm her“, sagte sie leise.
„Zeig ihm, wie es geht.“
Kapitel 21
Sebastians Beine trugen ihn wie von selbst über den Teppichboden. Sophies Befehl hallte in ihm nach, heiß und unwiderstehlich. Vor Jessi und Leon blieb er stehen. Der Junge starrte ihn an, eine Mischung aus Angst und flehender Hoffnung in den Augen.
„Zeig ihm, wie es geht“, hatte Sophie gesagt. Ihre Worte waren kein Vorschlag, sondern eine Offenbarung.
Sebastian beugte sich vor, seine Hände fanden Jessis schmale Hüften. Ihre Haut war warm und seidig unter seinen Fingern.
„Siehst du, Leon?“ sagte Sebastian, seine Stimme war rau, aber ruhig. „Sie will es. Alles, was du tun musst, ist es ihr zu geben. Ohne Angst.“
Er führte Jessis Hände zu Leons Hosenknopf. Seine eigenen Finger bedeckten ihre zitternden kleinen Hände, während sie zusammen den Verschluss öffneten. Die Jeans rutschten nach unten, und Leons Erregung war unübersehbar, hart und verletzlich zugleich.
„Jetzt du“, flüsterte Sebastian zu Jessi. „Nimm ihn. So, wie du es dir vorgestellt hast.“
Mit einer Entschlossenheit, die aus den Tiefen ihrer eigenen neu entdeckten Begierde kam, schwang Jessi ihr Bein über Leon und senkte sich langsam auf ihn herab. Ein scharfes, gemeinsames Aufstöhnen füllte den Raum. Jessis Augen flatterten einen Moment lang geschlossen, dann öffneten sie sich wieder, weit und klar, während sie ihren Körper an ihn presste.
Sophie war wieder neben Sebastian. Sie schmiegte sich von hinten an ihn, ihre Arme legten sich um seine Taille, und ihre Hände streichelten seinen noch immer empfindlichen Unterleib. Ihre Lippen berührten seine Schulter.
„Siehst du, wie schön sie ist?“ hauchte sie gegen seine Haut. „So rein. So gierig.“
Sebastian konnte nicht widersprechen. Der Anblick war atemberaubend grausam in seiner Schönheit. Jessi begann sich zu bewegen, ein unsicherer, instinktiver Rhythmus, während Leon unter ihr zusammenzuckte, seine Hände gruben sich in ihre schmalen Hüften.
„Fühle es“, drängte Sophie, und eine ihrer Hände glitt zwischen Sebastians Beine, umfasste ihn, wo er bereits wieder hart wurde unter ihrem Einfluss, unter diesem Tabubruch, den sie gemeinsam orchestrierten. „Fühle ihre Lust. Sie ist unsere jetzt.“
Kate beobachtete aus ihrem Sessel, ein Glas Whisky in der Hand. Ihre Miene war nicht missbilligend, sondern tief nachdenklich. Tom hatte sich auf die Armlehne neben sie gesetzt, seine Hand ruhte auf ihrem Nacken.
Jessi’s Bewegungen wurden flüssiger, mutiger. Sie warf den Kopf zurück, ihr blondes Haar wirbelte um ihre Schultern. „Leon“, keuchte sie, „mehr.“
Ohne sich zu lösen, drehte Sebastian seinen Kopf und erfasste Sophies Mund in einem brutalen, besitzergreifenden Kuss. Es schmeckte nach Salz, nach ihr, nach der perversen Süße der Macht. Seine Hand, die noch immer auf Jessis Hüfte lag, drückte zu, führte ihren Takt an.
„Ja“, zischte Sophie zwischen den Küssen. „So. Zeig es ihnen.“
Die Villa war erfüllt von den Geräuschen ihrer vereinten Lust – dem feuchten, sich beschleunigenden Klang der jungen Körper vor ihnen, dem eigenen heiseren Atem, dem leisen, anerkennenden Schnauben von Kate.
Sebastian brach den Kuss ab, atmete schwer. Seine Augen trafen Kates über den Raum hinweg. Sie hob ihr Glas in einer stummen Geste – ein Toast auf das Unausweichliche.
„Jetzt“, befahl Sophie, ihre Hand strich hart über seinen Schwanz. „Jetzt nimm mich wieder. Lass sie zusehen. Lass sie hören, wie es wirklich ist.“
Sie schob ihn zum Sofa zurück, ließ sich mit einer wilden Anmut vor ihm auf die Knie fallen und nahm ihn tief in den Mund. Ein heiserer Schrei entrang sich Sebastian, als ihre Zunge und ihre Kehle ihn umschlossen, während seine Augen auf Jessi gerichtet blieben, die jetzt wild auf Leon ritt, ihr Gesicht eine Maske ungefilterter Ekstase.
Es war zu viel. Es war alles. Die Grenzen zwischen ihnen, zwischen den Paaren, zwischen Erlaubtem und Verbotenem, lösten sich in der schwülen, vom Schweiß und Begehren schweren Luft auf. Sophie zog sich von ihm zurück, ihre Lippen glänzten, und zerrte ihn mit sich auf den Boden, vor die Füße des anderen Paares.
„Hier“, keuchte sie und rollte sich auf alle Viere. „Jetzt.“
Sebastian fügte sich, sein Körper über dem ihren. Sein Eintritt war kein sanftes Eindringen, sondern eine Behauptung. Ein brutaler, tief erfüllender Stoß, der sie beide nach vorne trieb und ein gutturales Stöhnen aus Sophie presste, das sich mit Jessis hohem Aufschrei vermischte.
Er beugte sich über sie, sein Mund an ihrem Ohr. „Sie sehen uns“, knurrte er, jeder Stoß ein Punktierung der Wirklichkeit. „Sie sehen alles.“
„Ja!“ schrie Sophie, ihre Hände krallten sich in den Teppich. Ihre Hüften schoben sich ihm entgegen, nahmen ihn gierig auf. Neben ihnen erreichte Jessi mit einem durchdringenden Schrei ihren Höhepunkt, ihr Körper zuckte und klammerte sich an Leon, der mit einem erstickten Laut ebenfalls losließ.
Der Anblick, der Klang, trieb Sebastian über den Rand. Seine Hände umklammerten Sophies Hüften, er rammte sich in sie, ein letzter, zerstörerischer Rhythmus, bevor die Welt in weißem Licht explodierte. Sein Orgasmus schoss durch ihn, tief in sie hinein, ein langer, zuckender Strom, der sie beide durchbebte und aneinanderkettete.
Stille. Nur das heiße, schwere Keuchen von vier Körpern.
Sebastian brach über Sophie zusammen, sein Gewicht eine letzte Umarmung. Unter ihm wandte sie den Kopf, ihr Blick traf Jessis glasige, verwunderte Augen. Ein müdes, triumphierendes Lächeln spielte um Sophies Lippen.
„Siehst du?“ flüsterte sie zu dem jungen Mädchen, ihre Stimme kaum hörbar. „So fühlt sich Freiheit an.“
Kapitel 22
Eine schwere Stille folgte dem letzten Nachzittern ihrer Körper. Dann, als wäre ein Schleier gefallen, richtete Kate sich in ihrem Sessel auf. Ihr Blick, der so nachdenklich gewesen war, war jetzt klar und entschlossen. Sie beobachtete Sebastian, wie seine Augen immer noch auf Jessi hafteten, die zitternd und erschöpft neben Leon zusammengesunken war, ihr Gesicht in seine Brust vergraben.
„Leon“, sagte Kate mit einer Stimme, die ruhig und mütterlich klang, aber einen Stahlkern hatte. „Du warst zu aufgeregt. Das passiert.“ Sie stand auf und strich sich ihr Kleid glatt. Ihr Blick wanderte zu Sebastian. „Aber ich sehe, du bist noch nicht fertig.“ Sie deutete mit einer Kopfbewegung auf Jessi. „Und sie auch nicht. Sie hat gerade erst angefangen.“
Sebastian spürte, wie Sophie sich neben ihm an ihn schmiegte, ein triumphierendes Grinsen auf ihren geschwollenen Lippen. Ihre Hand strich besitzergreifend über seinen Rücken.
„Mach weiter, Chris“, flüsterte Sophie heiß in sein Ohr. „Du hast sie so angesehen. Ich hab’s gesehen. Jetzt gib ihr, was sie braucht.“
Kate ging mit sicheren Schritten durch den Raum und streckte Leon die Hand hin, um ihm beim Aufstehen zu helfen. „Komm, Junge. Du brauchst ein Glas Wasser und eine Pause.“ Sie führte den verlegenen Jungen sanft zur Küchenzeile.
Dann wandte sie sich Jessi zu. Das Mädchen blickte mit großen, unschuldigen Augen zu ihr auf. „Du bist noch ganz… angespannt, nicht wahr, Kleines?“ fragte Kate mit sanfter Stimme.
Jessi nickte schüchtern, ein tiefes Verlangen noch in ihren Gliedern. Ihre Blicke fielen auf Sebastian.
„Gut“, sagte Kate und wandte sich nun ihm vollständig zu. Ihre Autorität war unumstößlich. „Sebastian. Komm her.“
Sebastians Herz schlug gegen seine Rippen. Er folgte der Aufforderung wie unter einem Bann. Er stand vor Jessi, die noch immer auf dem Boden kauerte. Kate trat hinter ihn.
„Sie ist eng“, sagte Kate pragmatisch, als spräche sie über das Wetter. Ihre Hände legten sich auf seine Hüften. „Und du bist hart genug für zwei Männer.“ Ihre Finger umschlossen seinen Schwanz, der noch feucht von Sophies Mund und seiner eigenen Ejakulation war.
Sebastian erstarrte. Die Berührung der älteren Frau war nicht erotisch in einem konventionellen Sinne; sie war absolut, wie die eines Chirurgen oder einer Priesterin. Sie führte ihn mit fester Hand näher zu Jessi.
„Hebe ihre Hüften an“, wies Kate ihn an.
Sebastian gehorchte automatisch. Seine Hände glitten unter Jessis schmale Taille und hoben sie leicht an. Sie stieß einen kleinen Seufzer aus.
Kate kniete sich nieder, ihre eine Hand führte weiterhin seinen Schwanz, während die andere Jessis Schamlippen auseinanderhielt.
„Langsam jetzt“, murmelte Kate konzentriert. „Sie ist noch so jung.“
Die Spitze von Sebastians Glied berührte die feuchte Hitze zwischen Jessis Beinen. Ein Schauer durchlief ihn und sie zugleich.
„Jetzt“, sagte Kate und drückte mit einem sanften, aber unnachgiebigen Druck nach.
Er glitt hinein.
Ein ersticktes Schluchzen entrang sich Jessi – nicht aus Schmerz, sondern aus überwältigender Fülle. Sie war eng, unendlich eng und heiß wie ein Schmiedefeuer.
„Siehst du?“ sagte Sophie von der Couch aus. Sie hatte sich aufgerichtet und beobachtete das Schauspiel mit funkelnden Augen, eine Hand zwischen ihre eigenen Beine geschmiegt. „Perfekt.“
Kate hielt ihn einen Moment lang dort fest eingeschlossen, bevor sie ihre Hand zurückzog und sich erhob.
„Sie gehört jetzt dir für diesen Moment“, sagte sie zu Sebastian. „Mach es richtig.“
Sein Instinkt übernahm die Kontrolle. Er begann sich zu bewegen, langsam anfangs, jedes Ziehen ein brennendes Vergnügen. Jessis Nägel gruben sich in seine Arme, ihr Kopf rollte hilflos zur Seite.
„Bitte“, stammelte sie, „bitte… schneller.“
Sebastian gab nach. Seine Hüften fanden einen Rhythmus – tiefe, besitzergreifende Stöße, die Jessi jedes Mal gegen den Teppich drückten.
Ihr Stöhnen wurde lauter, weniger schüchtern.
„Oh Gott… Sebastian… es ist so… anders!“
Er sah in ihre blauen Augen, die vor Tränen und Ekstase glänzten.
„So ist es gemeint“, knurrte er zwischen zusammengebissenen Zähnen.
Hinter ihm hörte er Sophies kehliges Lachen und das leise Klirren von Kates Whiskyglas.
Er trieb Jessi höher und höher, jede Grenze ihres jungen Körpers erkundend.
Ihre Schreie wurden zu einem einzigen langgezogenen Heulen der völligen Hingabe, als sie einen zweiten, gewaltigeren Höhepunkt erreichte – ein langes Zittern, das ihren ganzen Körper durchrüttelte und ihre Muskeln ihn krampfhaft umschlossen.
Dieser krampfartige Griff trieb Sebastian über den Rand.
Mit einem letzten brutalen Stoß explodierte er in ihr.
Ein heiserer Schrei brach aus seiner Brust, während sein Samen in pulsierenden Strömen tief in ihre junge Gebärmutter schoss.
Die Welt verschwand in einem weißen Rauschen der absoluten Befriedigung.
Er brach über sie zusammen, völlig erschöpft.
Unter ihm schluchzte Jessi leise vor Glück.
Und über ihnen allen stand Kate wie eine weise Königin,
ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen,
während Sophie sich selbst weiter berührte,
ihre Augen strahlten im Wissen,
dass dieses verbotene Paradies ihre Schöpfung war – perfekt,
pervers
und vollkommen ihr eigenes.
Kapitel 23
Sebastian löste sich langsam von Jessi und rollte zur Seite auf den Teppich, sein Herz hämmerte noch immer wie ein Presslufthammer. Er fühlte sich ausgelaugt, leergefegt, aber in seinem Kern glomm eine tiefe, dunkle Befriedigung. Jessi zog die Knie an die Brust, ihr Atmen beruhigte sich allmählich zu einem leisen Zittern.
Von der Couch aus beobachtete Sophie sie mit einem Gesichtsausdruck, der zwischen mütterlichem Stolz und gierigem Besitzanspruch schwankte. Ihre Finger glitten langsam aus ihrem Schoß.
„Siehst du?“ sagte sie zu Kate, ihre Stimme rau vor eigener Erregung. „Es ist perfekt.“
Kate nickte ruhig. Sie hatte Leon, der schweigend und mit geröteten Wangen an der Küchenzeile stand, ein Glas Wasser gegeben. Jetzt trank sie selbst einen Schluck Whisky.
„Perfekt ist vielleicht nicht das Wort“, sagte sie schließlich und ließ ihren Blick über die kleine Gruppe schweifen: ihre Tochter, halb bewusstlos vor Ekstase, den Sohn verlegen und erregt zugleich, den Mann, der zwischen ihnen lag wie ein ruhender Räuber, und das Mädchen mit den eiskalten Augen, das alles orchestriert hatte. „Aber es ist… vollständig. Es fehlt nichts.“
„Mir fehlt noch was“, sagte Sebastian mit geschlossenen Augen. Seine Stimme war nur ein heiseres Flüstern.
Sophie lachte kurz auf. „Du bist unersättlich.“
„Nein.“ Er öffnete die Augen und sah sie direkt an. „Ich bin noch nicht bei dir gewesen. Nicht seitdem…“ Er deutete mit dem Kopf zum Bad, wo alles begonnen hatte.
Ein echtes Lächeln, warm und ohne jeden Sarkasmus, erhellte Sophies Gesicht für einen Sekundenbruchteil. Es war das Mädchen von früher, das durch die Frau von jetzt blitzte.
„Du hast Recht“, sagte sie weich. Sie stand auf, ihr nackter Körper strahlte im gedämpften Licht. Sie streckte ihm die Hand entgegen.
Sebastian nahm sie und ließ sich hochziehen. Seine Knie gaben leicht nach, aber sie hielt ihn fest.
„Bring ihn ins Bett“, sagte Kate mit einer Stimme, die keine Anweisung mehr war, sondern eine einfache Feststellung.
Ohne ein weiteres Wort führte Sophie ihn durch den Raum, vorbei an Leon, der schnell wegschaute, an Jessi, die sie mit großen Augen ansah. Sie gingen ins Schlafzimmer und Sophie schloss leise die Schiebetür hinter sich.
Die Stille hier war anders – privat, intim, nur für sie beide bestimmt. Das große Bett lag unberührt da.
„Leg dich hin“, sagte Sophie sanzt.
Sebastian gehorchte und ließ sich auf das kühle Leinentuch sinken. Er beobachtete sie, wie sie zum Bett kam und neben ihn kniete.
„Du hast heute viel gegeben“, sagte sie und strich ihm mit den Fingerspitzen über die Brust.
„Und du hast alles kontrolliert“, antwortete er und legte eine Hand auf ihre Hüfte.
Sie lächelte dieses schelmische Lächeln wieder.
„Jemand musste es tun.“ Sie beugte sich vor und küsste ihn sanft auf die Lippen – ein Kuss ohne Gier, voller Anerkennung.
Dann zog sie sich zurück und sah ihn an.
„Jetzt ist es nur noch für uns.“ Ihre Hand wanderte zwischen seine Beine und umschloss seinen Schwanz, der unter ihrer Berührung sofort wieder zu neuem Leben erwachte.
„Ich dachte, ich wäre leer“, staunte Sebastian und ein Stöhnen entwich ihm.
„Du bist nie leer für mich“, flüsterte Sophie heiß in sein Ohr. Sie schwang ein Bein über ihn und positionierte sich rittlings über seiner Hüfte.
Ohne Hast ließ sie sich auf ihn herabsinken und nahm ihn mit einer langsamen Drehung ihrer Hüften vollständig in sich auf.
Sebastian stöhnte laut auf; die umarmende Wärme ihres Körpers war vertraut und doch jedes Mal neu überwältigend.
Sie begann sich zu bewegen – kein wilder Ritt wie mit Jessi oder die befehlsgewaltige Dominanz von früher am Abend – sondern ein tiefes, sinnliches Wiegen aus der Hüfte heraus.
Er legte die Hände auf ihre schmalen Hüften und folgte ihrem Rhythmus.
„Das hier“, keuchte Sophie, ihre Augen geschlossen in Konzentration,
„ist was ich am meisten wollte.
Nicht das Spiel.
Nicht das Zeigen.
Sondern dich.
Einfach nur dich in mir,
bis nichts anderes mehr existiert.“
Ihre Worte trafen ihn tiefer als jeder körperliche Akt es konnte.
Er zog sie näher zu sich herunter,
presste sein Gesicht zwischen ihre Brüste
und verlagerte seinen Takt,
um tiefer in sie einzudringen,
jeden Zentimeter zu füllen,
bis er spürte,
wie ihr ganzer Körper um ihn herum
zu einer einzigen vibrierenden Saite der Lust gespannt wurde.
Ihr Stöhnen wurde zu einem durchgehenden Gesang,
ihre Bewegungen verloren ihre Präzision
und wurden zu einem verzweifelten,
hungrigen Auf- und Nieder,
das nach Erlösung schrie.
Und Sebastian gab sie ihr –
nicht als Eroberer,
sondern als Gefährte.
Er hielt sie fest,
während er in einem letzten
titanischen Stoß explodierte
und sein Samen heiß
und reichlich tief in ihr pulsierte.
Sie kamen gemeinsam –
ein Wirbelwind aus zusammengebissenen Schreien
und zitternden Gliedmaßen –
und fielen dann erschöpft
ineinander verschlungen zurück,
verschwitzt,
klebrig
und vollkommen einsam miteinander verbunden
in ihrem gläsernen Paradies über dem Meer.
Kapitel 24
Das sanzte Stöhnen aus dem Schlafzimmer verebbte zu einem tiefen, gleichmäßigen Atmen. In der Stille des Hauptraums war nur noch das leise Zischen der Klimaanlage zu hören. Jessi lag zusammengerollt auf dem Teppich und schlief, ein Lächeln auf ihren Lippen. Leon lehnte noch immer an der Küchenzeile, seine Augen waren weit geöffnet, sein ganzer Körper schien angespannt vor unverbrauchter Erregung.
Kate stellte ihr Whiskyglas ab und stand auf. Sie ging zu ihrem Sohn, legte eine Hand auf seine angespannte Schulter.
„Du kannst nicht so schlafen“, sagte sie mit einer ruhigen, mütterlichen Stimme.
Leon zuckte zusammen. „Ich… ich weiß nicht…“ Seine Stimme brach.
„Du musst“, sagte Kate einfach. Sie führte ihn vom Licht der Küche weg, in den weicheren Schatten neben dem großen Sofa. „Setz dich.“
Leon ließ sich gehorsam auf die weichen Kissen sinken. Kate kniete sich vor ihn auf den Teppich. Im gedämpften Licht sah ihr Gesicht ruhig und entschlossen aus.
„Sie hat dich angezündet“, sagte Kate und ihre Hand strich über seine Oberschenkel, wo die Spannung am deutlichsten zu spüren war. „Und jetzt lässt sie dich brennen. Das ist nicht fair.“
„Mama…“, flüsterte Leon, eine Mischung aus Scham und verzweifeltem Verlangen in seiner Stimme.
„Still“, sagte sie sanft. „Das hat nichts mit Mama zu tun. Das hat mit einer Frau zu tun, die einem Mann hilft, Frieden zu finden.“
Ihre Finger lösten den Knopf seiner Shorts, zogen den Reißverschluss herunter. Leon atmete scharf ein, als ihre kühle Hand ihn berührte.
Sie umschloss ihn fest und sicher, nicht mit der tastenden Unsicherheit von Jessi, sondern mit einer ruhigen, wissenden Autorität.
„Entspann dich“, murmelte Kate und begann einen langsamen, gleichmäßigen Rhythmus.
Ihr Daumen strich über seine empfindliche Spitze, sammelte die Feuchtigkeit dort und verteilte sie mit bedachter Sorgfalt.
Leon stöhnte leise auf und lehnte seinen Kopf gegen das Sofa.
Seine Hände krallten sich in die Polster.
„Sie… sie hat mich nur angeschaut… und dann war alles laut…“
„Ich weiß“, sagte Kate.
Ihre Bewegungen wurden schneller,
ihre Faust glitt mit perfektem Druck auf und ab,
ihre andere Hand knetete seinen Sack mit sanfter Entschlossenheit.
„Jetzt ist es nur für dich. Keine Zuschauer mehr.“
Leon begann zu zittern.
Seine Hüften hoben sich unwillkürlich,
drängten in ihren Griff hinein.
„Mama… ich kann nicht…“
„Doch“, sagte sie bestimmt,
ihre Stimme ein dunkles Flüstern in der halbdunklen Villa.
„Lass es raus.
Lass alles raus,
was sie in dir angezündet hat.“
Ihr Rhythmus wurde fordernder,
unerbittlich.
Ein nasses Schmatzen erfüllte die Luft zwischen ihnen,
vermischte sich mit seinem keuchenden Atem.
Sein Gesicht verzog sich in einer Grimasse aus höchster Lust und Befreiung.
Sein Körper spannte sich wie ein Bogen,
jeder Muschel steif vor Erregung.
Mit einem erstickten Schrei kam er,
ein heißer Schwall pulsierte über ihre geschlossene Faust
und spritzte auf seinen Bauch
und ihre Handgelenke.
Kate hielt ihn durch den ganzen wogenden Höhepunkt hindurch fest,
bis sein Körper erschlaffte
und er zitternd zurück in die Kissen sank.
Sie ließ erst los,
als sein Atem sich langsam beruhigte.
Ohne ein Wort stand sie auf,
holte ein feuchtes Handtuch von der Theke
und reinigte ihn mit sachlichen Bewegungen.
Leon öffnete schwerfällig die Augen – glasig und leer.
„Danke“, hauchte er.
Kate strich ihm über die nassen Haare.
„Schlaf jetzt.“
Sie half ihm,
sich auf die andere Seite des großen Sofas zu legen,
wo er sofort in einen tiefen, traumlosen Schlaf fiel.
Von der Schlafzimmertür aus beobachtete Sophie das Ende der Szene,
nur einen Spaltbreit geöffnet.
Sebastian lag schlafend hinter ihr.
Ein langsames Lächeln breitete sich auf Sophies Gesicht aus –
kein triumphierendes oder spöttisches,
sondern eines von tiefer Genugtuung.
Sie ließ die Tür leise ins Schloss gleiten
und kehrte ins Bett zurück.
Draußen über der Lagune brach die erste blasse Morgendämmerung an.
Die Villa war still,
erfüllt von der Stille erschöpfter Körper
und komplett erfüllter Begierden.
Kapitel 25
Die Morgensonne schien schräg durch die halboffenen Jalousien und zeichnete goldene Streifen über Sebastians nackten Rücken. Er erwachte allein im riesigen Bett, die Stelle neben ihm noch warm von Sophies Körper, aber leer. Stille herrschte in der Villa, eine müde, satte Stille nach der Nacht des Exzesses. Er streckte sich, spürte ein angenehmes Muskelkatern in seinen Lenden, und stand auf.
Ein leises, rhythmisches Geräusch drang von der Außendusche herein. Nicht das Rauschen von Wasser, sondern ein vertrautes, feuchtes Schmatzen. Neugierig schlich er zur Schiebetür und spähte durch den Spalt.
Unter der freistehenden Regendusche stand Leon, dem Rücken zugewandt, sein schlanker Oberkörper angespannt. Seine rechte Hand bewegte sich hastig zwischen seinen Beinen, der regelmäßige Schlag seines Handgelenks verriet eindeutig, was er tat. Die Schultern des Jungen zuckten mit jedem Stoß.
Sebastian wollte sich diskret zurückziehen, doch dann bemerkte er eine zweite Bewegung. Versteckt hinter dem Bambussichtschutz, kaum zehn Meter von Leon entfernt, kauerte Sophie. Sie beobachtete den Jungen mit einer Intensität, die die Luft zwischen ihnen elektrisierte. Ihre Lippen waren leicht geöffnet, eine Hand lag unbewusst auf ihrer eigenen nackten Brust, die sie nach dem Aufstehen noch nicht bedeckt hatte.
Sebastians eigener Körper reagierte sofort auf diesen Anblick. Die voyeuristische Spannung, kombiniert mit dem Bild seiner Schwester in ihrer selbstvergessenen Beobachtungswut, ließ das Blut in seine Lenden schießen. Er trat leise zurück ins Zimmer, seine Hand glitt fast von selbst nach unten, um den steifen Druck zu umschließen. Er lehnte sich gegen die Türzarge, den Blick abwechselnd auf Sophie und Leon gerichtet, und begann, sich im Takt zu Leons hastigen Stößen zu bewegen.
Es war ein stilles, paralleles Ritual. Leon, überwältigt von den unverbrauchten Resten der letzten Nacht. Sebastian, angestachelt von der verbotenen Szenerie. Und Sophie, das verbindende Glied, gefangen in ihrer eigenen Lust.
Plötzlich erstarrte Sophie. Ihr Blick hatte sich von Leon abgewandt und war direkt auf Sebastian gefallen. Sie hatte ihn entdeckt. Ihre blauen Augen weiteten sich, nicht vor Scham, sondern vor unverhohlener, gieriger Neugier. Sie sah seine Hand an sich arbeiten, sah die konzentrierte Anspannung in seinem Gesicht.
Für einen langen Moment war nur das leise Fleisch-auf-Fleisch-Geräusch von zwei Seiten zu hören. Dann, mit einer entschlossenen Bewegung, erhob sich Sophie von ihrer kauernden Position. Sie ließ die schützende Bambuswand hinter sich und schlich nicht etwa weg, sondern näher heran. Direkt auf Sebastian zu.
Ihre Nacktheit war im morgenhellen Licht atemberaubend unschuldig und verdorben zugleich. Sie blieb vor ihm stehen, ihr Blick ging hinunter zu seiner Hand, die ihn fest umschloss.
„Du auch“, flüsterte sie, ihre Stimme war rau vom Schlaf und von etwas Dunklerem.
„Ich konnte nicht widerstehen“, gestand Sebastian keuchend, seinen Rhythmus nicht unterbrechend. „Das Bild von dir… wie du ihn beobachtet hast…“
Ein schelmisches, schüchternes Lächeln spielte um ihre Lippen. Die Schüchternheit von einst war noch da, aber sie wurde jetzt von einer kühnen Wagemut überlagert. Ihre Finger zitterten leicht, als sie sich näher beugte.
„Lass mich“, hauchte sie, kaum hörbar. Ihre Augen suchten seine Erlaubnis, während ihre Hand sanft seine Handgelenke umschloss und sie wegzog. „Lass mich das tun.“
Sie ließ sich vor ihm auf die Knie sinken, auf den kühlen Fliesenboden des Schlafzimmers. Ihre Hände legten sich auf seine Oberschenkel, eine zärtliche, besitzergreifende Geste. Dann beugte sie sich vor, ihr Blick blieb mit seinem verhaftet, bis ihre Lippen die feuchte, pulsierende Spitze seines Schwanzes berührten.
Ein ersticktes Stöhnen entwich Sebastian. Die Wärme ihres Mundes, die schüchterne Unsicherheit ihrer ersten Zungenstöße, die sich schnell in wachsende Sicherheit verwandelten, war überwältigender als jede vorherige Berührung. Er griff in ihr blondes Haar, nicht um sie zu führen, sondern um sie dort zu halten, wo er sie haben wollte.
Draußen, völlig ahnungslos, erreichte Leon mit einem unterdrückten Keuchen seinen eigenen, einsamen Höhepunkt. Das Geräusch des Wassers, das jetzt eingeschaltet wurde, übertönte das nasse, hingegebene Schmatzen, das aus dem Schlafzimmer drang, wo Sophie lernte, ihren Bruder auf eine ganz neue, intime Weise zu nehmen.
Kapitel 26
Sebastians Griff in Sophies Haare löste sich, als das Wasser draußen abrupt abgestellt wurde. Schweigen breitete sich aus, nur unterbrochen von ihrem hastigen Atem und dem leisen, nassen Geräusch ihrer Lippen um ihn herum. Dann hörten sie Schritte auf dem Holzsteg – leichte, unsichere Schritte, die näher kamen.
Sophie zog sich von ihm zurück, ihre Augen weit aufgerissen. „Leon“, hauchte sie.
Sie stand auf, ihre nackte Haut schimmerte im Morgenlicht. Statt sich zu verstecken oder nach einem Handtuch zu greifen, blieb sie stehen. Ihre Brust hob und senkte sich schnell.
Die Schiebetür zur Terrasse stand einen Spalt offen. Leon erschien im Rahmen, sein Haar noch nass von der Dusche, seine Shorts lose um die Hüften hängend. Er erstarrte, als er sie sah. Sein Blick wanderte von Sophies nacktem Körper zu Sebastian, der halb aufgerichtet da stand, seine Erektion noch deutlich sichtbar.
„Ich… ich wollte nur…“ Leons Stimme brach. Er wollte sich abwenden, aber seine Füße schienen im Boden verwurzelt. Seine Augen hafteten an Sophie, an der perfekten Kurve ihrer Hüfte, an der noch feuchten Stelle zwischen ihren Beinen.
Sebastians Verstand war ein einziges Gewirr aus Besitzergreifung und schmutziger Erregung. Er sah, wie Leons Blick an seiner Schwester hing, und spürte, wie etwas Archaisches in ihm erwachte.
Sophie nahm einen tiefen Atemzug. Die Schüchternheit war weggeblasen, ersetzt durch eine kühne, gierige Entschlossenheit. Sie sah Leon direkt an.
„Du hast mich beobachtet, bevor du selbst gekommen bist, nicht wahr?“ Ihre Stimme war nicht anklagend, sondern neugierig, fast sanft.
Leon errötete tief, aber er nickte kaum merklich. „Ich… ja.“
„Und jetzt stehst du hier.“ Sophies Blick wanderte langsam, bewusst, die Länge seines Körpers hinab, bis sie bei seinem Schritt anhielt, wo sich unter dem dünnen Stoff seiner Shorts bereits eine deutliche Wölbung abzeichnete. „Du willst mehr sehen.“
Sebastian stand wie versteinert. Er sollte etwas sagen, sie stoppen, aber die Worte kamen nicht. Stattdessen sah er zu, wie Sophie einen Schritt auf Leon zuging.
„Sophie“, sagte Sebastian, seine Stimme war heiser.
Sie warf ihm über die Schulter einen Blick zu. Ihre Augen flehten, befahlen, versprachen. „Nur einmal“, flüsterte sie, nur für ihn bestimmt. „Er ist so jung. Ich will ihn spüren. Bitte.“
Es war keine Bitte. Es war eine Offenbarung. Und Sebastian, angetrieben von der letzten Nacht, von der grenzenlosen Erlaubnis dieses Ortes und von seiner eigenen, verdrehten Lust, gab mit einem knappen Nicken nach.
Sophie wandte sich wieder Leon zu. Sie legte eine Hand auf seine Wange. „Du bist neugierig“, sagte sie. „Das ist in Ordnung.“ Ihre andere Hand glitt nach unten, über seine Brust, seinen flachen Bauch, bis zu dem Bund seiner Shorts. Ihre Finger hakte sich darunter ein. „Lass mich sehen.“
Leon stöhnte leise auf, als sie den Stoff nach unten zog. Seine Erektion sprang frei, jung, aufrecht und bereits feucht an der Spitze. Sophie ließ ein bewunderndes Geräusch hören.
„So schön“, murmelte sie. Dann sah sie zu Sebastian auf. „Siehst du? So unschuldig. Und so hart für mich.“
Sie ließ sich wieder auf die Knie sinken, aber dieses Mal vor Leon. Sie umschloss ihn mit der Hand, führte seine Spitze sanft an ihre Lippen und nahm ihn dann ganz in den Mund.
Leons Knie gaben nach. Er stützte sich mit einer Hand an der Türzarge ab, ein langes, zitterndes Stöhnen entrang sich seiner Kehle. „Oh Gott… Sophie…“
Sebastian beobachtete, gebannt, wie seine Schwester den jüngeren Mann mit ihrem Mund nahm. Ihre Augen waren geschlossen, ihr Gesicht ein Bild konzentrierter Hingabe. Seine eigene Erregung pochte schmerzhaft. Er trat näher, legte eine Hand auf Sophies Schulter, spürte das Zittern ihrer Muskeln.
Nach einer Minute zog sie sich zurück, ließ Leon mit einem glänzenden, nassen Geräusch los. Sie sah zu Sebastian auf, ihre Lippen glänzten. „Jetzt“, sagte sie keuchend. „Ich will ihn in mir. Jetzt. Aber du musst zusehen.“
Sie stand auf, zog Leon mit sich zum Bett. Sie schob ihn zurück, bis er auf der Kante saß, und stieg dann über ihn, eine Hand an seinem Schwanz führend, um ihn zu führen. Für einen Moment blieb sie so stehen, die Spitze gerade an ihrem Eingang.
Ihr Blick traf Sebastians. „Für dich“, sagte sie. Dann ließ sie sich fallen.
Leon schrie auf, ein kurzer, überwältigter Laut, als sie ihn komplett aufnahm. Sophie stöhnte tief, ihr Kopf fiel nach hinten, als sie sich an seine junge, feste Länge gewöhnte. Dann begann sie sich zu bewegen, langsam zuerst, dann mit zunehmender Wildheit, ihre Hände auf seinen Schultern, ihre Brüste wippend vor seinem Gesicht.
Sebastian konnte nicht mehr widerstehen. Er trat direkt neben sie, sein eigenes Begehren war zu groß. Während Sophie auf Leon ritt, griff Sebastian nach sich selbst und begann sich im gleichen, heftigen Rhythmus zu bewegen, sein Blick fest auf die Stelle geheftet, wo ihre Körper verschmolzen.
Das Geräusch war schamlos, nass, rhythmisch. Leons Stöhnen mischte sich mit Sophies keuchenden Atemzügen und Sebastians erstickten Flüchen. Es dauerte nicht lange. Der junge Mann, überwältigt von der Intensität und der fremden Enge, konnte sich nicht zurückhalten.
„Ich… ich kann nicht…“, keuchte er.
„Ja“, zischte Sophie und erhöhte das Tempo. „Ja, komm für mich. Komm in mich hinein!“
Mit einem erstickten Schrei kam Leon, sein Körper verkrampfte sich, seine Hände gruben sich in Sophies Hüften. Sie fühlte die pulsierende Wärme in sich und stieß einen langen, zitternden Seufzer aus. Sie hörte nicht auf sich zu bewegen, rieb sich an ihm, bis ihre eigenen Zuckungen begannen, ein zweiter, kaskadierender Höhepunkt, der durch sie hindurchfegte.
Sebastian beobachtete sie beide im ekstatischen Zusammenbruch, und das war zu viel. Mit einem rauen Schrei erreichte auch er seinen Höhepunkt, sein Samen spritzte über Sophies Rücken und Leons zitternden Oberschenkel.
Dann war nur noch Stille, gebrochen von ihrem gemeinsamen keuchenden Atem. Sophie kippte vornüber, ließ sich auf Leons Brust fallen, der völlig erschöpft unter ihr lag. Sebastians Knie gaben nach und er ließ sich auf den Boden neben dem Bett sinken.
Eine lange Minute verging. Dann bewegte sich Sophie. Sie schob sich langsam von Leon herunter, ein zärtliches, müdes Lächeln auf ihrem Gesicht. Sie sah zu Sebastian hinunter.
„War das in Ordnung?“ Ihre Stimme war klein, wieder die unsichere Schwester.
Sebastian sah den jungen Mann an, der benommen dalag, dann seine Schwester, seine Geliebte, mit seinem eigenen Sperma auf ihrer Haut. Ein seltsamer Frieden breitete sich in ihm aus.
„Ja“, sagte er einfach. „Es war in Ordnung.“
Draußen begann der neue Tag auf den Malediven, hell und unschuldig. Drinnen lag das Geheimnis ihrer Nacht, satt und still, zwischen ihnen.
Kapitel 27
Die Stille wurde von einem leisen Klopfen an der Glastür unterbrochen. Sebastian griff automatisch nach einem Handtuch und bedeckte sich, während Sophie mit schnellen Bewegungen das Laken hochzog. Draußen stand Kate, ihr Blick war amüsiert und entspannt, als sie durch den Spalt spähte.
„Alles lebendig da drin?“ Ihre Stimme klang heiter. „Wir wollten nicht stören, aber der Katamaran ist gebucht. Abfahrt in einer Stunde. Wir dachten, ihr kämet vielleicht mit? Leon, Jessi und Tom sind auch dabei.“
Sebastian und Sophie wechselten einen Blick. Der Vorschlag war eine Brücke zurück in eine Art Normalität, ein Angebot, das schwelende Geheimnis ihres Morgens unter der hellen Sonne des Tages zu verwässern.
„Ein Katamaran?“, fragte Sophie, ihre Stimme noch ein wenig belegt. Sie setzte sich auf, das Laken um die Schultern gezogen. „Das klingt… wunderbar.“
„Prima“, sagte Kate, ihr Lächeln wurde breiter. „Packt Badezeug und Sonnencreme ein. Und vielleicht was zu trinken.“ Ihr Blick huschte über die noch immer benommene Gestalt Leons, der sich gerade mühsam vom Bett erhob, dann zurück zu Sebastian. „Eine Stunde. Steg drei.“
Nachdem Kate gegangen war, blieb eine neue Art von Spannung zurück. Es war keine erotische, sondern eine soziale – die Herausforderung, sich nun vor den anderen zu verhalten, nachdem die letzten Grenzen gefallen waren.
Sophie stand auf, ihr Körper schimmerte im Tageslicht. „Ich… ich sollte duschen.“
„Ja“, sagte Sebastian einfach. Er beobachtete, wie sie zur offenen Dusche ging, wie sie den Wasserhahn aufdrehte und ohne Zögern unter den Strahl trat. Es war keine Aufforderung mehr, nur noch schlichte Vertrautheit. Leon zog sich schweigend an und verschwand mit einem letzten, ehrfürchtigen Blick auf Sophie Richtung Nachbarvilla.
Eine Stunde später standen sie alle auf dem hölzernen Steg. Der Katamaran war ein schlankes, weißes Schiff mit einem geräumigen Trampolinnetz zwischen den Rümpfen und einem Sonnensegel. Tom, Kates besonnener Ehemann, übernahm das Steuer, während Kate und Jessi Proviant auspackten. Leon vermied es, Sophie direkt anzuschauen, aber seine Blicke streiften sie immer wieder, wenn er glaubte, niemand sähe es.
„Na, ihr beiden habt heute aber lange geschlafen“, bemerkte Jessi schelmisch, während sie eine Flasche Rum in den Kühlbox versenkte.
Sophie, in einem knappen, himmelblauen Bikini, der ihre schlanke Figur betonte, zuckte lässig mit den Schultern. „Das Bett ist einfach zu gut.“ Sie lehnte sich gegen die Reling, direkt neben Sebastian, und ließ ihre Hand leicht die seine streifen. „Und ihr? Alle ausgeschlafen?“
„Oh ja“, sagte Kate trocken und tauschte einen schnellen Blick mit Tom. „Sehr erholsam.“
Die Fahrt hinaus auf das offene Meer war von einer entspannten Heiterkeit geprägt. Der Wind peitschte das Salz in ihre Gesichter, die Sonne brannte auf ihre Haut. Sebastian beobachtete Sophie, wie sie lachend mit Jessi über das Netz kroch, ihre Körper im türkisfarbenen Wasser darunter gespiegelt. Es war ein seltsames, surreal normales Bild.
Tom steuerte zu einer abgelegenen Sandbank. Das Wasser war hier so flach und klar, dass man jeden Sandkorn auf dem Grund sehen konnte. „Schnorchelzeit!“, rief Kate und verteilte die Ausrüstung.
Sebastian tauchte unter, die Welt wurde zu einem gedämpften Rauschen. Fische in neonfarbenen Schwärmen zogen vorbei. Dann tauchte eine Gestalt neben ihm auf – Sophie, ihre Maske verzerrte ihr Gesicht zu einer grinsenden Silhouette. Sie streckte eine Hand aus und berührte seine Wange, eine zärtliche Geste unter Wasser. Dann deutete sie nach oben.
Als sie auftauchten, waren die anderen etwas entfernt, damit beschäftigt, einen Rochen zu beobachten. Sie waren allein, treibend im weiten Blau.
Ihre Körper berührten sich unter der Wasseroberfläche, Beine verfingen sich ineinander. Sophie schob ihre Maske auf die Stirn. Wassertropfen perlten von ihren Wimpern.
„Sie wissen es“, sagte sie leise, ihre Augen suchten seine. „Alle. Kate weiß es genau. Leon… erst recht.“
Sebastian nickte, seine Hände fanden ihre Hüften unter Wasser, zogen sie näher an sich. „Macht dir das etwas aus?“
Sie schüttelte den Kopf, ein wildes, befreites Funkeln in den Augen. „Nein. Es macht es nur… aufregender.“ Ihre Hände glitten unter die Oberfläche, über seinen Bauch, hinunter zu der Badehose, die sein Wiedererwachen kaum verbergen konnte. „Hier, wo sie jederzeit auftauchen könnten.“
Ihr Finger drückte sich durch den Stoff, massierte ihn mit gezieltem Druck. Sebastian stöhnte leise auf, ein Laut, der im Plätschern des Wassers unterging.
„Sophie…“
„Siehst du?“, flüsterte sie, ihr Atem warm an seinem Ohr, während ihre Hand unter Wasser weiterarbeitete. „Alles ist möglich hier. Und heute Abend…“ Sie biss sich auf die Unterlippe. „Heute Abend zeige ich dir, wie ich mich anfühle, wenn ich den ganzen Tag daran denken musste, wie du aussiehst, wenn du kommst.“
Ihre Worte waren ein direkter, schmutziger Funke. Sebastian küsste sie, hart und gierig, seine Zunge drang in ihren Mund ein, als wollte er ihren Geschmack und ihr Versprechen in sich aufsaugen. Ihre Hüften rieben sich gegen seine, der nasse Stoff zwischen ihnen ein erbärmlich dünnes Hindernis.
Ein Pfiff ertönte durch die Luft. Sie brachen voneinander los, keuchend. Tom winkte vom Katamaran. „Kommen! Lunch ist fertig!“
Sophie tauchte ihr Gesicht kurz ins Wasser, als ob sie sich abkühlen wollte, und schwamm dann, mit einem über die Schulter geworfenen, vielsagenden Blick auf Sebastian, zurück zum Boot. Ihre Bikinihose war an der Rückseite leicht verschoben, ein detailreiches, privates Zeugnis ihrer Erregung, das nur er sehen konnte.
Während sie an Bord kletterten, wischte sich Sebastian das Wasser aus dem Gesicht. Die Sonne, das Salz, der Blick von Kate, der ihn traf – wissend, nachsichtig, ein klein wenig neidisch – und das Versprechen in Sophies Augen ließen keinen Zweifel. Diese Fahrt war nur das Vorspiel. Die wahre Handlung würde in der Dunkelheit ihrer Villa wieder aufgenommen werden, mit einem Publikum, das nun nicht mehr nur aus Wänden bestand, sondern aus lebendigen, wissenden Menschen. Und die Vorstellung davon ließ sein Blut heißer pulsieren als die tropische Sonne.
Kapitel 28
Der Nachmittag auf dem Katamaran verging in einem sanften Rausch aus Sonne, Salz und leisen Andeutungen. Nach dem Lunch streckten sie sich alle auf dem Trampolinnetz aus, ließen sich von der sanften Dünung wiegen. Jessi, die auf dem Bauch lag und eine Zeitschrift durchblätterte, hob plötzlich den Kopf.
„Mama?“
Kate, die neben Tom döste, öffnete ein Auge. „Hmm?“
Jessi setzte sich auf, ihr jugendliches Gesicht eine Mischung aus Schüchternheit und trotziger Neugier. „Kann ich mich hier nackt sonnen? Nur auf dem Bauch? Es ist so leer hier, und die Sonne fühlt sich so gut an.“
Ein Moment stiller Überraschung legte sich über die Gruppe. Tom räusperte sich. Leon starrte auf seine Hände. Sebastian spürte, wie Sophies Körper neben ihm sich minimal anspannte, nicht aus Schock, sondern aus fasziniertem Interesse.
Kate musterte ihre Tochter mit einem langen, prüfenden Blick. Dann zuckte sie mit den Schultern, ein langsames, wissendes Lächeln umspielte ihre Lippen. „Warum nicht? Es ist nur Familie.“ Ihr Blick schweifte zu Sebastian und Sophie, schloss sie stillschweigend mit ein. „Und Freunde. Wer möchte, kann ja drüben an Deck bleiben.“
Ohne zu zögern löste Jessi die Träger ihres Bikiniobertails, schob das knappe Stück Stoff unter sich hervor und rollte sich wieder auf den Bauch. Die volle, junge Rundung ihres Pos lag nun unverhüllt in der gleißenden Sonne, eine stille Herausforderung und eine Geste des Vertrauens zugleich.
Die Stille war dick und bedeutungsvoll. Dann, fast unhörbar, flüsterte Sophie Sebastian ins Ohr, ihre Lippen berührten seine Haut. „Siehst du? Die Fesseln fallen. Einer nach dem anderen.“ Ihre Hand glitt diskret unter das Handtuch, das über seinen Schoß lag, und umschloss seine wachsende Erregung durch den Stoff der Badehose. „Das macht dich an, oder? Zu sehen, wie sich alle öffnen. Weil du weißt, was als Nächstes kommt.“
Ihr Griff wurde fester, rhythmisch. Sebastian atmete scharf ein. „Sophie…“
„Psst“, machte sie, ihr Blick fest auf Jessis nackten Rücken gerichtet. „Genieß die Show. Und denk daran, was ich dir unter Wasser versprochen habe.“ Ihre Finger übten einen perfekten Druck aus, der ihn halb wahnsinnig machte. „Heute Abend gehöre ich dir. Jeder Zentimeter. Und ich will, dass du so hart bist, dass es wehtut.“
Ihre Worte waren ein direkter, schmutziger Funke. Er konnte nur stumm nicken, sein Blick glitt von Jessis nackter Haut zu Kates zufriedenem Gesicht, dann zu Leon, der versuchte, nicht hinzusehen, und kläglich scheiterte. Dies war das neue normale. Dies war die Blase, in der sie jetzt lebten.
„Fühlt sich das nicht befreiend an, Jessi?“, fragte Kate leichthin und nahm einen Schluck Wasser.
„Total“, kam die gedämpfte Antwort. „Man fühlt… alles. Jeden Hauch Wind.“
Sophies Hand hörte nicht auf. Sie beugte sich vor, als ob sie die Sonnencreme erreichen wollte, und ihr Mund war dicht an Sebastians Ohr. „Ich bin schon die ganze Zeit nass“, hauchte sie, eine reine, ungeschminkte Tatsache. „Seit du mich im Wasser berührt hast. Ich werde dich heute Abend auseinandernehmen, Sebastian. Ich werde auf dir reiten, bis du schreist. Und ich hoffe, sie hören jeden Laut.“
Ihr letztes Wort war ein heißer Atemstoß, der mit dem rhythmischen Druck ihrer Hand verschmolz. Sebastian schloss die Augen, überwältigt von der sinnlichen Offenheit um ihn herum, von der verheißungsvollen Bedrohung in ihrer Stimme. Der Nachmittag war kein Ausklang mehr. Er war ein Countdown.
Kapitel 29
Sophies Griff lockerte sich erst, als Kate sich räusperte und aufstand. „Die Sonne steht jetzt senkrecht“, sagte sie mit einer sachlichen Stimme, die dennoch einen Funken von Absicht trug. „Die Haut verbrennt in dieser Stunde schneller als man denkt.“ Ihr Blick wanderte von Jessis nacktem Rücken zu Sebastian, der immer noch unter Sophies Handtuchbedeckung atemlos dalag. „Sebastian?“
Er riss die Augen auf. „Ja?“
Kate reichte ihm eine Tube Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. „Sei so lieb und cremst Jessi ein. Meine Hände sind noch fettig vom Salatdressing. Und du bist der Vernünftigste von uns allen.“ Ein Hauch von Ironie lag in ihren letzten Worten.
Sebastian nahm die Tube mechanisch entgegen. Seine Gedanken rasten. Sophies Hand zog sich zurück, ließ einen feuchten Fleck auf dem Handtuch zurück. Ihr Gesicht war eine Maske unschuldiger Neugier.
„Na los“, flüsterte sie ihm zu, ihr Mund eine verbotene Kurve. „Sei ein guter Bruder.“
Jessi hob leicht den Kopf, ihr Gesicht war in das Netz gedrückt. „Wär super, Sebastian. Danke.“
Tom sagte nichts, seine Augen geschlossen hinter der Sonnenbrille. Leon beobachtete mit gespielter Gleichgültigkeit, doch seine Atmung war flach. Die Szene war gestellt, eine offene Frage in der tropischen Hitze.
Sebastian kniete sich neben Jessi nieder. Die Tube fühlte sich kalt an in seiner heißen Hand. Er drückte eine weiße, duftende Perle auf seine Finger. Die Sonne brannte auf seinen Nacken.
„Der ganze Rücken und die Schultern“, instruierte Kate von hinten, ihre Stimme war ruhig und leitend. „Und vergiss die Oberschenkel nicht.“
Seine Finger berührten zuerst den oberen Rand von Jessis Wirbelsäule. Ihre Haut war heiß und samtweich unter seiner Berührung. Sie seufzte leise, ein Laut der Entspannung, und sank noch tiefer ins Netz.
„Das fühlt sich gut an“, murmelte sie, ihr Gesicht zur Seite gedreht.
Sebastian arbeitete sich langsam nach unten, verteilte die Creme mit breiten, gleichmäßigen Bewegungen. Sein Daumen strich über die sanften Kurven ihrer Taille, die sich nach außen zu den vollen Rundungen ihres Pos wölbte. Dort verweilte er nicht, ging weiter zu den Oberschenkeln. Ihre Muskeln spannten sich leicht unter seiner Hand, entspannten sich dann wieder.
„Du hast sehr sorgfältige Hände“, bemerkte Kate. Sebastian sah nicht auf, konnte aber ihre Anwesenheit spüren, wie eine stille Regisseurin.
„Er war schon immer so“, warf Sophie ein, ihre Stimme süß und klar. „Immer der Perfektionist.“
Jessi drehte den Kopf, ein Auge blinzelte Sebastian an. „Danke. Fühl mich schon viel geschützter.“
Sebastian nickte, seine Kehle war trocken. Die Handlung war medizinisch, pflegend. Und doch, in diesem Kontext, auf diesem Boot, unter diesen Blicken, war sie zutiefst intim. Jeder Kreis seiner Handfläche, jedes Glätten der Lotion war eine performative Handlung, ein Teil des unsichtbaren Rituals, das sie alle verband.
Als er fertig war, zog er seine Hände zurück. Seine Finger glänzten fettig. Jessi streckte sich wie eine Katze, ein volles, ungehemmtes Strecken, das jeden Muskel ihres eingecremten Körpers zur Schau stellte.
„Perfekt“, sagte Kate und nahm die Tube zurück. „Jetzt kannst du dich zurücklehnen und die Früchte deiner Arbeit genießen.“
Sebastian setzte sich wieder neben Sophie. Sie legte sofort ihren Kopf auf seine Schulter, ihre Lippen bewegten sich gegen seine Haut. „Siehst du?“ hauchte sie, so leise, dass nur er es hören konnte. „Es geht nicht um die Berührung. Es geht um die Erlaubnis. Um das Zuschauen.“ Ihre Hand fand wieder seinen Oberschenkel, diesmal über dem Stoff der Badehose, und drückte zu. „Du hast sie angerührt, vor allen. Und jetzt brennt es in dir noch viel mehr nach mir, oder? Nach dem, was nur dir gehört.“
Sie hatte recht. Eine glühende, gedankliche Spirale hatte sich in ihm festgesetzt. Die Pflicht, die Zurschaustellung, das implizite Einverständnis – es hatte den Funken, den sie unter Wasser entzündet hatten, zu einem lodernden Feuer angefacht.
„Ich kann kaum warten“, gestand er ihr mit rauer Stimme zurück.
Sophie lächelte, ein triumphierendes, wissendes Ding. „Du musst nicht. Der Abend kommt.“ Sie biss sanft in sein Ohrläppchen. „Und dann, Sebastian, dann werde ich dich davon überzeugen, dass das Warten jede Sekunde wert war.“