Monate des Wartens brechen herein

Sensual line-art illustration of an intimate couple in tender embrace

# Die Tür Der Klang des Türklingelns schnitt durch die Stille ihrer Wohnung wie ein elektrischer Schlag. Sabine erstarrte mitten in der Bewegung, ihre Hand zitterte leicht, als sie den letzten Schluck Wasser aus dem Glas trank. *Er ist hie

Kapitel 1

Der Klang des Türklingelns schnitt durch die Stille ihrer Wohnung wie ein elektrischer Schlag. Sabine erstarrte mitten in der Bewegung, ihre Hand zitterte leicht, als sie den letzten Schluck Wasser aus dem Glas trank. *Er ist hier.* Monate. Monate von Nachrichten, die nachts hin und her flogen, von Stimmen im Dunkeln, die intimere Dinge teilten, als Tageslicht je erlaubt hätte. Monate, in denen Thomas dominante, geduldige Art ein Kokon aus Verlangen um sie gesponnen hatte, in dem ihre eigene abenteuerlustige, doch unterwürfige Seite aufblühte.

Sie atmete tief durch, strich sich über ihr kurvenreiches Kleid und öffnete die Tür.

Da stand er. Größer, als sie es sich vorgestellt hatte, eine massive, beeindruckende Silhouette, die den Türrahmen ausfüllte. Seine kahlrasierte Kopfhaut glänzte im Flurlicht, sein Bart war sorgfältig gestutzt. Seine dunklen Augen nahmen sie sofort gefangen, durchsuchten sie mit einer Intensität, die ihr die Luft raubte. Kein Lächeln. Nur eine ruhige, bestimmende Prüfung.

„Sabine“, sagte er einfach, seine Stimme ein tiefes Brummen, das direkt in ihren Unterleib zu vibrieren schien.

Sie trat wortlos zur Seite, um ihn einzulassen. Die Tür fiel mit einem dumpfen, endgültigen Klick ins Schloss. Die Atmosphäre war so dick, dass man sie hätte schneiden können. Er drehte sich zu ihr um, während er seinen Mantel ablegte, und sein Blick wanderung langsam, genießerisch über ihren Körper.

„Du weißt, warum ich hier bin“, stellte er fest, es war keine Frage. Er schloss die Distanz mit zwei großen Schritten, bis seine Wärme sie überflutete. Seine Hand fuhr ihr ins Haar, nicht grob, aber unmissverständlich lenkend. „Monate des Wartens. Monate des Fantasierens. Heute wird die Fantasie Wirklichkeit.“

Er beugte sich hinab, und sein Mund fand ihren nicht in einem sanften Kuss, sondern in einer Besitzergreifung. Dominant, tief, sein Zungenstoß forderte sofortige Unterwerfung. Ein leises Stöhnen entwich ihr, und ihr Körper schmolz gegen seinen. Seine anderen Hände griffen nach ihrer Hüfte, zogen sie fest an sich, ließen sie die unverhohlene Härte spüren, die sich gegen ihren Bauch drückte.

„Zeig mir dein Schlafzimmer“, befahl er gegen ihre Lippen.

Ein Schauer jagte ihr den Rücken hinab. Das Warten war vorbei.


Kapitel 2

Sein Befehl klang in der Stille des Flurs nach. „Zieh deinen Slip aus.“

Sabine zögerte nur einen Herzschlag lang, bevor ihre Hände unter den Saum ihres weiten Jeanskleides glitten. Ihre Augen waren auf seine gerichtet, gefangen in seinem dunklen, befehlenden Blick. Sie spürte den weichen Baumwollstoff, als sie ihn über ihre Hüften und dann ihre Beine zog. Mit einer fließenden Bewegung beugte sie sich vor, um ihn vollends zu entfernen, und legte das Stück weißen Stoff neben sich auf die Konsole. Sie stand jetzt nur noch im Kleid und fühlte sich unendlich bloßgestellt und aufgeladen zugleich.

„Gut“, brummte Thomas. Er schloss erneut die Distanz, seine großen Hände fanden die ersten Knöpfe an ihrer Brust. Jeder Druck seiner Finger gegen den Denim ließ sie zusammenzucken. „Ich habe mir genau vorgestellt, wie das sein wird.“

Seine Stimme war ein tiefes, kontrolliertes Summen, das über ihre Haut kroch, während der erste Knopf sich öffnete. Ein Streifen warmer Haut kam zum Vorschein. „Ich werde dich auf dieses Bett legen“, sagte er, während seine Finger zum nächsten Knopf wanderten. Ein weiterer Streifen, diesmal der sanfte Bogen unter ihrem Schlüsselbein. „Und ich werde dich mit meiner Zunge erkunden. Jeden Zentimeter. Besonders die Stellen, die dich am meisten zum Zittern bringen.“

Sabine atmete keuchend aus, als ein dritter Knopf nachgab. Die Öffnung reichte nun bis zu ihrem Bauchnabel. Seine Hand glitt hinein, flach über ihren unteren Bauch, und sie biss sich auf die Lippe.

„Ich werde dich so lange lecken, bis du um mich bettelst“, fuhr er fort, sein Atem warm an ihrem Hals. Ein vierter Knopf. „Dann werde ich dir zeigen, was es heißt, wirklich gefüllt zu sein.“ Seine andere Hand umfasste ihr Kinn, zwang sie, ihn anzusehen. „Ich werde langsam in dich eindringen. Jeden Zentimeter spürst du. Und du wirst mir in die Augen sehen, während ich es tue.“

Das Kleid hing jetzt offen an ihren Schultern. Mit einer letzten, sanften Bewegung schob er es von ihr herab, ließ es zu einem Denimpool um ihre Füße fallen. Sie stand nackt und zitternd vor ihm, nur noch die Hitze ihrer Scham und das rasende Pochen ihres Herzens zwischen ihnen.

„Und dann“, sagte er, sein Blick wanderte langsam, besitzergreifend über ihren nackten Körper, „dann fangen wir erst richtig an.“


Kapitel 3

Seine Hände an ihren Hüften hielten sie fest, als er vor ihr niederkniete. Das Bild war so überwältigend, dass Sabine den Atem anhielt. Dieser große, dominante Mann, der jetzt auf den Knienen vor ihr lag, seine dunklen Augen voller Absicht zu ihr aufblickten.

„Still stehen“, befahl er, seine Stimme war rau. „Du bewegst dich nicht.“

Dann begann er.

Seine Zunge war ein feuchter, warmer Blitz, der an ihrer inneren Knöchelseite begann. Ein langer, langsamer Strich die Wade hinauf, über die zitternde Stelle hinter ihrem Knie, die sie zum Zusammenfahren brachte. „Thomas…“, hauchte sie.

„Still“, wiederholte er, sein Mund arbeitete sich weiter nach oben. Er leckte die sensible Haut ihrer Oberschenkelinnenseite, zuerst den einen, dann den anderen, mit schmerzlich langsamer Präzision. Sein Atem brannte gegen ihr Fleisch, während er jeden Zentimeter erkundete, jede leichte Beule, jede erhabene Ader. Seine Zunge malte Kreise um ihren Bauchnabel, bevor sie einen Pfad zu ihren Rippen hinaufzog, wo sie jedes Mal zuckte.

„Du schmeckst nach Verlangen“, brummte er gegen die Unterkante ihrer Brust, sein Mund umschloss schließlich eine bräunliche Spitze. Er saugte nicht, er kostete, als würde er ein seltenes Dessert genießen, wobei seine Zunge unermüdlich um den sich verhärtenden Knospen kreiste. Ein tiefes, kehliges Stöhnen entwich ihm, als sie sich in seinen Mund drückte. „So ist es richtig. Gib mir mehr.“

Er wechselte zur anderen Brust, während seine Hände ihren Rücken hinabglitten, ihr Gesäß umfassten und sie fest zu seinem Gesicht zogen. Seine Zunge fuhr durch das Tal zwischen ihren Brüsten, über ihr Schlüsselbein, die schmale Linie ihres Halses hinauf, bis sie schließlich, keuchend, ihren Mund erreichte.

Doch er küsste sie dort nicht. Stattdessen stand er auf, seine Körpergröße überwältigte sie erneut. „Jetzt“, sagte er einfach.

Mit einer entschlossenen Bewegung drehte er sie um und führte sie zum Bett. Sein Druck war sanft, aber unwiderstehlich. Sie landete auf dem Rücken, die Matratze gab unter ihrem Gewicht nach. Er legte sich über sie, stützte sich auf seinen Unterarmen ab, und seine Lippen stürzten sich auf ihre.

Dieser Kuss war kein Vorspiel mehr. Es war eine Behauptung. Tief, befehlend, seine Zunge drang ein und forderte die ihre heraus, um zu spielen, zu kämpfen, sich zu ergeben. Sabine gab sich dem völlig hin, ihre Hände griffen in sein Hemd, zogen ihn näher. Sie konnte den Geschmack ihrer eigenen Haut auf seinen Lippen schmecken, salzig und süß.

Er brach den Kuss ab, nur um einen Zentimeter zurückzuweichen, sein Atem strömte heiß über ihr Gesicht. „Sag es mir.“

„Was?“, flüsterte sie, benommen.

„Sag mir, was du willst. Jetzt.“

Ihre Augen waren weit geöffnet, gefangen in seinen. „Ich will… ich will, dass du mich ausfüllst. Bitte, Thomas.“

Ein langsames, zufriedenes Lächeln glitt über sein Gesicht. „Gut.“ Seine Hand glitt zwischen ihre Beine, fand sie klatschnass und zitternd bereit. Er rieb seinen Daumen über ihren empfindlichsten Punkt, ließ sie in seinen Armen zusammenzucken. „Dann wirst du genau das bekommen.“